Nebenan beschwert Liza sich über die lächerlichste antiisraelische Berichterstattung des Jahres: „Israelische Grenzer verprügeln Weihnachtsmann“ hatte AFP gemeldet.
Ich habe die Weihnachtsnachrichten völlig anders erlebt. Die Nachrichten auf Radio Bremen 1 machten nämlich mit dieser Meldung auf:
Eine seltene Geste zum Weihnachtsfest: Israel liess gestern einige Christen aus dem abgeriegelten Gaza-Streifen ausreisen – zum Fest nach Betlehem.
Da wirds richtig muggelig unterm Weihnachtsbaum, wenn selbst die Juden endlich mal Nächstenliebe zeigen. Denn, und das muss man wissen, sonst sind die anders:
Der Schritt ist ein seltenes Zugeständnis Israels: Seit die islamistische Hamas im Juni die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm, wurden die Grenzkontrollen für die Bewohner des Gebiets verschärft. Selbst vielen Schwerkranken verwehrten die Sicherheitskräfte die Ausreise zur Behandlung in israelischen Spitälern.
Und dabei ist es doch eines jeden Menschenrecht, sich zuerst eine Regierung zu wählen, die Israel vernichten will und sich dann in israelischen Krankenhäusern behandeln zu lassen. Überhaupt, man wird jawohl noch ein bisschen Krieg führen dürfen, ohne dass der beschossene Feind einem gleich die Freundschaft kündigt. Jeder sollte nach Israel fahren dürfen, wann er will, und da dann auch tun dürfen, was er will. Na gut, da sprengt sich dann der eine oder andere in einer Menschenmenge in die Luft, aber das ist halt der Preis der Freiheit.
Die Palästinenser, also nicht die, sondern die andern, die im Westjordanland, bemühen sich jetzt auch um einen eigenen Staat. Nachdem zuerst die Oslostrategie gescheitert ist und die Taktik mit den Selbstmordattentaten auch nicht hingehauen hat, versuchen sie es jetzt friedlich.
«Wir beten, dass das nächste Jahr für die Palästinenser das Jahr der Unabhängigkeit sein wird», sagte Abbas.
Das wird helfen.

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