Brasilien ist der Favorit auf den Gewinn der Copa America. Sie sind auch - neben Argentinien - das Zugpferd des amerikanischen Fussballs und das Team des Kontinents, für das sich die Europäer am meisten interessieren. Leider spielen sie nicht so gut, wie man das erwartet hat. Aber offensichtlich macht das nichts. Nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko sah es gar nicht gut aus für die Brasilianer. Gucken wir mal, was in den beiden wichtigen Spielen danach passiert ist.
Gegen Chile:
Allerdings konnte die “Selecao” beim zu hoch ausgefallenen 3:0 (1:0) über Chile lange Zeit nicht überzeugen.
Die Brasilianer agierten im Spielaufbau äußerst umständlich, im Angriff wurde kaum Torgefahr ausgestrahlt.Mit zunehmender Spieldauer wurden die Chilenen dann mutiger und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Eine erste Tormöglichkeit in der 29. Minute vergab aber Suazo.
Copa America. Wie aus dem Nichts gingen die Brasilianer dann in Führung. Allerdings benötigten sie dazu einen zweifelhaften Strafstoß. Riffo soll Vagner Love im Strafraum gestoßen haben, den fälligen Foulelfmeter verwandelte Robinho (35.).
Und gegen Ecuador:
Gegen die im Turnier sieglos gebliebenen Ecuadorianer tat sich Brasilien in Puerto La Cruz äußerst schwer. Das Fehlen der Superstars Kaká und Ronaldinho, macht sich immer mehr bemerkbar. Die Zuschauer quittierten den ernüchternden Auftritt der Selecao denn auch mit minutenlangen Pfeifkonzerten. [...]
So hatte der 23-Jährige Glück, dass der argentinische Schiedsrichter in der 56. Minuteauf den Elfmeterpunkt zeigte, als er im Strafraum fiel. Den umstrittenen Foulelfmeter verwandelte Robinho sicher.
Beides von kicker.de

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