Alexandre Orions Idee ist folgende: Mit Lappen wischt er die Abgase, die etwa in Autotunneln über die Jahre hängen bleiben, ab und schafft so Kunstwerke, die genau andersherum funktionieren wie sonst. Indem er etwas wegnimmt, entsteht das Bild.
Den Schmutz lässt er trocknen, stellt daraus Farbe her und malt damit Bilder auf Leinwand.
Erstes Video via pflastersteine, zweites Video via Wooster Collective.

4 comments
Comments feed for this article
Trackback link
http://www.verbrochenes.net/2008/01/17/recycling-the-pollution/trackback/
17. Januar 2008 at 21:08
jos
Son Schmierfink! Wenn das jeder machen würde!
17. Januar 2008 at 22:42
Caspar Below
Ganz so neu ist das Prinzip nicht, über das Wegnehmen von (Farb-) Material Bilder entstehen zu lassen, entsprechend ist die Frage, ob man überhaupt von einer Umkehrung des Prozesses sprechen kann. Die Totenschädel sind mir ein bisschen zu dekorativ und zu beziehungsreich, das hat etwas von Umwelt-Betoffenheits-Kitsch.
17. Januar 2008 at 23:45
jH
cool find ich das trotzdem
18. Januar 2008 at 10:59
Joinsen
Caspar: Du hast recht, sowohl in Bezug auf die Neuigkeit solcher Verfahren als auch in Bezug auf den Umwelt-Betroffenheits-Kitsch. Allerdings habe ich in meinem (begrenzten) Umkreis eine derartige Technik noch nicht auf der Straße im Einsatz gesehen, und das Bild, das in dem Filmchen gemalt wird, finde ich ausgesprochen schick. Was gegen “dekorativ” spricht, verstehe ich nicht, aber vielleicht bin ich auch einfach nicht underground genug.