Dass der rechte Rand propagandamäßig seit etwa sechzig Jahren immer etwas hinterherhinkt, hält ihn nicht davon ab, immer weiterzuhinken. So versucht man sich nun auch in Stencils, wobei man in diesen Kreisen deutschtümelnderweise wahrscheinlich eher von Sprühvorlagen redet. Das Ergebnis kann man links sehen. Das mit dem Festhalten der Schablone üben wir noch mal. Auch den Untergrund könnte man besser wählen.
Aber der größte Fehler ist dem Künstler wohl bei der Wahl des Hauptmotivs unterlaufen. Dass man nämlich den gemeinten Märtyrer nicht erkennt, liegt wohl nicht in erster Linie daran, dass er kaum allgemeine Verehrung erfährt, sondern eher an der Vorlage, nach der er ausgeschnitten wurde. Seinerzeit war Straßenkunst noch weitestgehend unbekannt und ein Portrait an einer Hofeinfahrt wäre wohl auch des Stellvertreters des Führers unwürdig erachtet worden. Stattdessen hingen dicke Ölschinken in deutschen Staatskanzleien, und bis heute findet man sie auf amerikanischen Naziseiten. Und ein guter Nazi weiß, wo seine Wurzeln sind und verwurstet sie zu neuer Kunst. Der unscheinbare Mund von Rudolf Hess und die nationalsozialistische Liebe zu den Schatten strafen ihn und lassen uns über seine Kunst lachen.
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Sollte man mal den Hausbesitzer fragen, was er davon hält!
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Wo findet man denn nun dieses Kunstwerk?
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Pingback from Verbrochenes · Schäuble - US-Agent! on 1. November 2007 at 23:28
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schajznazi hurensöhne ich ficke alle eure mütta ihr missgeburten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1




6 comments
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