Kürzlich hatten wir hier ein Video mit Abu Bakr Rieger verlinkt, in dem er vor Moslems spricht, Zitat:
„Wie d Türke hend au mir Deidsche in dr Geschichde scho ofd für oi guade Sache kämbfd, obwohl i zugebe muss, dess moi Großvädr bei unserem gmoisame Haubdfoid nedd ganz gründlich ware.“
Ja, schade eigentlich. Schade auch, dass ihm niemand den Allenschen Baseballschläger über die Rübe zieht. Stattdessen durfte man jetzt erfahren, dass der Mann auch stellvertretender Vorsitzender des “Islamrats” ist, somit also zumindest versucht, seine Glaubensgenossen zu repräsentieren.
Der “Islamrat” war und ist ganz vorne dabei, wenn es zum runden Tisch zu Schäuble geht, der passenderweise genau vor einem Jahr das erste Mal zusammen trat.
Schäuble äusserte da schon einen Wunsch, der in Person von Abu Bakr Wirklichkeit geworden zu sein scheint:
Auf der anderen Seite erwarte er, dass die Muslime in Deutschland “deutsche Muslime” werden, schrieb er in einem Beitrag für die “Frankfurter Allgemeine Zeitung”.
Das Video bei Youtube ist inzwischen verschwunden. Verständlich, denn als stellvertretender Vorsitzender sollte man sich solche Äusserungen vielleicht sparen, wenn man denn mit der deutschen Regierung noch was erreichen will. Das Herunterspielen fällt auch schwer, wenn die ganze Halle sich dazu in Sportpalastmanier einen zurecht brüllt und, falls sie zugehört hat, offensichtlich nichts gegen Riegers Vernichtungsphantasien einzuwenden hat.
Doch was war mit dem Übersetzer los, hat er vielleicht beschönigt? Ein wieder aufgetauchtes Video enthüllt, was wirklich gesagt wurde. Und zwar hier.
Naja, so lustig ist es auch nicht.
Nachtrag: Der gute Mann hat ja auch eine eigene Internetseite.
Der Vorwurf eines Antisemitismus wird in einschlägigen Kreisen immer auch gerne mit angeblich maßloser Kritik an Israel belegt. Das ist hier schwierig. Die Positionen der Islamischen Zeitung zum Thema Israel sind differenziert, passen nicht ins gewünschte Bild und müssen deswegen verschwiegen werden. Die Idee eines Kampfes zwischen dem Judentum und dem Islam wird von der Zeitung überhaupt abgelehnt. Kritische Hintergründe über Hisbollah oder Hamas erscheinen in der Zeitung immer wieder und konterkarieren das Bild der Redaktion von angeblich zur Selbstkritik und Besonnenheit unfähigen Extremisten. Die Ächtung menschenverachtender Selbstmordattentate in Israel ist eine ebenso klare wie unbequeme Linie der inhaltlichen Ausrichtung der Zeitung.
Na gut, der Vorwurf “eines” Antisemitismus lässt sich ja jetzt anders belegen. Und wer braucht “menschenverachtende Selbstmordattentate”, wenn er doch mal in den Geschichtsbüchern nachschlagen kann, wie man industriell und effizient morden kann? Wahrscheinlich wird Abu Bakr das intern auch mal angesprochen haben, dass man mit so Kleinstmorden einfach nicht weiter kommt.
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Ist Sohn einer Hündin nun eine Beleidigung, oder nicht?
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Wenn das überhaupt Irgendwas ist, dann ein perfektes Beispiel für die katastrophalen Auswir(r)kungen übermässigen Alkoaholkonsums auf die vorhandene Resthirnsubstanz bei Herren mittleren Alters. Ausserdem ist es diesem herrvorragend kurzweiligem Blog ( Wiedergutmachschleim ) und insbeondere diesem Thema ganz und gar unangemessen. Daher bitte löschen und nicht meinem Arbeitgeber weitererzählen. Danke.
Erledigt.

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