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	<title>Kommentare zu: Deutsche Opfer</title>
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	<description>Gegen die Menschlichkeit</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 01:52:29 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-1421</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 20:58:39 +0000</pubDate>
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		<description>Wow, endlich mal ein echter Nazi. Das hat aber gedauert. 

Gut finde ich, dass  Ehrenburgs Beitrag zum Sieg über Nazideutschland hier jetzt noch einmal besondere Erwähnung findet. Danke, Ilja!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, endlich mal ein echter Nazi. Das hat aber gedauert. </p>
<p>Gut finde ich, dass  Ehrenburgs Beitrag zum Sieg über Nazideutschland hier jetzt noch einmal besondere Erwähnung findet. Danke, Ilja!</p>
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		<title>Von: Joinsen</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-1420</link>
		<dc:creator>Joinsen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 18:44:17 +0000</pubDate>
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		<description>Sehe ich das richtig, dass es dir in erster Linie darum geht, die Legende in die Welt zu setzen, ein Jude habe den Russen die Übergriffe auf die Deutschen eingeredet oder gar befohlen?

Verdammter Antisemit, verpiss dich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehe ich das richtig, dass es dir in erster Linie darum geht, die Legende in die Welt zu setzen, ein Jude habe den Russen die Übergriffe auf die Deutschen eingeredet oder gar befohlen?</p>
<p>Verdammter Antisemit, verpiss dich!</p>
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	<item>
		<title>Von: Lutz Huth</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-1418</link>
		<dc:creator>Lutz Huth</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 12:33:10 +0000</pubDate>
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		<description>Zu der hier diskutierten Frage, vergewaltigte die sowjetische Soldateska auf Befehl?

Am 23. November 1943 ließ die politische Hauptverwaltung der Roten Armee mit dem Vermerk "laut vorlesen" folgende Sätze aus der Feder des Juden Ehrenburgs verbreiten: „Es genügt nicht, die Deutschen nach Westen zu treiben. Die Deutschen müssen ins Grab hineingejagt werden. Gewiß ist ein geschlagener Fritz besser als ein unverschämter. Von allen Fritzen aber sind die toten die besten.“
 
Ein Jahr später, die Rote Armee stand an den Grenzen Ostpreußens, schrieb Ehrenburg in der Frontzeitung "Unitschtoschim Wraga" vom 17. September 1944: „Die Deutschen werden die Stunde verfluchen, da sie unseren Boden betraten. Die deutschen Frauen werden die Stunde verfluchen, in der sie ihre Söhne - Wüteriche - geboren haben. Wir werden nicht schänden. Wir werden nicht verfluchen. Wir werden nicht hören. Wir werden sie totschlagen.“  

Ein weiterer Mordaufruf Ehrenburgs lautete: "Tötet, ihr tapferen Rotarmisten, tötet! Es gibt nichts, was an den Deutschen unschuldig ist. Folgt der Anweisung des Genossen Stalin und zerstampft das faschistische Tier in seiner Höhle. Brecht mit Gewalt den Rassenhochmut der germanischen Frauen, nehmt sie als rechtmäßige Beute. Tötet, ihr tapferen Rotarmisten, tötet."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu der hier diskutierten Frage, vergewaltigte die sowjetische Soldateska auf Befehl?</p>
<p>Am 23. November 1943 ließ die politische Hauptverwaltung der Roten Armee mit dem Vermerk &#8220;laut vorlesen&#8221; folgende Sätze aus der Feder des Juden Ehrenburgs verbreiten: „Es genügt nicht, die Deutschen nach Westen zu treiben. Die Deutschen müssen ins Grab hineingejagt werden. Gewiß ist ein geschlagener Fritz besser als ein unverschämter. Von allen Fritzen aber sind die toten die besten.“</p>
<p>Ein Jahr später, die Rote Armee stand an den Grenzen Ostpreußens, schrieb Ehrenburg in der Frontzeitung &#8220;Unitschtoschim Wraga&#8221; vom 17. September 1944: „Die Deutschen werden die Stunde verfluchen, da sie unseren Boden betraten. Die deutschen Frauen werden die Stunde verfluchen, in der sie ihre Söhne - Wüteriche - geboren haben. Wir werden nicht schänden. Wir werden nicht verfluchen. Wir werden nicht hören. Wir werden sie totschlagen.“  </p>
<p>Ein weiterer Mordaufruf Ehrenburgs lautete: &#8220;Tötet, ihr tapferen Rotarmisten, tötet! Es gibt nichts, was an den Deutschen unschuldig ist. Folgt der Anweisung des Genossen Stalin und zerstampft das faschistische Tier in seiner Höhle. Brecht mit Gewalt den Rassenhochmut der germanischen Frauen, nehmt sie als rechtmäßige Beute. Tötet, ihr tapferen Rotarmisten, tötet.&#8221;</p>
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		<title>Von: karl</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-89</link>
		<dc:creator>karl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 17:22:31 +0000</pubDate>
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		<description>Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht, die Internationale erkämpft das Menschenrecht!


HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht, die Internationale erkämpft das Menschenrecht!</p>
<p>HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!</p>
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	<item>
		<title>Von: Söckchen</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-66</link>
		<dc:creator>Söckchen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 12:38:33 +0000</pubDate>
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		<description>Moin :)

Wieso ist das Thema eigentlich so polarisierend?
Wieder mal Gedanken  etwas unsortiert, aber mal rausgesprudelt... 
Fakt ist nun mal, und das hat MEIN Großvater, vom Krieg traumatisiert, nie behandelt, schwer krank und gezeichnet von einem Leben, dass er so nie gewählt hätte, mir mehrfach erklärt und gesagt - so weit er sprechen konnte/wollte:
Die Leute in der Heimat HABEN sich gegenseitig ausspioniert und denunziert. Es wurde als RICHTIG angesehen, was Hitler und Co. dort gemacht haben. Sie waren die Regierung, sie waren diejenigen, die gesagt haben wo es langging -  und damit war dem Denunziantentum Tür und Tor geöffnet.
Wie übrigens auch heute - ich erinnere an Beckstein und seine Aufforderung an die Universitäten, doch bitteschön verdächtig aussehende Muslime der Polizei zu melden. Könnte ja ein Terrorist sein.
Wo ist der Aufschrei? Wo der Unterschied zu dieser Zeit?
Ich sehe keinen. Denunziantentum bleibt Denunziantentum, auch wenns von demokratisch gewählten Volksvertretern kommt.

Meine Großmutter hat Zeit ihres Lebens vom BdM geschwärmt, das war ihre schönste Zeit. 
Genauso funktioniert das doch auch heute. Gib den Leuten Zuckerbrot und Peitsche und keiner muckt auf. Brot und Spiele, ein Weisheit von Jahrhunderten.

Man ist kein Nestbeschmutzer, indem man das akzeptiert. Übrigens: Es reichen in der Tat Tausende. Ein Blockwart, ausgestattet mit der entsprechenden Macht und dem entsprechend niedrigen Charakter genügt vollauf, einen ganzen Straßenzug in Schach zu halten. Die Drohung "mach das und das oder ich melde dich" zieht, wenn als beste Konsequenz ein Haufen Ärger mit der Geheimpolizei droht. DIE Lehre haben wir wohl alle aus der Zeit der DDR gezogen.

Dennoch will in mir kein Schuldgefühl aufkommen. Schuldig bin ich nicht. Aber ich fühle Verantwortung, Wiederholungen zu verhindern.
Ob ich die Zivilcourage dazu aufbringe - ich weiß es nicht. Aber ich kann es versuchen.

Sollte ich Nestbeschmutzer sein, stehe ich in guter Gesellschaft und fühle mich wohl. Übrigens - "Nestbeschmutzer"... 
@Fineliner, manchmal ist man so sehr damit beschäftigt, das Nest von anderen in Augenschein zu nehmen, dass man das eigene Nest vergisst und sich wundert, warum man auf einmal knietief im braunen Morast steht.

Die Verantwortung für das, was damals geschah, lag auf der gesamten erwachsenen Generation - und die kann auch nicht abgegeben werden. Auf die eine oder andere Art hat jeder mitgemacht. Die Verantwortung ist da - und glaube mir, auch deine Großeltern mußten Lösungswege finden, um damit zurechtzukommen und für sich selbst weiterleben zu können.
Mein Großvater hat es nur knapp geschafft. Er hat damit leben müssen, dass er in den tschechischen Wäldern ein Erschießungskommando gesehen hat - wie die Opfer die Grube aushoben und die Soldaten scherzend und lachend drumrumstanden. Und dann mußte er - versteckt - zusehen wie die Opfer erschossen wurden.
Und er blieb versteckt - in dem Wissen, dass er auch tot wäre, wenn er sich gezeigt hätte. Und dass er den Opfern nicht hätte helfen können.
Ich kann und will meinen Großvater nicht verurteilen, weil er nicht bereit war, diese Opfer zu bringen.
Doch das wirft vielleicht ein Schlaglicht auf diese Zeit.

Was jetzt die Bildzeitung angeht...nun ja... 
Wer der noch glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. 

Gruß
die linke Socke ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin <img src='http://www.verbrochenes.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wieso ist das Thema eigentlich so polarisierend?<br />
Wieder mal Gedanken  etwas unsortiert, aber mal rausgesprudelt&#8230;<br />
Fakt ist nun mal, und das hat MEIN Großvater, vom Krieg traumatisiert, nie behandelt, schwer krank und gezeichnet von einem Leben, dass er so nie gewählt hätte, mir mehrfach erklärt und gesagt - so weit er sprechen konnte/wollte:<br />
Die Leute in der Heimat HABEN sich gegenseitig ausspioniert und denunziert. Es wurde als RICHTIG angesehen, was Hitler und Co. dort gemacht haben. Sie waren die Regierung, sie waren diejenigen, die gesagt haben wo es langging -  und damit war dem Denunziantentum Tür und Tor geöffnet.<br />
Wie übrigens auch heute - ich erinnere an Beckstein und seine Aufforderung an die Universitäten, doch bitteschön verdächtig aussehende Muslime der Polizei zu melden. Könnte ja ein Terrorist sein.<br />
Wo ist der Aufschrei? Wo der Unterschied zu dieser Zeit?<br />
Ich sehe keinen. Denunziantentum bleibt Denunziantentum, auch wenns von demokratisch gewählten Volksvertretern kommt.</p>
<p>Meine Großmutter hat Zeit ihres Lebens vom BdM geschwärmt, das war ihre schönste Zeit.<br />
Genauso funktioniert das doch auch heute. Gib den Leuten Zuckerbrot und Peitsche und keiner muckt auf. Brot und Spiele, ein Weisheit von Jahrhunderten.</p>
<p>Man ist kein Nestbeschmutzer, indem man das akzeptiert. Übrigens: Es reichen in der Tat Tausende. Ein Blockwart, ausgestattet mit der entsprechenden Macht und dem entsprechend niedrigen Charakter genügt vollauf, einen ganzen Straßenzug in Schach zu halten. Die Drohung &#8220;mach das und das oder ich melde dich&#8221; zieht, wenn als beste Konsequenz ein Haufen Ärger mit der Geheimpolizei droht. DIE Lehre haben wir wohl alle aus der Zeit der DDR gezogen.</p>
<p>Dennoch will in mir kein Schuldgefühl aufkommen. Schuldig bin ich nicht. Aber ich fühle Verantwortung, Wiederholungen zu verhindern.<br />
Ob ich die Zivilcourage dazu aufbringe - ich weiß es nicht. Aber ich kann es versuchen.</p>
<p>Sollte ich Nestbeschmutzer sein, stehe ich in guter Gesellschaft und fühle mich wohl. Übrigens - &#8220;Nestbeschmutzer&#8221;&#8230;<br />
@Fineliner, manchmal ist man so sehr damit beschäftigt, das Nest von anderen in Augenschein zu nehmen, dass man das eigene Nest vergisst und sich wundert, warum man auf einmal knietief im braunen Morast steht.</p>
<p>Die Verantwortung für das, was damals geschah, lag auf der gesamten erwachsenen Generation - und die kann auch nicht abgegeben werden. Auf die eine oder andere Art hat jeder mitgemacht. Die Verantwortung ist da - und glaube mir, auch deine Großeltern mußten Lösungswege finden, um damit zurechtzukommen und für sich selbst weiterleben zu können.<br />
Mein Großvater hat es nur knapp geschafft. Er hat damit leben müssen, dass er in den tschechischen Wäldern ein Erschießungskommando gesehen hat - wie die Opfer die Grube aushoben und die Soldaten scherzend und lachend drumrumstanden. Und dann mußte er - versteckt - zusehen wie die Opfer erschossen wurden.<br />
Und er blieb versteckt - in dem Wissen, dass er auch tot wäre, wenn er sich gezeigt hätte. Und dass er den Opfern nicht hätte helfen können.<br />
Ich kann und will meinen Großvater nicht verurteilen, weil er nicht bereit war, diese Opfer zu bringen.<br />
Doch das wirft vielleicht ein Schlaglicht auf diese Zeit.</p>
<p>Was jetzt die Bildzeitung angeht&#8230;nun ja&#8230;<br />
Wer der noch glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. </p>
<p>Gruß<br />
die linke Socke <img src='http://www.verbrochenes.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fineliner</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-64</link>
		<dc:creator>Fineliner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2007 14:54:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ich fürchte, meine Treue endet hier und jetzt. Ich respektiere zwar Ihre Sichtweise der Dinge, verstehen kann ich sie allerdings nicht. Ich hoffe nur, Ihre Großeltern (falls noch unter uns) werden nicht Ihre Beiträge zu lesen bekommen. Trotzdem noch einen schönen Tag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fürchte, meine Treue endet hier und jetzt. Ich respektiere zwar Ihre Sichtweise der Dinge, verstehen kann ich sie allerdings nicht. Ich hoffe nur, Ihre Großeltern (falls noch unter uns) werden nicht Ihre Beiträge zu lesen bekommen. Trotzdem noch einen schönen Tag.</p>
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		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-62</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2007 00:12:56 +0000</pubDate>
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		<description>In dem Fall bin ich dann Nestbeschmutzer. Glücklicherweise ist das in diesem wundervollen Land keine Straftat, was Sie sicher sehr verärgert. 
Ich freue mich übrigens sehr über Ihre Treue zu unserem Blog und hoffe, dass auch die anderen Beiträge gefallen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Fall bin ich dann Nestbeschmutzer. Glücklicherweise ist das in diesem wundervollen Land keine Straftat, was Sie sicher sehr verärgert.<br />
Ich freue mich übrigens sehr über Ihre Treue zu unserem Blog und hoffe, dass auch die anderen Beiträge gefallen können.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fineliner</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-61</link>
		<dc:creator>Fineliner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2007 14:01:24 +0000</pubDate>
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		<description>So, jetzt musste ich doch nochmal hier vorbeischauen - und was sehe ich da? Herr Bonde in seinem Element.

Sagen Sie mal, sind Sie eigentlich Deutscher? Es fällt mir schwer zu glauben, dass ein Deutscher unsere aller Eltern und Großeltern auf diese Art und Weise in den Schmutz zieht! Sie mögen es für ein Gerücht halten, aber es waren tatsächlich nicht alle Nazis. Sie brauchen keine Millionen Mitläufer und Mithelfer, um "den Staat zu kidnappen". Einige Tausend plus die entsprechenden Waffen(!) in den Hand sind überzeugend genug, um Millionen andere einzuschüchtern - und glauben Sie mir, auch SIE hätten schön den Mund gehalten und weggeschaut (sofern Sie von den NS-Verbrechen als normaler Zivilist überhaupt erfahren haben), wenn es um IHR Leben und IHRE Familie gegangen wäre.

Ich finde es unerträglich, wie Sie hier unsere Vorfahren verunglimpfen. Hören Sie mal die Überlebenden an und lassen Sie sich von den schrecklichen Kriegstagen - auch auf deutscher Seite - berichten. Junge Männer damals, die häufig genug nie in den Krieg wollten und auch nicht an Hitler glaubten, jedoch kämpfen MUSSTEN, weil sie sind selbst erschossen worden wären.

Aus Ihren Ausführungen kann ich nur folgern, dass Sie entweder kein Deutscher sind und hier somit genüßlich als Dritter über diese Dinge "philosophieren", oder Sie sind das, was man gemeinhin auch einen Nestbeschmutzer nennt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, jetzt musste ich doch nochmal hier vorbeischauen - und was sehe ich da? Herr Bonde in seinem Element.</p>
<p>Sagen Sie mal, sind Sie eigentlich Deutscher? Es fällt mir schwer zu glauben, dass ein Deutscher unsere aller Eltern und Großeltern auf diese Art und Weise in den Schmutz zieht! Sie mögen es für ein Gerücht halten, aber es waren tatsächlich nicht alle Nazis. Sie brauchen keine Millionen Mitläufer und Mithelfer, um &#8220;den Staat zu kidnappen&#8221;. Einige Tausend plus die entsprechenden Waffen(!) in den Hand sind überzeugend genug, um Millionen andere einzuschüchtern - und glauben Sie mir, auch SIE hätten schön den Mund gehalten und weggeschaut (sofern Sie von den NS-Verbrechen als normaler Zivilist überhaupt erfahren haben), wenn es um IHR Leben und IHRE Familie gegangen wäre.</p>
<p>Ich finde es unerträglich, wie Sie hier unsere Vorfahren verunglimpfen. Hören Sie mal die Überlebenden an und lassen Sie sich von den schrecklichen Kriegstagen - auch auf deutscher Seite - berichten. Junge Männer damals, die häufig genug nie in den Krieg wollten und auch nicht an Hitler glaubten, jedoch kämpfen MUSSTEN, weil sie sind selbst erschossen worden wären.</p>
<p>Aus Ihren Ausführungen kann ich nur folgern, dass Sie entweder kein Deutscher sind und hier somit genüßlich als Dritter über diese Dinge &#8220;philosophieren&#8221;, oder Sie sind das, was man gemeinhin auch einen Nestbeschmutzer nennt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-60</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 14:59:46 +0000</pubDate>
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		<description>Man stellte sich nicht gegen die Gemeinschaft, nun gut. Was es dann anzuklagen gilt ist  _die Gemeinschaft_. Stattdessen les ich immer nur Hitler. Und "die Deutschen" stehen irgendwie im Gegensatz zu ihm. Das ist nicht wahr. 
Warum wurde es so gefährlich, sich zu wehren? Eben weil so viele mitgemacht haben, weil nicht nur eine kleine Clique den Staat gekidnappt hat, wie das hier und anderswo dargestellt wird, sondern weil bis in die letzte Ecke überall Leute waren, die freudig mitgeholfen haben. Die denunziert, notiert, geplant, genommen und anders mitgeholfen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man stellte sich nicht gegen die Gemeinschaft, nun gut. Was es dann anzuklagen gilt ist  _die Gemeinschaft_. Stattdessen les ich immer nur Hitler. Und &#8220;die Deutschen&#8221; stehen irgendwie im Gegensatz zu ihm. Das ist nicht wahr.<br />
Warum wurde es so gefährlich, sich zu wehren? Eben weil so viele mitgemacht haben, weil nicht nur eine kleine Clique den Staat gekidnappt hat, wie das hier und anderswo dargestellt wird, sondern weil bis in die letzte Ecke überall Leute waren, die freudig mitgeholfen haben. Die denunziert, notiert, geplant, genommen und anders mitgeholfen haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Söckchen</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2007/03/06/deutsche-opfer/comment-page-1/#comment-59</link>
		<dc:creator>Söckchen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2007 11:06:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ich gestehe, ich bin auch über Bildblog hier eingetrudelt ;)

Mir fielen spontan einige Sachen zu den hier stehenden Kommentaren ein:

1. ich fühle keine Schuld. "Schuld" impliziert auch immer, dass ich etwas hätte verhindern können. Ich bin Baujahr 1969 - "verhindern" hätt ich nix können. Zeit ist nun mal eine Einbahnstraße. Das wiederum führt sofort zu

2. Aber ich kann tun, was geht, damit ich verhindern kann, das sich so etwas wiederholt. Und wenn ich sehe, wie ein Herr Beckstein die Leute aufruft, Muslime zu denunzieren (alles im Rahmen der Terrorabwehr) ist es allerhöchste Eisenbahn, genau das zu tun. Was wiederum zu 

3. führt: Zivilcourage. Mut den Mund aufzumachen. Etwas zu tun, was gehört wird.
Unter uns Klosterschwestern: Glaubt denn wirklich auch nur einer daran, dass es möglich gewesen wäre sich dem kollektiven Druck zu widersetzen?
Es gibt einige Ausnahmeerscheinungen, die die Kraft und den Mut fanden - und ich weiß nicht, ob sie sie gefunden hätten, hätten sie die Konsequenzen gekannt. Ich denke da z.b. an die Geschwister Scholl.

Öffentlich auftreten und sich gegen den Mainstream wenden, dazu gehört unglaublicher Mut. Und da Ostpreußen damals weitgehend dörflich und herrschaftlich organisiert war, dürfte dieser Mut noch um einiges höher gewesen sein.
MAN STELLTE SICH NICHT GEGEN DIE GEMEINSCHAFT.
Und wenn nur klammheimlich - denn die Gemeinschaft, das waren die eigenen Leute. Die haute man nicht in die Pfanne. Solange sie regelkonform lebten.

Macht doch bitte nicht den Fehler und wendet heutige Denkweisen auf die Lebensweisen aus der Zeit an. Das klappt nie.

Und von "Schuld" kann man dann auch nicht sprechen. Denn - wie gesagt - "Schuld" impliziert die Möglichkeit, etwas zu verhindern. Und die hatte keiner.

Übrigens - ich möchte nicht wissen, wieviele Wachen im KZ plötzlich an Lungenentzündung oder ähnlichem starben, weil sie helfen wollten oder nicht mitmachen wollten...
Auch mal darüber nachgedacht?

Wer sich wehrte, spielte mit seinem Leben. Wer von euch, die hier schon die Kiestüten aufsammeln würde soviel riskieren wollen für Leute, die er nicht kennt?

Gruß
die linke Socke ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gestehe, ich bin auch über Bildblog hier eingetrudelt <img src='http://www.verbrochenes.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mir fielen spontan einige Sachen zu den hier stehenden Kommentaren ein:</p>
<p>1. ich fühle keine Schuld. &#8220;Schuld&#8221; impliziert auch immer, dass ich etwas hätte verhindern können. Ich bin Baujahr 1969 - &#8220;verhindern&#8221; hätt ich nix können. Zeit ist nun mal eine Einbahnstraße. Das wiederum führt sofort zu</p>
<p>2. Aber ich kann tun, was geht, damit ich verhindern kann, das sich so etwas wiederholt. Und wenn ich sehe, wie ein Herr Beckstein die Leute aufruft, Muslime zu denunzieren (alles im Rahmen der Terrorabwehr) ist es allerhöchste Eisenbahn, genau das zu tun. Was wiederum zu </p>
<p>3. führt: Zivilcourage. Mut den Mund aufzumachen. Etwas zu tun, was gehört wird.<br />
Unter uns Klosterschwestern: Glaubt denn wirklich auch nur einer daran, dass es möglich gewesen wäre sich dem kollektiven Druck zu widersetzen?<br />
Es gibt einige Ausnahmeerscheinungen, die die Kraft und den Mut fanden - und ich weiß nicht, ob sie sie gefunden hätten, hätten sie die Konsequenzen gekannt. Ich denke da z.b. an die Geschwister Scholl.</p>
<p>Öffentlich auftreten und sich gegen den Mainstream wenden, dazu gehört unglaublicher Mut. Und da Ostpreußen damals weitgehend dörflich und herrschaftlich organisiert war, dürfte dieser Mut noch um einiges höher gewesen sein.<br />
MAN STELLTE SICH NICHT GEGEN DIE GEMEINSCHAFT.<br />
Und wenn nur klammheimlich - denn die Gemeinschaft, das waren die eigenen Leute. Die haute man nicht in die Pfanne. Solange sie regelkonform lebten.</p>
<p>Macht doch bitte nicht den Fehler und wendet heutige Denkweisen auf die Lebensweisen aus der Zeit an. Das klappt nie.</p>
<p>Und von &#8220;Schuld&#8221; kann man dann auch nicht sprechen. Denn - wie gesagt - &#8220;Schuld&#8221; impliziert die Möglichkeit, etwas zu verhindern. Und die hatte keiner.</p>
<p>Übrigens - ich möchte nicht wissen, wieviele Wachen im KZ plötzlich an Lungenentzündung oder ähnlichem starben, weil sie helfen wollten oder nicht mitmachen wollten&#8230;<br />
Auch mal darüber nachgedacht?</p>
<p>Wer sich wehrte, spielte mit seinem Leben. Wer von euch, die hier schon die Kiestüten aufsammeln würde soviel riskieren wollen für Leute, die er nicht kennt?</p>
<p>Gruß<br />
die linke Socke <img src='http://www.verbrochenes.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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