Wort zum Wochenende

Morgen hat Hepe sturmfrei. Wer auf der Suche nach einer wilden Party ist, sollte ihn mal anrufen. Ich werde nach Leipzig zum Fankongress fahren. Da soll ausgiebig gequatscht werden und so etwas in Sachen Stadionverbote und Fankultur erreicht werden.
Ich mache es mir derweil auf dem Standpunkt bequem, dass solche Kongresse bestenfalls erreichen, dass man an der Abwicklung der Fankultur und beim Finden der idealsten Kommerzialisierungsstrategie auch noch selbst mitarbeitet. Wenn man zu der Erkenntnis kommt, dass die aktiven Fans eher Ruhe geben und Schalala singen, wenn man die SV-Richtlinien ein wenig ändert, dann macht man das vielleicht. Vielleicht auch nicht. Was bringts?
Neben diesem Rahmenprogramm erhoffe ich mir eine gute Show auf dem Catwalk der deutschen Ultraszene. Da wird sicher einiges an Style und,äh, anderen Sachen geboten werden, und unsere Bremer Delegation kann auf jeden Fall in allen Bereichen mithalten. Das dürfte interessant werden. Vielleicht schaffe ich es, zu später Stunde ein Video von Philipp Markhardt zu machen, in dem er alle Leser von verbrochenes.net grüßt!
Bis dahin liegt die Priorität auf den Mahlzeiten. Samstag mittag müssen wir bis 1230 angekommen sein, dann endet das Buffet.
Montag oder so gibts meinen Erfahrungsbericht, schonungslos und halb erfunden, an gewohnter Stelle.

Da sich bis dahin sicher keiner der faulen Co-Autoren (der Ausdruck trifft direkt ins Herz!) hier etwas leisten wird, schiebe ich ein paar Linktipps hinterher.


Gefährliche Neo-Kommunisten benutzen tolle Arbeiterlieder.
Hier als 32kbit mp3.

Wer Harald Schmidt früher mal cool fand, wird Stefan Niggemeier gern lesen und recht geben.

In dem Text findet sich auch dieser Link, unter dem man ein Video von Jon Stewart nach dem 11. September sehen kann. Er flennt die meiste Zeit und redet irgendwas, was vermutlich nicht so richtig klug war, ich habe nicht zugehört.

Hier kann man Miro Klose kaufen. Sieht aus, als ob ich meine Wette gewinne, Freund mazzinger!

Lustig.

Wem ich im letzten Eintrag Dietmar Dath nahebringen konnte, der wird nach dieser Lektüre wieder den Spießer in sich entdecken:


Erst als Selbstzweck und tragendes Element des Genres »Wir machen hier, was wir wollen; das nennen wir geil« kann der Arschf*ck in der Kunst wenigstens momentweise das werden, wozu ihn der Schöpfer bestimmt hat: eine Praxis, die Menschen zufriedener macht, als sie vorher waren, und nebenbei ihr Körperbild verändert, ohne dass das gleich wieder so furchtbare Folgen wie eine neue Ethik oder Kinder nach sich zieht.

Ach, noch was anderes, scheint zu dem Thema zu passen: Geht euch die Merkel und die ganze deutsche Präsidentenvorsitzscheisse auch langsam total auf die Nerven? G8, EU, das hält doch keiner aus. Dazu werden so funky Themen wie Mindestlohn tagelang ausgebreitet, mit dem Ergebnis, dass es halt keinen Mindestlohn gibt. Spannend! Heute streiten die sich den ganzen Tag mit den Kartoffeln aus Polen, die offenbar nicht ganz begriffen haben, mit wem sie da eigentlich über was reden. Europäische Einigung und so ist ja durchaus eine schöne und interessante Sache, aber …. reicht es nicht langsam mit Merkel-News? Lassen wir das.

Taktlo$$ rappt: “Wenn ich im Iran auftrete, bucht Salman Rushdie einen Flug zu meinem Konzert!” Ypsilon O! Immer dasselbe mit den Irren.

Inzwischen 10 Tage alt und nicht mehr ganz aktuell, bleibt dieser Eintrag bei Spirit of Entebbe doch lesenswert.

Wie mir gerade auffällt, habe ich den Justus hier noch gar nicht verlinkt. Klickst du hier und bekommst 14 Minuten beste Unterhaltung. Bestimmte Phrasen werden auf jeden Fall bald in die Alltagssprache übergehen, in meine jedenfalls. Hütet euch vor der Bewegung der autochthonen Völker! Unbedingt ausprobieren: 14jährige Punkermädchen auf das BLUTTUCH DER JUDENVERNICHTUNG, das sie um den Hals tragen, ansprechen.

Guten Appetit!

Man Enno, da sitzt man gelangweilt auf der Arbeit und hofft auf ein nettes Hörspiel. Man hört sich die mp3 Datei mit Herrn Wertemüller, oder so an, und irgendwie wird einem schlecht. Manmanman, so viel fundamentale Kritik, über Kleidung, bis zu wiedergekäuten Lügen über Herrn Chavez hört man selten. Dann auch noch von nem Typen, den man im Rhetorik Seminar eingeschlossen hat und deshalb den verdutzten Radio-Öko anzickt, hammerhart!

Wir kamen zu spät, danke dafür ans FP! Scheisse, ey. Das Essen war aber ohnehin miserabel.

Was wird denn über Chavez gelogen in der mp3, die ich als Unterhaltung anpries?

Ich würde das nicht “hammerhart” nennen, ich würde das einen Grad schlimmer bezeichnen!

ja scheisse, die Wette scheine ich zu verlieren. Aber dafür habe ich ansonsten immer Recht. ;-)