Glückwunsch, Herbert!

Am 6.3.1937, also vor genau 70 Jahren, wurde Herbert Kujan geboren. Seit 1950 im Verein, hat er maßgeblich zu den großen Erfolgen des SV Werder Bremen in den späten 60er Jahren beigetragen. gog-21.JPG
Schon als Kind hielt er sich am liebsten in Toren auf. Sei es Opas Scheunentor oder bei einem Berlinbesuch schließlich das Brandenburger Tor, der kleine Herbert war kaum wieder herauszulocken, hatte er sich einmal so positioniert. Und so war schnell klar, dass eine Karriere als Torwart Herbert Kujans Schicksal sein sollte. Seine Wegbegleiter von damals loben auch heute noch seinen Starrsinn, seine Bildungsresistenz und seine Kampfbereitschaft. Mit diesen Eigenschaften waren einem jungen deutschen Torwart keine Grenzen gesetzt.
1959, gerade 22 Jahre alt, hatte Kujan seinen ersten Einsatz gegen den VfL Wolfsburg. Es endete 0:0, wie im übrigen die meisten Spiele, an denen er in den nächsten Jahren teilnehmen sollte. Nach Einführung der Bundesliga war bald Kujans große Stunde gekommen. Inzwischen mit dem Beinamen “Der Zeck’ vom Strafraumeck” für seine blutrünstige Spielweise geehrt, kam es 1967 in der Schlussphase des entscheidenden Spiels gegen den Hamburger SV zu denkwürdigen Paraden von Kujan. Ludwig Malzkat, damals im Hamburger Sturm aktiv: “Was für ein dreckiger Hurensohn! Sobald ich den Strafraum betreten hatte, wichste er mich um! Jedes Mal!” Nach einem gehaltenen Elfmeter und einer zehnminütigen Pause, in der Kujans gebrochenes Schienbein gekühlt wurde, stand es fest: Werder Bremen holte die zweite Deutsche Meisterschaft nach Hause.
Bei der anschließenden Feier auf dem Marktplatz riefen die Menschen ausgelassen Kujans Namen und bedachten ihn in ihren Gebeten am folgenden Sonntag.

Auf die nächsten 70, Herbert!

  1. oh ich ich erinner mich mich noch als wärs gestern gewesen….der herbert….was für ein verwegener haudegen…alles gute herbert du alte schlange

  2. Top Typ!
    Alles Gute du Tier!

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