Dezember 2007

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Mir gegenüber sitzt ein Mann, vielleicht hat er gerade die Sechzigermarke überschritten, und er erzählt mir von seinem Unternehmen, einem recht erfolgreichen Unternehmen. Zumindest stellt er das so da, und das in einer Weise, die mir irgendwie zusagt, locker, trocken und einfach. Er redet wie ein erfolgreicher Fußballtrainer, und das ist kein Zufall, denn er leitet einen Fußballverein. Oder eine Fußballfirma? Er berichtet von seinen Marktanteilen, dass die meisten Fußballinteressierten im Land seinen Verein unterstützen, dass sein Team in den vergangenen Jahren so oft den Titel holen konnte, dass es jetzt einen Stern über dem Vereinswappen tragen darf. Er berichtet von den neuesten Dingen, die man sich für die Bindung von Fans ausgedacht hat. Es gibt eine Plastikkarte, ohne die man beim Verein nichts kaufen kann und mit Hilfe derer alle diese Einkäufe gespeichert werden. Er weiß genau Bescheid, wer seine Kunden sind, und damit sie es auch bleiben, wird es demnächst ein Bonusprogramm geben: Die Fans sammeln Goals und können dann je nach persönlicher Vorliebe mit den Spielern dinieren oder eine Freikarte erhalten.

Mir gegenüber sitzt weder Manfred Müller noch Uli Hoeness, es handelt sich um den CEO des israelischen Erstligisten Maccabi Haifa, Itamar Chizik. Die Schals, die er uns schenkte, sind immerhin grün-weiß, doch die Buchstaben erschrecken umso mehr. Wer ihn zur Schalparade hochhält, präsentiert sich als Fan von Maccabi Honda Haifa. Das Bremer orange ist in Haifa übrigens schwarz, die neue Kollektion verkauft sich bestens.

Vielleicht war es illusorisch anzunehmen, dass in der israelischen Liga der Unfug mit dem Fußball noch nicht so weit getrieben würde. Gründe für diese Annahme gäbe es ja durchaus: Die Liga kann zurecht als bedeutungslos bezeichnet werden, sowohl im Vergleich zu den Ligen Europas als auch anhand ihrer gesellschaftlichen Bedeutung. Gerade einmal fünf Vereine weisen nennenswerte Auswärtsfahrerszenen auf, das Stadion, in dem drei Tel Aviver Erstligisten spielen, fasst 15700 Zuschauer. Immerhin sind fast alle Stadionbesucher auch Supporter im Sinne einer Defintion, die sie von Fußballkonsumenten trennt.

Doch so lässt sich kein Geld machen, und langfristig wird sich der Sport ohne Geld nicht aus seinem Mauerblümchendasein befreien können. Das erkennen die Manager kraft ihrer Profession, sofern sie sie gut ausfüllen, und machen sich daran, ihre missliche Situation zu verbessern: Sie holen Investoren in die Vereine (was in Israel wesentlich leichter ist als in Deutschland), schauen sich Marktforschungs- und Kundenbindungsprogramme bei den erfolgreichsten Fußballunternehmen der Welt ab und fangen an, sich in einer Weise zu präsentieren, die einem Verein von Welt entspricht.

Das Beispiel Israel zeigt: Es würde uns noch nicht einmal helfen, wenn unser Verein, unsere Liga oder unser Sport als Ganzes weniger erfolgreich wären, denn dies würde nur zu noch konzentrierterem Gewinnstreben in den Chefetagen führen. Das einzige, was uns erspart bliebe, wären Spieler wie Diego und Erlebnisse wie München 2004.

Katzenblog

Bis eben kannte ich Geert Lovink nicht, obwohl er doch “Europas prominentester Internettheoretiker” ist. Dabei sprach die Zeit vor schlappen acht Jahren noch über “Hacker oder Freaks wie Geert Lovink”. Steile Karriere!
Prominent, wie er jetzt ist, wird er über Internet und Blogs interviewt, und bald ahnt man, warum das im Feuilleton stattfindet:

Lovink: Sie [Blogs] beschränken sich ganz auf den affektiven Raum, den sie flüchtig besetzen. Medienphilosophisch gesehen, handelt es sich um dekadente Artefakte, die den Schritt von der Wahrheit ins Nichts wagen.

Zeit: Hat es nicht etwas Frivoles, den Abschied von der Alternative zu feiern?

Lovink: Nun, ich feiere es ja nicht. [...]

Bis auf die Hervorhebungen habe ich dem nichts hinzuzufügen. Ausser: Käsekuchenhilfe.

Ausserdem erfährt man folgende shocking Nachricht:

Die beliebtesten Blogs handeln von Katzen, das Katzenthema ist weltweit die Nummer eins. Dann kommen Ferienreisen.[...]
Es gibt sachliches, heroisches und desperates Bloggen.

Eine kurze Überprüfung ergab eben, dass wir bisher keinerlei katzenbezogene Inhalte anbieten. Dafür halte ich dieses Blog für sowohl sachlich als auch heroisch, und in Sachen DESPERATION macht uns sowieso keiner was vor. Es wird ja alles immer schlimmer. Also, alles, ich meine: Die Situation. Und dabei hängen wir uns so ins Zeug…

Wo wir zwei gerade so schön plaudern: Es scheint weisse Weihnachten zu geben. Das ist doppelt schlimm, wenn man just aus dem Land ohne Weihnachten kommt, wo es schön warm ist.

Aber, na klar, materiell rechnet sich Weihnachten ja schon. Zumal man auch da gewinnen kann, wo man eigentlich investiert. Gestern stand ich nämlich vor der Entscheidung, welches Buch ich innerfamiliär verschenke. Zwei Möglichkeiten: Ein Buch, dass der Beschenkte gerne lesen würde (naheliegend), oder eins, dass er nur vielleicht, ich aber auf jeden Fall gerne lesen würde. Ich habe mich dann für letzteres entschieden. Denn so wird es auf jeden Fall einmal mit Freude gelesen (von mir) und eventuell sogar noch ein zweites Mal von ihm.
Eine andere Geschenkauswahl habe ich an eine Expertin outgesourced. Das spart Arbeit und garantiert Erfolg. Spitze.

Wer noch nichts zu verschenken hat, sollte unbedingt dieses Buch von Dietmar Dath verschenken. Oder das hier.
Letzteres empfiehlt sich besonders, sollte jemand aus irgendeinem Grunde mir etwas schenken wollen. Her damit! Der Dietmar war letzte Woche hier zur Lesung, da habe ich dann 5€ bezahlt um ihn mal angucken zu können, oben drauf hat er auch noch ne dreiviertelstunde gelesen. Schon sympathisch.

Im Golden Shop in Bremen und sicher auch anderswo gibts von Sukultur kleine Heftchen a ~15 Seiten mit Texten u.a. von Dietmar Dath. Das kostet dann einen Euro, kann man also auch getrost verschenken.

Wie immer öfter, altersbedingt, habe ich etwas nachzutragen: Hahahah, die Bilder!

Lesetipps

In der prodomo schreibt Philipp Lenhard über Eva Herman und wie unsinnig die gängige Kritik an ihr ausfällt.

Das ganze hat mich an folgende Passage bei Freerk Huisken erinnert:

Wer eine begründete Kritik an den politischen Grundsätzen des Neofaschismus hat, für den ist es völlig gleichgültig, wie deren Vertreter aussehen, der muss weder ihren gewöhnlichen Phänotypus noch in der Szene gebräuchliche Codes studieren. Der muss weder wissen, dass die Vertreter dieser Grundsätze politisch unter die Kategorie ”neofaschistisch” subsumiert sind, noch muss er über Kenntnisse des historischen Faschismus verfügen, weil er sich nämlich weder an der Präsentation der Repräsentanten dieser Grundsätze, noch an deren Rückgriff auf die NS-Vergangenheit stört, sondern an den in den Grundsätzen zum Ausdruck kommenden politischen Überzeugungen und Programmatiken.

Sehr richtig, auch wenn sich bei Huisken sonst viel Quatsch findet.

Zur vieldiskutierten Frage, wie gefährlich der Iran denn nun ist und wieviel die amerikanischen Geheimdienste davon wissen, gibt Dan Schueftan, israelischer Hardliner und damit genau auf unserer Linie (bzw. andersherum) Auskunft.

Überhaupt, Israel. Joinsen und ich sind ja jetzt in unserer Freizeit große Fans von Hapoel Tel Aviv. Über Verein und Ultras lässt sich hier einiges nachlesen, oben drauf gibts auch noch ein Interview mit Asaf, der auch als eine Art Sozialarbeiter bei Hapoel unterwegs ist.
Hapoel hat sich gestern übrigens auch noch aus dem UEFA-Cup verabschiedet, 1:3 gegen Aalborg vor 1600 Zuschauern. Erbärmlich.

Interessantes über Israel und seinen Fussball lässt sich beim Guardian in einem Artikel über den arabisch-israelischen Club aus Sakhnin nachlesen.

Jetzt wollte ich eigentlich noch was aus der neuen konkret verlinken, irgendwas, aber die haben noch gar nichts online.

Nachtrag,
zum Nahostkonflikt, etwas sophisticated: Is the Outline of a Peace Deal Really All That Clear?
Hier wird der verbreiteten Auffassung widersprochen, es sei eigentlich ziemlich klar, wie eine Endstatusvereinbarung aussehen werde, man müsse nur mal wieder auf den Weg dahin kommen. Tatsächlich haben sich Israel und die PA seit 2000, wo man sich ja auch schon nicht einig wurde, weiter von einander entfernt, so Yossi Alpher.

Und für die nächsten Jahre, naja, wie soll man sagen, siehts echt schlecht aus, da wird unter anderem Rom atomar zerstört.

Granada

Stadt

Alhambra

Boulevard

Geiger

Stilblütenmeer

Drei Redensarten zu einer verwursten, das will gekonnt sein:

Man sollte auch nicht alles unter einen Tisch kehren.

Wer alle drei gefunden hat, schickt die Lösung bitte an den Weihnachtsmann. Zu gewinnen gibt es eine Kreuzfahrt auf dem Gehtnichtmeer. Der Flug dorthin muss selbst gezahlt werden.

Geschenktipp

Man kann ja auch mal was selberbasteln:

0,5*Tocotronic

Wer im Weihnachtstrubel mal was Besinnliches braucht, dem sei dieser wundervolle Konzertmitschnitt wärmstens empfohlen.

Dass die sozialdemokratisch organisierte Sahra Wagenknecht sich gerne mal nen Hummer reinhaut, wäre wohl noch keine Meldung, noch nicht einmal einen Eintrag in diesem Blog wert. Dass sie sich aber mit einem perfiden Trick in die Lage versetzt, Fotos, die sie beim Hummergenuss zeigen, löschen zu können, ist dann doch lustig.
Und auch die Berichterstattung darüber weiss zu begeistern. “Kommunismus” steht offensichtlich in den Köpfen der Leute (einschliesslich Wagenknecht) für “Staatlich gewollte und organisierte Armut”. Wie sonst könnte man sich erklären, dass eine Kommunistin mit Hummer so ein Skandalpotential hat?

Verbrochenes.net fordert: Hummer für alle, sonst gibts Krawalle!

In einigen Jahren, wenn wir dann Realpolitik betreiben, setzen wir uns für eine Umverteilung der EU-Subventionen vom Agrarsektor in den Meeresfrüchtesektor ein. Man muss seine Ziele in kleinen Schritten erreichen!

Gleich zwei Spiele an einem Tag durften wir während unseres Aufenhalts in Tel Aviv sehen, aus sportlicher Sicht wahrlich kein Privileg. Doch alleine das Wetter ließ das Herz des Liebhabers gepflegter Outdooraktivitäten höher schlagen. Zwar musste ich mir auch schon mal mitten im Winter fast alle Kleider vom Leib reißen, weil es so heiß im Stadion war, doch war dieser Umstand der seltsamen Heizung unterm Dach in Leverkusen geschuldet. Diesmal war die Wärme echt und mit kitzelnden Sonnenstrahlen verbunden, und das am 8. Dezember!

8.12.2007 - U18: Hapoel Tel Aviv - Maccabi Tel Aviv 0:0

Ähnlich attraktiv mutete der Anlass an, der uns auf den Sportplatz am südlichen Stadtrand von Tel Aviv gelockt hatte. Dort nämlich sollten unter den Augen von etwa 1000 Zuschauern die U18-Mannschaften der Stadtrivalen Hapoel und Maccabi aufeinandertreffen. Wir hatten erwartet, dass diese Begegnung ein Aufeinandertreffen der verfeindeten Fanszenen nach sich ziehen würde, doch da hatten wir uns geschnitten. Es war keine organisierte Ansammlung von Maccabi-Fans auszumachen. Fast alle Zuschauer gehörten zu den Roten, und dank entspannter Mentalität und der Anwesenheit von reichlich (ziviler) Polizei blieb der Idiot mit Ultras Maccabi-Pulli unangetastet. Überhaupt, mit Ultra-Klamotte rannten so einige Kinder und Normalos durch die Gegend.

Der Support war im Gegensatz zur Besucherzahl sehr bescheiden. Viele ältere Fans kamen erst sehr spät, die jüngeren versuchten sich mit ein paar Schwenkern und Melodien, die einem überwiegend aus St. Pauli (und somit auch aus Bremen) bekannt waren. Das Spiel war unglaublich langweilig. Beide Mannschaften bauten ihr Spiel ganz gut auf, aber nur, bis sie auf 35 Meter ans gegnerische Tor gekommen waren, man kann sich den resultierenden Grottenkick vorstellen.

8.12.2007 - Premier League: Hapoel Tel Aviv - Maccabi Netanya 0:1

Zum Abendessen ging es fix ins Hostel, das direkt neben dem wunderschönen Bloomfield gelegen ist. Leider hatte man uns nur Karten für die Gegengerade besorgen können, und auch der Versuch, uns über Kontakte in die Fankurve von Hapoel zu schleusen, scheiterte. So konnte man in aller Ruhe dem Spiel und dem Treiben auf den Rängen widmen. Letzteres war wesentlich interessanter. Schon lange vor dem Spiel wurde auf beiden Seiten ausgiebig gesungen, geschwenkt und getanzt. Dies wurde begünstigt dadurch, dass es absolut gar keine Form von Beschallung gab, unmittelbar vor dem Einlaufen las der Stadionsprecher die Aufstellung vor. Direkt vor dem Anpfiff wurden die Kerzen des Chanukka-Leuchters angezündet und ein Sänger trug ein Lied vor. Insbesondere auf Hapoel-Seite hatten die Fans nicht hinreichend Geduld dafür, so dass er sein Lied nicht zu Ende singen konnte. Das Spiel war genau wie das vom Vormittag eine reine Horrorshow, nur dass man dieses Mal die Schuld eindeutig auf seiten Hapoels suchen konnte. Netanya konnte seine Tore schießen, wie es wollte, und die Tel Aviver konnten von Glück reden, dass sie nicht mehr als das eine Mal wollten. Für die Zuschauer war es umso langweiliger. Völlig zurecht steht die Mannschaft aktuell auf dem letzten Platz der israelischen Premier League, und auch der neue Trainer, der an jenem Abend seinen Einstand “feierte”, wird daran nichts ändern können. Symptomatisch eine Situation in der letzten Minute: Hapoel bekommt den Ball, keiner bewegt sich auch nur einen Meter nach vorne, und der ballführende Spieler lässt die ganze absurde Situation darin gipfeln, dass er den Ball einfach völlig hohl aus der eigenen Hälfte nach vorne ins Toraus spielt.

Besonders gewürdigt werden muss die Nummer 12 von Hapoel, dessen Vorstellung irgendwo in der Grauzone zwischen traurig und lustig verortet werden kann. Er brachte zum Beispiel in drei Versuchen direkt nacheinander keine Flanke zustande, die höher als 50cm in den Strafraum gekommen ist. Taktisch ist er so schlecht, dass wir am Ende Zweifel an seiner Position hatten. Dann wurde er ausgewechselt. Komisch ist dazu noch die Information, die Wikipedia bereit hält:

He started his career at Bnei Yehuda Tel Aviv F.C. and was linked with moves to Europe. However, he failed to live up to expectations and transferred to Hapoel Tel Aviv in 2007.

Hapoel begann mit einem hübschen Konfetti-Intro und einigen Doppelhaltern eher mieser Qualität. Das erinnerte doch sehr an die Eastside. Der Stimmungshaufen ist dabei ungefähr so groß wie in Bremen, im Verhältnis zum Rest vom Publikum ist er damit natürlich sehr viel größer als bei uns. Wie überall im Süden sind die Menschen offensichtlich sehr viel begeisterungsfähiger als hier, alles kommt leidenschaftlicher daher. Dieses Mal war die Stimmung bei Netanya besser als bei Hapoel, was man wohl mit dem Spielverlauf erklären kann. Kurioserweise wechselten einige der Netanyafans (Ultras?) mitten im Spiel ihren Standort und gingen auf die andere Seite der halbleeren Tribüne. “Gespaltene Szene?”, fragt sich da der Bremer und bekommt keine Antwort.

Epilog

Maccabi bezeichnet meist bürgerliche Vereine, während Hapoel Arbeiterclubs sind. Bnei Yehuda oder Beitar sind jüdische religiöse Vereine. Die Hapoel Fans sind folgerichtig sozialistisch orientiert, etwa 80% der Leute im Stadion seien politisch, wie man uns erzählte. Bei den Ultras sind es denn noch ein paar mehr. Gestern spielte Hapoel in Jerusalem gegen Beitar, ein Spiel mit einigem Konfliktpotential, da die Beitarfans recht offen rechtsradikal und teilweise rassistisch sind. Hapoel verlor selbstverständlich, 1:0. Sie werden absteigen.

Im zweiten Teil unseres Israelfussballspezials gibts noch in dieser Woche: “Maccabi Haifa und warum alles ganz furchtbar ist.” Und natürlich Fotos.

Neumayer III

Bereits im November wurde die Neumayer III in Bremerhaven verschifft. Die dritte Forschungsstation löst voraussichtlich Anfang 2009 die Neumayer II ab, die durch Schneeauflast und Eisbewegungen deformiert ist und sich mittlerweile unter einer 12m dicken Eisschicht befindet. Zur Zeit ist die Polarstern mit 2 Transportschiffen auf dem Weg zur Antarktis und hier kann man wöchentliche Berichte nachlesen:

Seit einigen Tagen sind wir nach dem Überqueren des 60sten Breitengrades wirklich in der Antarktis. Das Meereis ist mit 80 cm nicht sehr mächtig und Polarstern bahnt sich zügig ihren Weg südwärts. Die Dünung ist verschwunden aber das knirschende Brechen und die unregelmäßigen Stöße an dickere Schollen erinnern uns an die ungastliche Umgebung außerhalb der komfortablen Wärme hier an Bord. Sogar bei völlig bedecktem Himmel ist das Licht und sind die Reflektionen von der Eisdecke draußen so hell, dass wir Sonnenbrillen tragen und unsere Haut vor Strahlung schützen müssen.   

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