In Bremen spukt es gerade. Viele verwirrte Jugendliche laufen durch die Stadt und suchen den Heiland. Der ist aber gar nicht da. Das ganze steht unter dem Titel “Christival” und hat vielfältige Proteste hervorgerufen, weil die Evangelikalen u.a. Homosexualität für therapiebedürftig und Abtreibungen natürlich für schlimme Sünde halten.
Und nun hat es auch die Webseite der Festivalbetreiber erwischt. Jetzt ist sie offline, vorher stand dort das hier. Ich musste sehr lachen.
Vielleicht später mehr vom Christival, das noch bis Sonntag geht. Bisher wurde allerdings kein Religionsbeauftragter von verbrochenes.net ausgewürfelt. Ich traue mir den Job aber schon zu!

6 comments
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http://www.verbrochenes.net/2008/05/02/christival-offline/trackback/
2. Mai 2008 at 10:05
christ oph
Lächerlich. Und langsam werden mir die Leute, die gegen das Festival sind sympathisch. Ich glaube keiner von denen hatte überhaupt genug Zeit, sich inhaltlich mit dem ganzen Christival auseinander zu setzen.
Daher möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal die großartige Aktion derer hervorheben, die Feuerwerkskörper auf die Christenheit geschmissen und Zäune eingetreten haben. Ich glaube, dass viele sich nur für den ersten Mai fitmachen und sich schon mal warmnlaufen wollten.
Hut ab vor denen, die sich mal wieder in schwarzer Kleidung versucht haben, sich gegen das System und gegen die ach so schlechte Welt zu stemmen.
Insgesamt bin ich auch dafür, dass der Bonde sich mal der Sache annimmt und sich selber unter die Christen mischt. Würde mich über eine kritische und objektive Berichterstattung freuen.
Seid ein Segen, Bremen!
Ich habe hier gar keinen Nachnamen.
Bonde
2. Mai 2008 at 23:40
Joinsen
Ich kriege den Punkt nicht. Was möchtest du sagen?
3. Mai 2008 at 00:32
christ oph
Sorry Joinsen,
ich kann leider meine Worte nicht auf einem höheren Level formulieren. Ich hatte in Deutsch immer ne vier.
Gruß aus dem Süden
3. Mai 2008 at 04:59
YHN
Veto.
3. Mai 2008 at 05:17
Justin Case
Die Seite ist natürlich längst wieder online. Und es gibt praktische Handlungsanweisungen für virales Marketing.
Über die geplanten Aktionen hinaus kann natürlich jeder selbst dazu beitragen, dass eine positive Botschaft vom Christival rüberkommt. Einige Beispiele:
* Passanten von Jesus erzählen
* Summen in der Straßenbahn
* In der Schlange am Supermarkt zum Gottesdienst einladen
* In der Pommesbude vom Konzert am Abend erzählen …
Heute am Hauptbahnhof gesehen: Pappschilder mit Aufschrift “Free Hugs” und jungen Christinnen dran. Ich hatte schlechte Laune und habe nicht umarmt. Später aus genau diesem Grunde natürlich noch schlechtere Laune, wegen einer weiteren verpassten Gelegenheit zum unsittlichen Befummeln junger Christinnen. Vielleicht treib ich mich morgen dafür ganztägig in Pommesbuden rum.
What would Jesus do?
6. Mai 2008 at 13:31
Francesco A Colori
Christen angreifen stelle ich mir fast noch langweiliger vor als Spinnen zu zertreten. Warum greifen diese Gutmenschen nich mal irgendwie das Angels Place am Dobben an, die Jungs da sind sicher homophober und rassistischer als irgendwelche Christen-Kiddies.