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	<title>Kommentare zu: Laber Laber Frittenbude</title>
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	<description>Gegen die Menschlichkeit</description>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 11:24:56 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/31/laber-laber-frittenbude/#comment-2489</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 23:01:53 +0000</pubDate>
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		<description>Wie gesagt, inhaltlich hat er einige richtige Punkte. In seiner Sprache wird trotzdem immer wieder deutlich, wie er Ausländer abstempelt und unzulässig pauschalisiert. Besonders eben da, wo er aus einem Schlägertypen lauter "Salihs" macht. 

Aber auch sonst halte ich nicht so viel davon. Wertmüller vermittelt den Eindruck, in Deutschland gebe es lauter bürgerlich-liberale Demokraten, die frei von Rassismus und Vorurteilen mit Ausländern zusammen leben wollten. Dazu gibt es dann noch die im antirassistischen Wahn bekloppt gewordenen Linken wie Jessen. Die Kampagne der Bild wird kurz erwähnt, die große rassistische Mehrheit aber fast ausgeblendet, um ausgiebig auf Türken und Linken rumhacken zu können. Kritik wäre sicher berechtigt, aber es liest sich für mich tatsächlich nur noch als langweiliges Rumhacken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gesagt, inhaltlich hat er einige richtige Punkte. In seiner Sprache wird trotzdem immer wieder deutlich, wie er Ausländer abstempelt und unzulässig pauschalisiert. Besonders eben da, wo er aus einem Schlägertypen lauter &#8220;Salihs&#8221; macht. </p>
<p>Aber auch sonst halte ich nicht so viel davon. Wertmüller vermittelt den Eindruck, in Deutschland gebe es lauter bürgerlich-liberale Demokraten, die frei von Rassismus und Vorurteilen mit Ausländern zusammen leben wollten. Dazu gibt es dann noch die im antirassistischen Wahn bekloppt gewordenen Linken wie Jessen. Die Kampagne der Bild wird kurz erwähnt, die große rassistische Mehrheit aber fast ausgeblendet, um ausgiebig auf Türken und Linken rumhacken zu können. Kritik wäre sicher berechtigt, aber es liest sich für mich tatsächlich nur noch als langweiliges Rumhacken.</p>
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	<item>
		<title>Von: Fragezeichen</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/31/laber-laber-frittenbude/#comment-2484</link>
		<dc:creator>Fragezeichen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 21:58:23 +0000</pubDate>
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		<description>Löschen, was denn sonst.
Nur zur Klarstellung: mit dem rassistischen Vollidioten "Ausrufezeichen" hab ich nichts zu tun.

Zu Wertmüller: ich glaube, die Lektüre des gesamten Artikels ist durchaus lohnend, er geht nämlich sehr wohl auch auf die fremdenfeindliche Kampagne Kochs infolge des Vorfalls in der Münchener U-Bahn ein. Allerdings - und da stimme ich ihm ausdrücklich zu - kann man angesichts antirassistischer Verlautbarungen, die von der taz über ZEIT-Jessen bis zum notorischen Cafe Morgenland reichen (letzteres log die beiden Schläger ja quasi zu Antifaschisten um und forderte Freiheit für Serkan und Spyridos) einerseits und der tatsächlich rassistischen Hetze à la BILD und Koch anderseits nur die Flucht ergreifen. Der Rassismus geht mit dem Antirassismus in Deutschland Hand in Hand; an der Gewaltorgie der beiden Schläger berauschen sich sowohl jene, die schon immer wussten, daß "den Türken" (der Fokus von BILD etc. lag ja sehr auffällig auf Serkan) eben die Brutalität "im Blut" liegt, als auch die Antirassisten, die wie Cafe Morgenland es abfeiern, wenn einem deutschen Rassisten von einem Allochthonen die Fresse poliert wird.

Das alles hat mit dem anonym urteilenden Rechtsstaat der bürgerlichen Gesellschaft nichts zu tun und das war es wohl, was Wertmüller zum Ausdruck bringen wollte. Ihm Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen, halte ich für nicht gerechtfertigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Löschen, was denn sonst.<br />
Nur zur Klarstellung: mit dem rassistischen Vollidioten &#8220;Ausrufezeichen&#8221; hab ich nichts zu tun.</p>
<p>Zu Wertmüller: ich glaube, die Lektüre des gesamten Artikels ist durchaus lohnend, er geht nämlich sehr wohl auch auf die fremdenfeindliche Kampagne Kochs infolge des Vorfalls in der Münchener U-Bahn ein. Allerdings - und da stimme ich ihm ausdrücklich zu - kann man angesichts antirassistischer Verlautbarungen, die von der taz über ZEIT-Jessen bis zum notorischen Cafe Morgenland reichen (letzteres log die beiden Schläger ja quasi zu Antifaschisten um und forderte Freiheit für Serkan und Spyridos) einerseits und der tatsächlich rassistischen Hetze à la BILD und Koch anderseits nur die Flucht ergreifen. Der Rassismus geht mit dem Antirassismus in Deutschland Hand in Hand; an der Gewaltorgie der beiden Schläger berauschen sich sowohl jene, die schon immer wussten, daß &#8220;den Türken&#8221; (der Fokus von BILD etc. lag ja sehr auffällig auf Serkan) eben die Brutalität &#8220;im Blut&#8221; liegt, als auch die Antirassisten, die wie Cafe Morgenland es abfeiern, wenn einem deutschen Rassisten von einem Allochthonen die Fresse poliert wird.</p>
<p>Das alles hat mit dem anonym urteilenden Rechtsstaat der bürgerlichen Gesellschaft nichts zu tun und das war es wohl, was Wertmüller zum Ausdruck bringen wollte. Ihm Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen, halte ich für nicht gerechtfertigt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/31/laber-laber-frittenbude/#comment-2483</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 20:31:57 +0000</pubDate>
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		<description>Kann mir mal jemand sagen, was ich mit solchen Kommentaren machen soll?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann mir mal jemand sagen, was ich mit solchen Kommentaren machen soll?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ausrufezeichen</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/31/laber-laber-frittenbude/#comment-2482</link>
		<dc:creator>Ausrufezeichen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 18:17:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Gelöscht, was denn sonst. &lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gelöscht, was denn sonst. </em></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Death Bredon Wimsey</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/31/laber-laber-frittenbude/#comment-2481</link>
		<dc:creator>Peter Death Bredon Wimsey</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 10:00:08 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, lieber Bonde, „Habsburg“ ist mir als Assoziation im Zusammenhang mit reaktionären Inhalten unsympathisch. Ich glaube, dass das KuK, das ja zutiefst mit dem Begriff „Habsburg“ verbunden ist, in einigen Dingen eine feine Sache war. Mit dem Eintritt in den Ersten Weltkrieg hatte das dann leider ein Ende. Immerhin schreibt Horkheimer nicht ganz zu Unrecht vom „Goldenem Zeitalter“. Ich stelle mir vor, dass man ganz famos in einem der Salons oder Cafés sitzen konnte, um aufs angeregteste zu parlieren. Das Militär stelle ich mir operettenhaft vor, schneidige Leutnants, deren Aufgabe es in erster Linie war, mit keck aufgesetzter Mütze jungen Damen Komplimente zu machen und Pralinés zu verteilen. Ich befürchte, dass ich in diesem Punkt in meiner Kindheit durch einschlägige Filmproduktionen nachhaltig beeinflusst wurde. 
Gerne hätte ich auch auf dem Sofa des Herrn Freud Platz genommen. Wer einmal die Gelegenheit hat, das wunderbare Wien zu besuchen, sollte sich unbedingt das reizende Museum im Hause des Vaters der Psychoanalyse anschauen.
Am kommodesten reist man wohl mit der Bahn, Mitfahrzentralen bergen immer wieder unangenehme Überraschungen- das hier geschilderte Erlebnis ist beispielhaft für das, was mir bei solchen Arrangements widerfuhr. Früher fuhr man noch häufiger per Anhalter, was erstaunlicherweise vollkommen aus der Mode gekommen ist. Da war die Bandbreite der Chauffeurinnen und Chauffeure noch größer. Wenn man Pech hatte, wurde man in sexualisierte Gespräche verwickelt und hatte unvermittelt die Hand des Fahrers auf dem Oberschenkel. Vielleicht ist Diego auch schon einmal so etwas passiert, deshalb fährt er jetzt allein in einem deutschen Panzer mit 450 PS.
Lieber Joinsen, wer klebt die hübschen SPQB-Sticker in gutbürgerlichen Stadtteilen auf die Schilder? Hat RV Aspiranten unter dem Schwachhauser Nachwuchs? Weiter so! Grundlegendes Politisieren nicht vergessen! Bei meiner jüngsten Reise in den Ostharz erlebte ich, dass populäre Slogans und Bands dazu führen können, dass stellenweise der Nazi-Mainstream nachhaltig durchbrochen wird. Ein populistischer mehr oder weniger alternativer Stil ist in der besagten Region in meinen Augen Gold wert, wenngleich man beim zweiten Hinsehen zu Recht viele Fragen stellen kann. Ich jedenfalls freute mich über jedes T-Shirt von Die Ärzte, was ich mir eigentlich nicht hätte träumen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, lieber Bonde, „Habsburg“ ist mir als Assoziation im Zusammenhang mit reaktionären Inhalten unsympathisch. Ich glaube, dass das KuK, das ja zutiefst mit dem Begriff „Habsburg“ verbunden ist, in einigen Dingen eine feine Sache war. Mit dem Eintritt in den Ersten Weltkrieg hatte das dann leider ein Ende. Immerhin schreibt Horkheimer nicht ganz zu Unrecht vom „Goldenem Zeitalter“. Ich stelle mir vor, dass man ganz famos in einem der Salons oder Cafés sitzen konnte, um aufs angeregteste zu parlieren. Das Militär stelle ich mir operettenhaft vor, schneidige Leutnants, deren Aufgabe es in erster Linie war, mit keck aufgesetzter Mütze jungen Damen Komplimente zu machen und Pralinés zu verteilen. Ich befürchte, dass ich in diesem Punkt in meiner Kindheit durch einschlägige Filmproduktionen nachhaltig beeinflusst wurde.<br />
Gerne hätte ich auch auf dem Sofa des Herrn Freud Platz genommen. Wer einmal die Gelegenheit hat, das wunderbare Wien zu besuchen, sollte sich unbedingt das reizende Museum im Hause des Vaters der Psychoanalyse anschauen.<br />
Am kommodesten reist man wohl mit der Bahn, Mitfahrzentralen bergen immer wieder unangenehme Überraschungen- das hier geschilderte Erlebnis ist beispielhaft für das, was mir bei solchen Arrangements widerfuhr. Früher fuhr man noch häufiger per Anhalter, was erstaunlicherweise vollkommen aus der Mode gekommen ist. Da war die Bandbreite der Chauffeurinnen und Chauffeure noch größer. Wenn man Pech hatte, wurde man in sexualisierte Gespräche verwickelt und hatte unvermittelt die Hand des Fahrers auf dem Oberschenkel. Vielleicht ist Diego auch schon einmal so etwas passiert, deshalb fährt er jetzt allein in einem deutschen Panzer mit 450 PS.<br />
Lieber Joinsen, wer klebt die hübschen SPQB-Sticker in gutbürgerlichen Stadtteilen auf die Schilder? Hat RV Aspiranten unter dem Schwachhauser Nachwuchs? Weiter so! Grundlegendes Politisieren nicht vergessen! Bei meiner jüngsten Reise in den Ostharz erlebte ich, dass populäre Slogans und Bands dazu führen können, dass stellenweise der Nazi-Mainstream nachhaltig durchbrochen wird. Ein populistischer mehr oder weniger alternativer Stil ist in der besagten Region in meinen Augen Gold wert, wenngleich man beim zweiten Hinsehen zu Recht viele Fragen stellen kann. Ich jedenfalls freute mich über jedes T-Shirt von Die Ärzte, was ich mir eigentlich nicht hätte träumen lassen.</p>
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		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/31/laber-laber-frittenbude/#comment-2477</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 19:15:14 +0000</pubDate>
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		<description>An seinem Text in der aktuellen Bahamas, in dem es offenbar nur noch darum geht, die unbescholtene deutsche Mehrheitsgesellschaft vor gefährlichen Ausländern in Schutz zu nehmen. Ich hatte recht früh aufgehört zu lesen und bin jetzt in der konkret auf ein Zitat von weiter hinten im Text gestoßen, wo es heisst 

"&lt;em&gt;...und diesmal der Überfallene, der schon mehrfach unbewaffnet Opfer eines Salih geworden war, mit einem Messer herumfuchtelte...&lt;/em&gt;"

und Gremliza treffend kommentiert: "'Ein Salih' &lt;em&gt;ist das Singularetantum für jeden Kanaken&lt;/em&gt;". 

Übrigens: Ich behaupte weder, dass Wertmüller nicht mit einigen Sachen recht hätte, noch sympathisiere ich mit denen, die er kritisiert. Fremdenfeindlich bleibt er trotzdem. Wüsste gerne, ob er es selbst überhaupt noch abstreiten würde. 

&lt;a href="http://adf-berlin.de/wbb2/thread.php?threadid=4110&#038;threadview=0&#038;hilight=&#038;hilightuser=0&#038;page=1"&gt;Hier&lt;/a&gt; wird der ganze Text diskutiert, wenn auch mühselig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An seinem Text in der aktuellen Bahamas, in dem es offenbar nur noch darum geht, die unbescholtene deutsche Mehrheitsgesellschaft vor gefährlichen Ausländern in Schutz zu nehmen. Ich hatte recht früh aufgehört zu lesen und bin jetzt in der konkret auf ein Zitat von weiter hinten im Text gestoßen, wo es heisst </p>
<p>&#8220;<em>&#8230;und diesmal der Überfallene, der schon mehrfach unbewaffnet Opfer eines Salih geworden war, mit einem Messer herumfuchtelte&#8230;</em>&#8221;</p>
<p>und Gremliza treffend kommentiert: &#8220;&#8216;Ein Salih&#8217; <em>ist das Singularetantum für jeden Kanaken</em>&#8220;. </p>
<p>Übrigens: Ich behaupte weder, dass Wertmüller nicht mit einigen Sachen recht hätte, noch sympathisiere ich mit denen, die er kritisiert. Fremdenfeindlich bleibt er trotzdem. Wüsste gerne, ob er es selbst überhaupt noch abstreiten würde. </p>
<p><a href="http://adf-berlin.de/wbb2/thread.php?threadid=4110&#038;threadview=0&#038;hilight=&#038;hilightuser=0&#038;page=1">Hier</a> wird der ganze Text diskutiert, wenn auch mühselig.</p>
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	<item>
		<title>Von: Fragezeichen</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/31/laber-laber-frittenbude/#comment-2476</link>
		<dc:creator>Fragezeichen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 14:08:16 +0000</pubDate>
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		<description>Woran wird denn die "unverhohlene Fremdenfeindlichkeit" Wertmüllers festgemacht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Woran wird denn die &#8220;unverhohlene Fremdenfeindlichkeit&#8221; Wertmüllers festgemacht?</p>
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