Bier, Beischlaf, Bitler

  1. Highlights über Hochhuth von Vicky:

    Anlässlich des Todes von Hans Filbinger, nannte er ihn posthum einen sadistischen Nazi.

    Im Jahr 2005 überraschte Hochhuth mit einem Gastauftritt in der Fernsehserie Gute Zeiten – Schlechte Zeiten wenige Tage bevor sein ausschließlich mit Schauspielern der Serie besetztes Stück Familienbande in der Stadt Brandenburg Premiere hatte.

    Zur Zeit arbeitet Hochhuth an einem Stück über die Ermordung des Bankiers Alfred Herrhausen. Seine These: Es war gar nicht die RAF. Die Amerikaner hätten dahintergesteckt.

    Hochhuth sagte: „Irving ist ein fabelhafter Pionier der Zeitgeschichte, der großartige Bücher geschrieben hat. Ganz zweifellos ein Historiker von der Größe eines Joachim Fest. Der Vorwurf, er sei ein Holocaustleugner, ist einfach idiotisch!“

  2. Ein Interview auf diese Art zu geben, lernt man heute ja gar nicht mehr. Sowas bringen nur die großen alten Männer. Ich musste die ganze Zeit an Scholl-Latour denken. Von viel Unsinn abgesehen, ist der Bier & Beischlaf-Spruch aber schon toll.

  3. Vielleicht muss man auch erst so alt werden, dass einem der eigene Ruf egal sein kann, damit man sich so darstellt.

    Viel klügere Ideen hat der Broder:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,495041,00.html

  4. Er hat wirklich viel Unsinn geredet, der Kerl.
    Aber: Er hat Recht, wenn er sagt, dass es hat “früher”(1950 bis jetz) keinen interessiert hat und jetzt aufmal doch interssiert.
    Frage mich auch wieso jetzt so viele “Jüngere” aus irgendwelchen Löchern kriechen und den Finger haben “DER war in der NSDAP!”.

    Was soll sowas (bringen)? Uninteressant!