Werder gegen alles, was so anliegt

In Werders von uns immer wieder gerne besuchter Webseiten-Rubrik “Anti-Diskriminierung” wird die neunte FARE-Aktionswoche angekündigt. Dort heisst es:

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und ihre Vereine beteiligen sich an der europaweiten Aktionswoche des Netzwerks “Football Against Racism in Europe“ (FARE), die vom 16.10. bis zum 28.10.2008 bereits zum neunten Mal durchgeführt wird. In mehr als 35 Ländern gibt es Aktionen, die eine möglichst breite Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren und aktivieren sollen. Zusätzliches (sic!) Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema “Homophobie“.

Die Anführungsstriche sagen hier: Wir haben keine Ahnung, was das ist. Wir zitieren FARE nur. Immerhin reden sie nicht von “Rassismus”, das Konzept haben sie nämlich inzwischen verstanden. Das beweisen sie durch die Bildauswahl und zeigen zwei Schwarze und einen Weißen, um zu beweisen, dass Hautfarbe wirklich gar keine Rolle spielt. Oder zeigen sie Aaron Hunt, weil dem mal vorgeworfen wurde, zwei schwarze Gegenspieler bei der U21 als “Affen” beschimpft zu haben?

Werder setzt sich hier für Dinge ein, die sie für sich genommen überhaupt nicht interessieren. Interessant ist vor allem die Außenwirkung. Inhaltlich muss man solche Leute immer vor sich hertreiben, wie es FARE macht. Denn wie sollten sie selbst etwas Sinnvolles auf die Beine stellen, wenn die Verantwortlichen nicht wissen, worum es überhaupt geht und selbst bei inzwischen als Problem recht bekannten Erscheinungen wie Homophobie noch die Augenbrauen hochziehen?

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