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	<title>Kommentare zu: Quo vadis, Europa?</title>
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	<description>Gegen die Menschlichkeit</description>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 08:29:13 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Joinsen</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/06/19/quo-vadis-europa/#comment-2268</link>
		<dc:creator>Joinsen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 12:35:57 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt.</p>
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		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/06/19/quo-vadis-europa/#comment-2267</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 11:16:26 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage ist, ob sie ihn tatsächlich nicht sehen oder ob ihre Interessen ganz andere sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist, ob sie ihn tatsächlich nicht sehen oder ob ihre Interessen ganz andere sind.</p>
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		<title>Von: Joinsen</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/06/19/quo-vadis-europa/#comment-2266</link>
		<dc:creator>Joinsen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 08:55:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich nehme schon an, dass alle Akteure im Rahmen ihrer Möglichkeiten rational handeln und nicht irgendwie geistesgestört sind. Sie alle haben mit Realitäten (hier: Globalisierung durch technischen Fortschritt) zurechtzukommen und entwickeln unterschiedliche Strategien. Die einen halten an der Idee der Nation fest, die anderen suchen in der Liberalisierung der Märkte ihr Glück - aber keinem geht es um eine wirklich gute Idee wie etwa Demokratie, die ist nämlich immer wieder der vorgeschobene Handlungsgrund.

Dass ich beide Ansätze nicht für gut halte, den letzteren aber immer noch praktikabler als den ersten, habe ich bereits geschrieben. Ebenso, dass der goldene Weg irgendwo in die Richtung geht, wo es keinen Markt mehr gibt und Globalisierung nicht als Drucksituation, sondern als Freiheitsgewinn empfunden werden kann. Den sehen allerdings weder die Eliten noch diejenigen, die sich von ihnen leiten lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nehme schon an, dass alle Akteure im Rahmen ihrer Möglichkeiten rational handeln und nicht irgendwie geistesgestört sind. Sie alle haben mit Realitäten (hier: Globalisierung durch technischen Fortschritt) zurechtzukommen und entwickeln unterschiedliche Strategien. Die einen halten an der Idee der Nation fest, die anderen suchen in der Liberalisierung der Märkte ihr Glück - aber keinem geht es um eine wirklich gute Idee wie etwa Demokratie, die ist nämlich immer wieder der vorgeschobene Handlungsgrund.</p>
<p>Dass ich beide Ansätze nicht für gut halte, den letzteren aber immer noch praktikabler als den ersten, habe ich bereits geschrieben. Ebenso, dass der goldene Weg irgendwo in die Richtung geht, wo es keinen Markt mehr gibt und Globalisierung nicht als Drucksituation, sondern als Freiheitsgewinn empfunden werden kann. Den sehen allerdings weder die Eliten noch diejenigen, die sich von ihnen leiten lassen.</p>
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		<title>Von: janH</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/06/19/quo-vadis-europa/#comment-2261</link>
		<dc:creator>janH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 21:23:07 +0000</pubDate>
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		<description>Oh ja - der letzte Satz ist immer wichtig, v. A. hätte ich ihn nicht nur anlesen sollen, sondern bis zum sweeten Ende durchhalten. Aber die bittere Durststrecke vorher "...Doch die Globalisierung ist nicht aufzuhalten, und Europa muss darauf reagieren, um im Markt zu bestehen...und... Die Eliten haben das erkannt und reagieren darauf. Die kleinen Leute wollen an ihrer dummen Idee der Nation festhalten.." hat zum Leseabbruch und meiner voreiligen Reaktion geführt. Sorry! Das Beste kommt halt zum Schluss: man muss es sich merken, merken, immer wieder sagen und sich dementsprechend verhalten.
Noch mal zum Handlungszwang: Stehen die Eliten unter dem? Gibt es denn wirklich niemanden hier, der frei und souverän entscheiden kann, der die adäquate Ursache seiner Handlungen ist und nicht von irgendwelchen äußeren Zwängen getrieben wird?
Oder meinst Du mit Handlungszwang etwa, dass man zwanghaft irgendwelche Handlungen vollziehen muss, so wie beim Waschzwang? Vielleicht gibt ja Leut' in der Elite, die auf zwanghafte Weise an Hauptausschusssitzungen teilnehmen MÜSSEN - oder auch der altbekannte Vertragsunterzeichnungszwang (O-Ton Auswärtiges Amt: "Mindestens ein Vertrag pro Woche, sonst dreht er durch, der Günther"). Beide sind unter die Neurosen zu rechnen, auch wenn die Symptome nicht klinisch sind ;-)
Aber das meinst Du ja bestimmt nicht,  sondern eher, dass sie auf die Herausforderungen des verschärften, globalen Wettbewerbs zu reagieren haben und glauben, das in der Weise tun zu müssen, in der sie es tun. Aber vielleicht ist der Verweis auf diesen Handlungszwang durch die Entscheidungsträger ja auch nur eine angefügte Begründung für die jeweiligen politischen Projekte einer Elite, die im Prinzip schon viele Entscheidungs- und HandlungsMÖGLICHKEITEN hat?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh ja - der letzte Satz ist immer wichtig, v. A. hätte ich ihn nicht nur anlesen sollen, sondern bis zum sweeten Ende durchhalten. Aber die bittere Durststrecke vorher &#8220;&#8230;Doch die Globalisierung ist nicht aufzuhalten, und Europa muss darauf reagieren, um im Markt zu bestehen&#8230;und&#8230; Die Eliten haben das erkannt und reagieren darauf. Die kleinen Leute wollen an ihrer dummen Idee der Nation festhalten..&#8221; hat zum Leseabbruch und meiner voreiligen Reaktion geführt. Sorry! Das Beste kommt halt zum Schluss: man muss es sich merken, merken, immer wieder sagen und sich dementsprechend verhalten.<br />
Noch mal zum Handlungszwang: Stehen die Eliten unter dem? Gibt es denn wirklich niemanden hier, der frei und souverän entscheiden kann, der die adäquate Ursache seiner Handlungen ist und nicht von irgendwelchen äußeren Zwängen getrieben wird?<br />
Oder meinst Du mit Handlungszwang etwa, dass man zwanghaft irgendwelche Handlungen vollziehen muss, so wie beim Waschzwang? Vielleicht gibt ja Leut&#8217; in der Elite, die auf zwanghafte Weise an Hauptausschusssitzungen teilnehmen MÜSSEN - oder auch der altbekannte Vertragsunterzeichnungszwang (O-Ton Auswärtiges Amt: &#8220;Mindestens ein Vertrag pro Woche, sonst dreht er durch, der Günther&#8221;). Beide sind unter die Neurosen zu rechnen, auch wenn die Symptome nicht klinisch sind <img src='http://www.verbrochenes.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber das meinst Du ja bestimmt nicht,  sondern eher, dass sie auf die Herausforderungen des verschärften, globalen Wettbewerbs zu reagieren haben und glauben, das in der Weise tun zu müssen, in der sie es tun. Aber vielleicht ist der Verweis auf diesen Handlungszwang durch die Entscheidungsträger ja auch nur eine angefügte Begründung für die jeweiligen politischen Projekte einer Elite, die im Prinzip schon viele Entscheidungs- und HandlungsMÖGLICHKEITEN hat?</p>
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		<title>Von: Joinsen</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/06/19/quo-vadis-europa/#comment-2250</link>
		<dc:creator>Joinsen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 09:46:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin mir nicht ganz sicher, an wen du dich richtest: An mich oder an die Junge Welt? Ich vermute, dass du mich meinst - aber zu unrecht. Ich habe mich nicht mit den Herrschenden identifiziert, sondern ihre Handlungszwänge beschrieben, die zur EU geführt haben und diese wahrscheinlich auch noch eine Zeitlang weiter führen werden. Und ich habe gesagt, wo ich den Ausweg aus dieser unerquicklichen Lage sehe - der letzte Satz ist immer wichtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir nicht ganz sicher, an wen du dich richtest: An mich oder an die Junge Welt? Ich vermute, dass du mich meinst - aber zu unrecht. Ich habe mich nicht mit den Herrschenden identifiziert, sondern ihre Handlungszwänge beschrieben, die zur EU geführt haben und diese wahrscheinlich auch noch eine Zeitlang weiter führen werden. Und ich habe gesagt, wo ich den Ausweg aus dieser unerquicklichen Lage sehe - der letzte Satz ist immer wichtig.</p>
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		<title>Von: janH</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/06/19/quo-vadis-europa/#comment-2249</link>
		<dc:creator>janH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 09:33:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=725#comment-2249</guid>
		<description>Sollte man mal in Analogie zur Identifikation mit dem Aggressor mal über Identifikation mit den Herrschenden nachdenken?  Bloßes Nach-Denken oder -Beten der herrschenden Ideen unterstellt natürlich niemand, aber "selbständiger und kritischer Umgang" mit dem Zeug im eigenen Kopf macht schon Spass...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte man mal in Analogie zur Identifikation mit dem Aggressor mal über Identifikation mit den Herrschenden nachdenken?  Bloßes Nach-Denken oder -Beten der herrschenden Ideen unterstellt natürlich niemand, aber &#8220;selbständiger und kritischer Umgang&#8221; mit dem Zeug im eigenen Kopf macht schon Spass&#8230;</p>
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