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	<title>Kommentare zu: In Ungarn</title>
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	<description>Gegen die Menschlichkeit</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 12:59:08 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Peter Death Bredon Wimsey</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/10/04/in-ungarn/comment-page-1/#comment-2608</link>
		<dc:creator>Peter Death Bredon Wimsey</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 20:11:49 +0000</pubDate>
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		<description>Bis auf einige Marginalien einer sehr gut erzählte Groteske, Chapeau, lieber Bonde! Mit Ungarn im weitestgehend kreativen Zusammenhang verbinde ich sehr unterschiedliche Assoziationen- angefangen bei dem Film „Ich denke oft an Piroschka“, den ich als Kind sehr mochte. Ich verliebte mich auch gleich in Lilo Pulver, unbesehen der Tatsache, dass sie zum Zeitpunkt meiner infantilen Liebeswünsche schon die fünfzig überschritten hatte. Den Umstand, dass der Film lange vor meiner Geburt entstanden war, blendete ich aus.
„Götzen“ die Aufzeichnungen von Adolf Eichmann las ich gezwungenermaßen im Rahmen einer mehr oder weniger wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema NS- Eichmanns Ausführungen sind von einer belanglosen Verworrenheit- er beschreibt sein Wirken in Ungarn als etwas, das durch sehr viel Freizeit und nebensächliche Aufgaben gekennzeichnet war. Den Abschluss meiner Auseinandersetzung mit mehr oder wenigen fiktiven Zeugnissen des ehemaligen Königreichs innerhalb der kuk-Monarchie stellte „Rendezvous nach Ladenschluss“ dar, ein hübscher Lubitsch-Film, der Ende der 1930er in Budapest spielt. Beim Sehen stellte ich unentwegt unwillentlich Verbindungen zwischen dem Zeitpunkt der Dreharbeite und dem kurz darauf folgenden Wirkens Eichmanns und anderer her, was eine sehr sonderbare Stimmung erzeugte. Es war nicht der offene Widerspruch, wie ich ihn bei Werken wie der Feuerzangenbowle erlebe, wo mir ständig bewusst ist, dass der unterhaltsame Film niederen Manipulationszwecken diente und in der Aussage das Gegenteil des monströsen Alltags darstellte. Bei Lubitsch sind es die nicht ursächlichen Überschneidungen geschichtlicher Ereignisse. Der anscheinend unbefangene Blick auf eine reizvolle Stadt und ihre Menschen kurz vor der Katastrophe ist beklemmend.
Die großen Vorzüge eines anderen erzeugen leider viel eher Angst als Liebe, das ist sehr traurig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bis auf einige Marginalien einer sehr gut erzählte Groteske, Chapeau, lieber Bonde! Mit Ungarn im weitestgehend kreativen Zusammenhang verbinde ich sehr unterschiedliche Assoziationen- angefangen bei dem Film „Ich denke oft an Piroschka“, den ich als Kind sehr mochte. Ich verliebte mich auch gleich in Lilo Pulver, unbesehen der Tatsache, dass sie zum Zeitpunkt meiner infantilen Liebeswünsche schon die fünfzig überschritten hatte. Den Umstand, dass der Film lange vor meiner Geburt entstanden war, blendete ich aus.<br />
„Götzen“ die Aufzeichnungen von Adolf Eichmann las ich gezwungenermaßen im Rahmen einer mehr oder weniger wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema NS- Eichmanns Ausführungen sind von einer belanglosen Verworrenheit- er beschreibt sein Wirken in Ungarn als etwas, das durch sehr viel Freizeit und nebensächliche Aufgaben gekennzeichnet war. Den Abschluss meiner Auseinandersetzung mit mehr oder wenigen fiktiven Zeugnissen des ehemaligen Königreichs innerhalb der kuk-Monarchie stellte „Rendezvous nach Ladenschluss“ dar, ein hübscher Lubitsch-Film, der Ende der 1930er in Budapest spielt. Beim Sehen stellte ich unentwegt unwillentlich Verbindungen zwischen dem Zeitpunkt der Dreharbeite und dem kurz darauf folgenden Wirkens Eichmanns und anderer her, was eine sehr sonderbare Stimmung erzeugte. Es war nicht der offene Widerspruch, wie ich ihn bei Werken wie der Feuerzangenbowle erlebe, wo mir ständig bewusst ist, dass der unterhaltsame Film niederen Manipulationszwecken diente und in der Aussage das Gegenteil des monströsen Alltags darstellte. Bei Lubitsch sind es die nicht ursächlichen Überschneidungen geschichtlicher Ereignisse. Der anscheinend unbefangene Blick auf eine reizvolle Stadt und ihre Menschen kurz vor der Katastrophe ist beklemmend.<br />
Die großen Vorzüge eines anderen erzeugen leider viel eher Angst als Liebe, das ist sehr traurig.</p>
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	<item>
		<title>Von: Verbrochenes &#183; Rettungsmittel</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/10/04/in-ungarn/comment-page-1/#comment-2607</link>
		<dc:creator>Verbrochenes &#183; Rettungsmittel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 19:36:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] In den Kommentaren wurde zu meiner großen Irritation Goethe zitiert. Der hat mal gesagt: Gegen große Vorzüge eines anderen gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] In den Kommentaren wurde zu meiner großen Irritation Goethe zitiert. Der hat mal gesagt: Gegen große Vorzüge eines anderen gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe. [...]</p>
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		<title>Von: Huppsie</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/10/04/in-ungarn/comment-page-1/#comment-2606</link>
		<dc:creator>Huppsie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 13:01:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ein toller Bonde.
Gegen große Vorzüge eines anderen gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein toller Bonde.<br />
Gegen große Vorzüge eines anderen gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.</p>
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		<title>Von: :</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/10/04/in-ungarn/comment-page-1/#comment-2605</link>
		<dc:creator>:</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 09:32:38 +0000</pubDate>
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		<description>scheiß rassist</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>scheiß rassist</p>
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