Am Wochenende war “Iberoamerikanischer Gipfel” in Chile angesagt. Da kann man es nicht verhindern, dass auch ein Hugo Chavéz am Tisch sitzt, der Staatspraesident Venezuelas. Ihr wisst schon, dieser niedliche Typ:
„Israel verübt an den Libanesen die selben Handlungen, wie sie Hitler an den Juden verübt hat - die Ermordung von Kindern und Hunderten unschuldigen Zivilisten“ (im Gespräch mit Al-Dschasira). Iran und Venezuela seien „Brüder“ - Venezuela werde „unter welchen Umständen auch immer“ stets an der Seite Teherans stehen. Gemeinsam könne man den Imperialismus der USA besiegen. Chávez und Ahmadinedschad bekräftigten gemeinsam die Haltung zu Fragen des iranischen Atomprogrammes.
Den kursiven Hervorhebungen meinerseits schenkt ihr bitte besondere Beachtung, aber das nur nebenbei. Lirum larum, Hugo der Boss hat am Wochenende Spaniens Ex-Regierungschef Jose Maria Aznar als “Faschisten” bezeichnet. Das fand die spanische Delegation zumindest im Hinblick auf den gegenseitigen Respekt ueberhaupt gar nicht lustig, und deshalb gab es am Abschlusstag auch eine kraeftige Ruege seitens des spanischen Ministerpraesidenten Zapatero. Woraufhin Chavez wie ein beleidigter kleiner Junge gar nicht mehr aufhoeren wollte, Zapatero ins Wort zu fallen. Das wiederum rief seine Majestaet Juan Carlos von Spanien auf den Plan, der in einem weniger diplomatischen, sondern vielmehr menschlichlichen Akt Herrn Chavez aufforderte, “seine Klappe zu halten” (”¿Por qué no te callas?”). Doch seht selbst:
Meine Frage: Ist solches Betragen einem Koenig wuerdig?
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Könige abschaffen, Chavez von mir aus ebenfalls. Und noch ein paar Sachen mehr. Z.B. ungünstige Sitzordnungen.
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Und ich dachte Chavez wäre bereits die Folge des segensreichen Wirkens der Chicago Boys und ihrer Epigonen andernorts in Lateinamerika?

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