In beachtlicher Laune erreicht mich gerade der Wahlbrief der Linkspartei.
Lieber Oskar, lieber Gregor,
eure Politik ist nicht “für mehr soziale Gerechtigkeit”, eure Politik ist Bürgerverarschung, wirtschaftlicher Selbstmord und basiert auf purem Populismus gegen Leute, denen es gut geht. Das sind übrigens nicht so ganz wenige.
Wer sich damit rühmt, gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu sein, will den Frieden um den Preis der Freiheit. Der will die Talibanherrschaft, er will unbehelligte Drogenbarone, er will unterdrückte Frauen, er will die Scharia und er will ein sicheres Rückzugsgebiet für antisemitische Terroristen.
Die “Umverteilung von unten nach oben”, die ihr beklagt, ist eine Legende. Der ganze deutsche Staat ist eine riesige Umverteilungsmaschine in die andere Richtung. Das Tolle: Keiner weiss das besser als ihr. Kein Vorstandsvorsitzender nimmt den Hartz4 Empfängern etwas weg, sondern bezahlt mit seinen Steuern dessen Almosen. Euer Rezept, diesen Almosen zu erhöhen, euer demokratischer Sozialismus, d.h. euer Almosensozialismus, kotzt mich an.
“Krankheit darf sich nicht rechnen.” Ach ja? Ist Arzt jetzt ein unmoralischer Beruf? Sollten sie für umsonst arbeiten, oder am allerbesten auch noch auf eure staatlich aus lauter Gutherzigkeit gegebenen Geschenke hoffen?
Und hey, warum kein Wort über die “Fremdarbeiter”, Oskar? Vielleicht, weil ich euch dann von all der Nazipost nicht mehr unterscheiden könnte? Das wäre doch kein Problem gewesen, eure Fressen sind seit Jahrzehnten in jeder dümmlichen Talkshow zu sehen und von daher öffentlich-rechtlich als demokratisch ausgewiesen. Vermutlich habt ihr sie ja deswegen auch auf den Brief gedruckt.
Ich werde also anderweitig dafür sorgen müssen, dass “Bremen und Bremerhaven etwas Besonderes bleiben”, und wir also auf die zweifelhafte Ehre verzichten, “als Erste eine Fraktion DIE LINKE in einem alten Bundesland” zu haben. Vielleicht machen wir es, indem wir als allererste eine Mauer mitten durch eine Stadt ziehen.
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Natürlich darf man sich über weltfremde Ideen aufregen und auch mich ärgert es, wenn zur jetzigen großen Umverteilung noch mehr Verteilung und Ausgleich gefordert wird. Je mehr Waggons an einen Zug gehangen werden, desto schwerer kommt er jedoch in Fahrt (und das ist wohl auch eines der großen Probleme im Lande).
Dennoch : Es ist und bleibt egal, was vor der Wahl versprochen wird – denn ändern tut sich nichts. Mir zumindestens fällt es zunehmend schwerer eine Partei zu finden, der ich soviel vertrauen schenke, dass ich auch meine Stimme abgeben könnte, ohne mich danach genau darüber zu ärgern.
Oder hast Du einen Tipp ?
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wenn dieser brief sich bei linksparteiwählern verbreitet, ist die linkspartei doch 99% ihrer stimmen los.
die partei lebt doch von wirtschaftlichem selbstmord und populismus. -
Gerade bekam ich im Bermudadreieck einen Flyer und einen Glückskeks (sic!) von der Linken überreicht. Auf dem Flyer stand die knappe Botschaft “Große Koaltion abwählen”. Warum man dafür ausgerechnet die Linke wählen soll, die sich ja eindeutig zu potentiellen Regierungsbeteiligungen geäußert hat, verschwieg der Flyer leider.
Der Glückskeks prophezeite übrigens: “Du wirst eine gute Entscheidung treffen und mit Dir im Reinen sein.”
Ja, werde ich.




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