Kurze Frage

Gibt es hier jemanden, der Michael Jackson nicht für den größten Künstler aller Zeiten hält?

  1. “Sind sie doof?” Das wäre ne kurze Frage.

  2. ich finde blümchen eindeutig besser.

  3. MJ ist einer der bedeutensten künstler der letzten 20 jahre. egal wie der persönlich ist und was für eine klatsche er davon getragen hat aufgrund der verkackten kindheit.
    sind alben wie BAD, Dangerous und Thriller einfach Klassiker!

  4. 1. Ja.

    2. Dangerous und so weiter mögen Klassiker sein, doch wieviel des kreativen Inputs kann man wirklich dem Kinderficker zusprechen?

  5. Mir behagte das zunächst gar nicht, dass ich mich nicht als Dissident melden konnte. Das hat nichts mit der Sache mit den Kindern zu tun, weil die nichts mit der Kunst zu tun hat, sondern eher damit, dass ich selbst eigentlich andere Musik mag und höre. Aber mir fällt einfach kein anderer Künstler (im Musikbereich) ein, der größer ist in Bezug auf Innovation und Einfluss, was mír die entscheidenden Variablen zu sein scheinen. Jetzt gerade fält mir Beethoven ein. Ja, vielleicht.

    @Mag: An wen denkst du denn so?

  6. Prince ist auch ein ziemlicher Gott in Sachen Popgeschaeft.

  7. Aber aber aber!
    Freddy Mercury, Bob Dylan, Madonna.
    Es gibt und gab sicher viele große Künstler im Musikgeschäft. Aber Prince zu Michael Jacksons Konkurrent machen zu wollen, ist doch etwas seltwürdig, wenn nicht blasphemisch, wo doch bei der Beantwortung dieser Frage sogar ein gewisser Gott eine Rolle spielen soll.

    Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart halte ich noch für einen großartigen Künstler, den ich wohl neben Herrn Jackson platzieren würde – welch atemberaubendes Paar!

  8. Ich habe irgendwann Geburtstag und wünsche mir dieses T-Shirt. Ihr müsst euch da nicht absprechen, es ist kein Problem, wenn ich es mehrfach bekomme.

  9. Wenn Du es mehrfach bekommst, kauf ich Dir eins ab für hunnert maark.

  10. GOTT IST DAS GEIL

  11. Was ist mit 2Pac?

  12. … und den Beatles?

  13. Was ist mit Britney Spears? Die hab ich vorhin vergessen.

    Michael Jackson – Wolfgang Amadé Mozart – Britney Spears.

    Göttlich.

  14. Neben Michael ist kein Platz.

  15. GOTT? Ja vielleicht. Ansonsten die Beatles (oder gilt das nicht, weils ‘ne Band ist?), Elvis, Jimi Hendrix, Louis Armstrong, ach da gibt’s so einige die größer/bedeutender/einflussreicher/innovativer waren als Michael Jackson. Und die sich nicht an kleinen Kindern vergriffen haben.
    Michael Jackson ist übrigens 1,78 groß. Also nicht so wahnsinnig.

  16. Who’s the best?
    Ain’t no best!

    Auch ganz weit vorne mit dabei:
    http://www.youtube.com/watch?v=Xz-UvQYAmbg

  17. Ihr versteht das nicht: Es gibt niemanden der mehr King oder Queen ist, als Michael. Da gibt es nix zu diskutier’n!

  18. http://www.youtube.com/watch?v=Uqxo1SKB0z8 Beat it – göttlich.

    1,78m.
    Ist Michael Jackson so groß wie Bonde? Oder ist Bonde gar zwei Zentimeter größer als Michael Jackson? Wundern täts mich nicht.

    Größter Künstler bleibt Michael Jackson.

    Seit Stunden sitze ich nun hier und denke an ihn, meine Brüste tänzeln dazu wie zu Mozarts Wiegenlied. Natürlich kam da nach und nach romantische Stimmung auf. Mittlerweile ist die Frage klar beantwortet: King Michael Jackson schwebt über allen anderen Künstlern in einem unfassbar glänzenden Lovebubble. Ich sehe es deutlich vor mir.
    Traurigschaurigschön.

  19. Bonde ist nur auf dem Papier größer als Michael, er stand auf Zähenspitzen als im Amt seine Körpergröße gemessen wurde.
    Das Jackson derdie größte queenking ist sei unbestritten, aber der größte ist er damit noch lange nicht.

  20. musik ist doch was schönes!

    wenn es nicht sowas ist wie die baldige veranstaltung in hb
    http://www.volksbund-bremen.de/musikschau/index_de.htm

  21. Michael Jackson kann fraglos auf eine bedeutende Karriere zurückschauen- Jackson 5 und The Jacksons haben einige Smash-Hits, die sich gewaschen haben und heute noch so manche Tanzfläche mit jungen Leuten und jung gebliebenen Menschen füllt. Als Solokünstler hat er auch einiges zu verbuchen, was wirklich hörenswert ist. In Sachen Tanz, Originalität, Sex-Appeal und größere Menge an fantastischen Stücken sehe ich Prince dennoch vorne; der ist zwar Zeuge Jehovas, was irgendwie ziemlich bizarr ist, aber das steht auf einem anderen Blatt (Du hast Recht, Joinsen!) Princes Oeuvre scheint mir doch in der Gesamtheit entschieden besser zu sein. Erstaunlich, dass Mozart so erotisierend auf Lady Lim wirkt. Ich finde Jacques Offenbach intelligent, witzig, beziehungsreich u n d sexy.

  22. Danke fuer die Bestaetigung in Sachen Prince.

  23. Sexy ist Herr Offenbach nicht wirklich. Intelligent, humorvoll und somit irgendwie schön sicherlich.

    Sexy, ich sag Euch mal, was sexy ist. Und ich muss es ja wissen. Das ist Georges Bizet.

    http://www.youtube.com/watch?v=djsuP0uta7s

    Hier seht Ihr Georges Bizet verkleidet als bezaubernd feurige Carmen, sexy wie die ganze Nacht. An die Detektive unter Euch: dies ist der erste Film in der Filmgeschichte überhaupt, was aber kaum jemand weiß. Bizet starb kurze Zeit nach dem Dreh. Die Farben wurden nachträglich eingesetzt, heutzutage ist ja nahezu alles möglich. Also stimmt alles, was ich sage.
    Ich hätte die Oper „Carmen“ sehr gerne besetzt mit Georges Bizet und Michael Jackson gesehen. Eine wunderbare Vorstellung!

    Wer ist da schon Prince, der bekanntlich ja nur etwas mehr als durchschnittlich sexy ist!

  24. Ach, Lady Lim, Du bist zu streng. Neben seinem fantastischen Tanz und super Kostümen/Frisuren beeindruckt doch auch die Musik von Prince in einem höheren Maße als die Michael Jacksons, oder? Offenbach bietet großartige Spielräume für erotische Projektionen- das ist neben den bestechenden Geschichten auch der furiosen Musik geschuldet. Dabei möchte ich gar nicht Offenbach gegen Mozart in Stellung bringen, die haben einfach beide auf ihre Weise unterschiedliche Terrains aufs famoseste beackert. Von Bizet kenne ich nur die fraglos reizende Carmen- das ist wirklich sexy. Aufs angenehmste berührt war ich übrigens einst, als man im Weserstadion im Rahmen des mittlerweile eingestellten Unterhaltungsprogrammpunkts „Player’s Party“ vor einer UEFA-Cup Begegnung auf Wunsch eines Linienrichters aus Österreich „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss spielte. Oder auch einen der Ungarischen Tänze von Johannes Brahms wurde dort schon zu Gehör gebracht. Der ausgemachte Simpel Arndt Zeigler sprach damals von einem Werk Bela Bartoks.

  25. Findest Du, Lord Wimsey, wirklich, dass Prince so viele ATEMBERAUBENDE Dinge präsentiert hat wie Michael Jackson?

    Am 8. August 1992 war ich im Weserstadion und habe Michael Jackson im Zuge seiner Dangerous Tour live bewundern dürfen. Das prägte selbstverständlich für alle Zeiten. Ich muss etwas vorsichtig sein, denn aus Herzkaspergründen ist es lebensgefährlich, sich genau zu erinnern und es kam auch einige Male vor, dass Menschen im Nachhinein erblindeten, als sie sich an Michaels Anblick erinnerten. Aber ich als Zeitzeugin möchte verraten, dass es kein Stuntman verkleidet als Michael Jackson war, der aus dem Stadion flog, sondern tatsächlich Michael Jackson selbst.

    Hätte ich Prince einmal erleben dürfen, wäre das gewiss ein interessanter und zweifelsohne spektakulärer Abend geworden, an den man sich später gern einmal zurückerinnert. Aber mich meines kostbaren Atems berauben konnten bisher nur Michael Jackson, der kretische Sternenhimmel, die wilden Gebäude Budapests inklusive der immerzu tanzenden Ungaren darin und davor und drumherum und ein paar wenige private Erlebnisse.

    Ich bin mir fuchsteufelssicher, dass mehr Atem insgesamt auf der Welt von Michael Jackson geraubt wurde. So ein Schlingel!

  26. Liebe Lady Lim, ich habe weder Michael Jackson noch Prince live erleben können. Während des Spektakels im Weserstadion mit Michael Jackson besuchte ich den zweiten Tim Burton Batman-Film. Vielleicht war es eine schicksalhafte Strafe- mir brach während der Vorstellung ein Zahn ab, der aufwändig restauriert werden musste. Als wir das Kino verließen (damals gab es noch eine Reihe schöner Lichtspielhäuser in Bremen!), klang „Heal the world“ an unsere Ohren. Das war fraglos ganz eindrucksvoll. Beim Lesen Deiner Zeilen entstand bei mir der Eindruck, dass es sich mit Dir und Bonde vielleicht so verhält wie mit Janet und Michael?! Im Übrigen ist mein Bruder der Peer.

  27. Michael Jackson, look what you’ve done!
    http://de.youtube.com/watch?v=kbk7DgSzEdw

  28. Das tut mir sehr leid für Dich, Lord Wimsey.

    Ich hege keinerlei geschwisterliche Gefühle für Bonde und kann einfach nicht erkennen, wie dieser Eindruck entstanden ist. Aber selbstverständlich wäre ich gern Michaels Schwester. Was wäre das Leben schön! Ich hätte in Neverland herumgetollt, wäre bis heute sorgloses, unschuldiges Kind geblieben und vielleicht hätte ich am Ende Peter Pan geheiratet und hieße Lady Peter Pan, wow!

  29. Da tollte ich gerne mit, so reizend stellst Du die Szenerie dar!
    Das Bedauern ist fehl am Platze, ich genieße die Vorzüge des zivilen Lebens- wie ich in einem anderen Zusammenhang schon erwähnte, wird der Titel nur auf den Erstgeborenen übertragen. Ich bin froh, nicht an erster Stelle im Zuchtbuch zu stehen. „Peter“ reicht mir voll und ganz als Anrede, als Höflichkeitsform ist „Lord Peter“ möglich, hier aber eher überflüssig.

  30. Ein guter Hinweis, goniwe, ich teile zentrale Einschätzungen des Artikels. Ich entsinne mich noch gut, dass meines Erachtens die musikalische (!) Entwicklung Prince‘ in den 1980ern (zu Recht) sehr viel intensiver diskutiert wurde als die Michael Jacksons. Bemerkenswert auch die Gegenüberstellung von Hip Hop und dem Werk Prince‘- im damals noch hörbaren und ernst zu nehmenden Radio mit Popmusik (Bremen 4) setzte man sich damit auseinander, in welcher Weise Prince sich mit „Lovesexy“ dem Hip Hop öffne. Es blieb bei eher marginalen Akzenten, was rückblickend durchaus souverän scheint. Zeitweise vertrat ich sogar den Standpunkt, dass kein Prince-Fan die Werke Michael Jacksons goutieren könne- mittlerweile bin ich weniger dogmatisch und sehe durchaus die Qualitäten des populäreren Musikers.

  31. Oh, in meinem letzten Beitrag wird zu viel “diskutiert”, die geneigte Leserin, der geneigte Leser möge doch bitte mindestens ein “diskutiert” durch “man setzte sich auseinander mit” oder auch “man beschäftigte sich mit” austauschen. Eine gute Form bedingt einen guten Inhalt, was einmal mehr auch für Prince spricht.

  32. Aber aber, das gehört hier zum kostenlosen Service.

  33. Das ist gut, denn die letzten zwanzig Male, als ich den Text von Lord Peter las, war es schon etwas nervig und störte den Lesefluss, da immer selbstständig den Text umzuwandeln. Ab sofort liest es sich viel besser und das ist echt pure Erleichterung, auch für mich als geneigte Leserin.

    Aber aber aber. Ich fühle mich mindestens unverstanden. Nein, mehr. Ich finde es auch mehr als ignorant, dass meine mit Hochspannung, etwas Schwarzpulver und Liebe geladenen Argumente einfach übergangen wurden.

    Auf gut Deutsch gesagt: Bad.

  34. Bonde, auch ich würde diesen glitzernden Service gern in Anspruch nehmen. Könntest Du bitte in meinem Kommentar vom 18. Januar, 20:08h, aus “Wemsey” ein “Wimsey” machen?

    “Wemsey – Nichts wird mich von dir trennen!” ist also erstunken und erlogen.

  35. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen einer gepflegten Konversation und einer Diskussion: Die Unterhaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass man im losen Austausch und eleganter Folge Ideen und Meinungen äußert, ohne zu intensiv auf das einzugehen, was die bzw. der Gegenüber von sich gibt. So vermeidet man, dass die Stimmung durch mögliche Dissonanzen leidet. Die Diskussion dagegen ist eher eine kontroverse Verzahnung von „für“ und „wider“, die durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Umständen vehement vorangetrieben wird, so dass es immer wieder im Gebälk kracht. Beides hat seinen Reiz. Beides hat seine Zeit. Wenn ich Dir, liebe Lady Lim, nicht in Diskussions- sondern in Konversationsstimmung begegne, ist das keinesfalls mangelnder Respekt oder gar Ignoranz!

  36. Prinzip verstanden, lieber Lord Peter.
    Konversation machen ist ganz nett, aber nicht heiß genug, wenn es um Michael geht. Es tut mir einfach leid, dass nicht jeder gleich sieht und spürt, was für ein atemberaubendes Genie er ist.

  37. Godfather der Musik ist und bleibt Hans-Peter BAxter, Freund!

  38. Ich trink gern mal ‘n Bier mit Michael Jackson.

  39. Es stellt sich die Frage, ob es besser ist, mit fünfzig Jahren an Herzversagen zu sterben (Jackson, R.I.P.) oder aber für die Zeugen Jehovas Klinken zu putzen (Prince).

  40. Ganz klar ersteres. Vor allem, weil man als Prince später dann Zeugen Jehovas an seinem Sterbebett ertragen muss.

  41. Wer größter Künstler aller Zeiten ist, erlaubt sich SO einen pädagogischen FAIL ganz sicher nicht: http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/hsv/2009/10/14/michael-jackson-tochter/mit-hsv-muetze.html

  42. Er ist tot, und die kleine Schlampe ist nicht mal von ihm.