Nicht neidisch

Lizas Welt wird die nächsten gut zwei Wochen in Israel verbringen und sich dabei auf dem Golan an einem Gläschen Yarden-Wein erfreuen, im Negev die Grabstätte Ben Gurions besuchen und bei den Gedenkfeierlichkeiten zum Yom HaShoah in Yad Vashem sein. Und am 8. Mai natürlich gemeinsam mit vielen anderen den runden Geburtstag Israels in der israelischen Hauptstadt Jerusalem feiern.

So paradiert man nebenan mit seinen Reiseplänen herum. Aber wen soll das beeindrucken? Wir sind nicht neidisch und haben dafür gute Gründe.

1. Was ist das für ein Land, in dem Lothar Matthäus vom Tabellenzweiten als Trainer verpflichtet wird? Sicher kein schönes, sicher ist es dort sehr langweilig. Und bittesehr, soll Lizas Welt doch Maccabi gucken, hier ist Derby. Das ist auch nur zwei Mal im Jahr und diesmal sogar auf einen Mittwoch.

2. Was ist das für ein Wetter, das da für Jerusalem gemeldet wird? Die nächsten sechs Tage lang ungetrübter Sonnenschein bei 18-21 Grad. Die klare Luft im 700m hoch gelegenen Jerusalem reizt uns überhaupt nicht. Wir fühlen uns wohl bei Dauerregen und 10 Grad, wir mögen das und geniessen einfach mal die Zeit in Bremen.

3. Golan? Negev? Das ist sicher nichts, was man in Norddeutschland nicht auch an jeder Ecke geboten kriegt. Wir planen bereits Tagesausflüge auf den Weyerberg und in die Lüneburger Heide. Das ist auch nichts anderes.

4. 60 Jahre Israel? Ach bitte. Was haben die schon zu feiern, was haben die denn schon erreicht? Da werden dann ein paar Hände geschüttelt und Reden gehalten, viel mehr wird dort kaum geboten werden. Und in Deutschland wird schliesslich bald in den Mai getanzt! Das wird eine Sause, da wird mal richtig gefeiert. Mit ehrlicher Freude und einem tollen Anlass, dem Mai.

5. Bilddokumenten zufolge, die verbrochenes.net vorliegen, sind Lizas Reisepläne ohnehin von vorne bis hinten gelogen. Heute morgen wurde das dreiköpfige Lizas Welt Team (Helmut Markwort, ein Heilbronner Friseurslehrling und Justus Wertmüller) an der Nordseeküste gesehen, wie es gerade die Fähre nach Helgoland betrat. Nach Israel geht es anders, meine Herren! Offensichtlich handelt es sich bei den publizierten Reiseplänen also nur um einen weiteren verzweifelten Versuch, Kompetenz vorzutäuschen, um anschliessend aufrichtige Israelkritiker zu verleumden.

1. Hihihi.
2. Doch neidisch.

5. Der letzte Punkt ist der beste!

Ansonsten.. warum eigentlich? Nur weil ein Israeli heute unverdient gegen ein jüdisch trainiertes Team verloren hat?

Wie trainiert man ein Team denn jüdisch?

haha und du springst auch noch drauf an. Sie haben einen jüdischen Trainer soweit mir bekannt ist.

Und der trainiert jüdisch? Auf so einen Unsinn springe ich an, und ich finde mich ziemlich gut deswegen.