Meine Damen und Herren, liebe Neger!

Heute hat der deutsche Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, vor der Knesset gesprochen. Dort war man nicht sehr freundlich zu ihm. Das könnte Gründe haben.
Zunächst mal weiss man vermutlich auch in Israel, dass das Europäische Parlament eine recht unbedeutende Einrichtung ist. Von daher kann man das Desinteresse der israelischen Politiker nachvollziehen.
Pöttering kam als Vertreter der EU, dem größten Geldgeber der palästinensischen Autonomiebehörde. Man nennt das ganze zwar “Friedensprozess”, die korrektere Bezeichnung für das Verhältnis zwischen Israel und den palästinensischen Behörden ist aber “Krieg”. In demselben stützt die EU eben den Feind der Israelis, trotzdem erwartet man offensichtlich, dass den Europäern in Jerusalem die Herzen zufliegen.
Im Atomstreit mit dem Iran, der für die Israelis eine existenzielle Sache werden könnte, denkt man weder in Pötterings deutscher Heimat noch auf europäischer Ebene daran, ernsthaften Druck auf Teheran zu machen. Welche Rolle dabei z.B. Deutschland spielen könnte, hat Matthias Küntzel aufgezeigt.
Wie Realität und Prioritäten im Verhältnis zu Iran tatsächlich aussehen, kann man in der Tagesschau sehen.
Unter diesen Vorzeichen fährt der gute Mann also ins gelobte Land. Dort besitzt er dann eine beeindruckende Dreistigkeit. Zunächst schwallt er ausgiebig über die europäische Einigung daher und betont dabei die Friedlichkeit dieses Prozesses, die Notwendigkeit des Dialoges usw. usf.. Bald kommt er auch zum Ziel dieser Ausführungen: Nach 60 Jahren Israel sei es doch auch hier nun Zeit, Frieden zu machen. Der Adressat dieses Apells muss logischerweise auch der Verursacher des Kriegs sein, also die israelischen Politiker.
Dass der europäische Weg zum dauerhaften Frieden nicht ansatzweise mit dem Kampf, den Israel zu führen hat, vergleichbar ist, ficht Pöttinger nicht an. Er will missionieren und sagen “Macht es so wie wir, seid friedlich.” Wie man den entschlossenen Terrororganisationen gegenüber friedlich bleiben könnte, können wohl auch nur völlig unbeteiligte, ahnungslose Europäer wissen.
Im weiteren Verlauf forderte er dann die Freilassung von palästinensischen “Politikern”, darunter Bildungsminister Nasser al Shaer. Der gehört zur Hamas, deren primäres Ziel die Zerstörung Israels und die Ermordung von Juden ist. Die neuesten Äusserungen, die das bestätigen, und passenderweise auch viele Beispiele der “Bildung”, die Minister al Shaer den Kindern angedeihen lässt, finden sich bei Lizas Welt.

Und jetzt lesen wir in unseren Medien, wie peinlich und unhöflich und schlecht sich die israelischen Politiker verhalten hätten. Wie dumm, dreist, deutsch und peinlich sich Herr Pöttering verhalten hat, wird hier natürlicherweise nicht weiter auffallen.

P.S. Die ganze Rede von Pöttinger habe ich nirgendwo gefunden, ich sah vorhin nur einen Teil davon.

Update: Die ganze Rede kann man nun hier nachlesen. Den Link habe ich hier gefunden, wo die Rede auch sehr treffend kommentiert wird.

  1. Was fürn ein schlechter Beitrag. Dabei beziehst du dich auch noch auf die antideutsche Seite Lizaswelt, wo der Autor wegen seiner islamophoben und antideutschen Einstellung sich gänzlich anonym hält.

    http://politblog.net/allgemein/ein-vergleich-israelischer-und-palaestinensischer-schulbuecher.htm

  2. Ist ja gut wenn du weisst, warum Liza anonym bloggt. Anonymität ist eine schöne Sache, finde ich.
    Da es dir scheinbar entgangen ist: Auch dieses Blog ist voll mit antideutschen Inhalten. Vielleicht rennst du jetzt lieber weg.
    Der Link zu den Antisemiten hat mich auch nicht wirklich begeistert.

  3. Klar Antisemiten. *lach Zeig mal, was an dem Blog antisemitisch ist.

    Na, wenn einem keine Argumente einfallen und man alles von antideutschen Seiten nachplappert…

  4. Keine Ahnung, was daran antisemitisch ist, wenn man im Stundentakt über Juden und den jüdischen Staat herzieht und die “Israel-Lobby” beklagt.
    Der verlinkte Beitrag ist auch noch ziemlich dämlich. Offensichtlich hat man sich ERST überlegt, dass man mal israelische Schulbücher kritisieren könnte und DANN mal in welche reingeguckt. Und, holla, da hat sich überhaupt nichts gefunden, was man kritisieren könnte. Macht aber nichts, man veröffentlich trotzdem irgendwas und das Ergebnis sieht dann so aus und wird fett markiert:

    dass die israelischen Schulbücher die Ansicht propagieren, Juden seien in einem gerechtfertigten und sogar humanitär gerechtfertigten Krieg gegen einen arabischen Feind verwickelt und dieser Feind würde die Existenz und die Rechte von Juden in Israel nicht anerkennen.

    Ist ja nicht zu fassen! Die schreiben in die Schulbücher einfach die Wahrheit rein! Bis auf das “gerechtfertigt” würde das selbst jeder Hamas-Terrorist unterschreiben.

    Richtig zur Sache gehts dann in den Kommentaren:

    Die Juden haben nichts aus ihre Geschichte gelernt und deshalb wird es nie Frieden dort geben!

    So ist das mit den Juden, trotz deutschen Erziehungsprogramms haben sie nichts gelernt…