
So schrieben es einst die Ultras Bochum auf ein Spruchband, und sie meinten ihren damaligen Trainer Peter Neururer. In dieser Zeit klappte es zwar mit dem Siegen nicht so, aber immerhin hatte der gute Mann da noch Arbeit.
Jetzt hat er keine mehr und ist auf der Suche. Diese gestaltet sich offenbar eher schwierig, kein Wunder, wenn man seinen Anspruch wie folgt definiert: “Wenn’s nach Fachkompetenz ginge, müsste ich Real Madrid trainieren”, sagte der gute Mann vor Jahren angeblich mal. Wesentlich schweigsamer ist er seither nicht geworden, er labert immer noch ohne Ende, ohne auf Gold zu stoßen, zuletzt in der Online-Ausgabe der FAZ. Dort kann man dann auch nachlesen, warum die iranische Nationalmannschaft mit Neururer den Falschen ansprach, als man dort unbedingt einen deutschen Trainer verpflichten wollte:
Aber ich nehme eben nicht alles an. Als Nationaltrainer vom Iran sollte ich nach Teheran ziehen. Da habe ich dankend abgelehnt. Und wenn Peter Neururer einmal nein sagt, dann heißt das auch nein.
Mit dieser Prinzipientreue begründet Neururer auch, warum er nicht nach Nürnberg ging:
Ja, das ist eine tolle Stadt. Dort ist auch ein toller Verein, gar keine Frage. Aber dort habe ich schon vor Jahren einmal abgesagt, und deshalb hat es jetzt gar keine Gespräche gegeben.
Vielleicht ist er aber auch als Trainer einfach viel zu schlecht, um je wieder eine Anstellung als solcher zu finden. Dabei gibt er sich solche Mühe:
Ich schaue zum Beispiel, welcher Spieler nach der Saison ablösefrei ist. Ich gucke nach, wo was passiert. Und ich spiele viel Golf. Aber ich vermisse den Fußball jeden Tag.
Ob Golf spielen Teil des Neururerschen Plans ist, wieder Arbeit zu finden, geht hieraus nicht genau hervor, doch wir dürfen das schlimmste befürchten. Vielleicht trifft er ja irgendwann auf Franz Beckenbauer, und - wenn er ganz viel Glück hat - auf Lothar Matthäus. Die beiden haben sich dann sicher so einiges zu erzählen.
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Solange er bei seinem Stammitaliener wöchentlich mehrere Flaschen Wein runterkippen kann, ist für den Herren sowieso alles in Ordnung.
Nur etwas störend, wenn man da selbst mal zu Gast ist und die Fresse dabei ständig im Blick hat.
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Schön auch das Interview auf 11 Freunde: http://www.11freunde.de/bundesligen/109355
Da bastelt er sich seine eigene Realität von der Situation in Hannover, als er rausgeschmissen wurde. Schlimmer Typ, hat auch feuchte Aussprache.

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