Als Profiverein muss man sich immer wieder selbst überbieten. Wenn man jahrelang rote Karten gegen Rassismus verteilt hat, muss irgendwann eine Antidiskriminierungsrubrik auf der Homepage her. Und wenn die erstmal da ist, müssen die Meldungen natürlich immer besser werden. Das wird natürlich immer schwieriger, wenn man mit derart ambitionierten Meldungen loslegt wie Werder es seit 2007 tat.
Aber womit Tino einmal angefangen hat, damit dürfen die Praktikanten nicht aufhören. Also machen sie brav aus ganz normalem Vereinsgeschehen ein Engagement gegen Diskriminierung.
Doch dann gibt es da die ganz besonderen Tage, an denen sich die Praktikanten gegenseitig Briefbomben nach Hause schicken, auf dass sie den Entry schreiben dürfen. Das sind die Tage, an denen Werder wirklich mal was macht. Heute war mal wieder so ein Tag, die Bilanz bisher: Ein 21jähriger wachte am Morgen gar nicht mehr auf; die Lady, die ihn gestern verführte und wahrscheinlich die Mäusebutter zum Date mitbrachte, stolperte getroffen von einem Scharfschützen auf den Spuckstein auf dem Domshof; der heimtückische Mörder stürzte unmittelbar danach vom Turm des Doms und setzte sich zu Bismarck auf´s Pferd. Sein Mörder wiederum rutschte am Tiefer mit durchgeschnittenen Bremsleitungen in die Weser. So durfte also doch der Chef ran, um folgenden Text zu verfassen:
Solche Gelegenheiten bieten sich nicht oft für Werder-Fans. Zwei Werder-Profis werden am kommenden Dienstag, 03.02.2009, ab 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) ganz privat über ihre Heimat sprechen. Die beiden Österreicher Sebastian Prödl und Martin Harnik geben dann ganz persönliche Einblicke in ihre Welt im bergigen Nachbarland.
Wow, that was definitely worth it!
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antirassismus-rubrik auf ner rassistischen u. menschenverachtenden homepage. ihr habts drauf.
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Keine homepage ist illegal.
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Die Seite ist schon antirassistisch. Es wird schlicht davon ausgegangen, dass eine jüdische Herkunft vor der Entwicklung rassistischer Ansichten schützt. Inwieweit das nun wieder rassistisch ist, kann ich nicht beantworten, da meine Redezeit abgelaufen ist.
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Ich konsidiere, demnächst Comments einfach deswegen zu löschen, weil sie unästhetisch sind.
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Die erste Veranstaltung der Reihe “Werder ohne Grenzen” http://www.werder.de/klub/anti-diskriminierung/meldung.php?id=12060
war eigentlich recht interessant.
Leider war die zweite Veranstaltung nur unterhaltsam und nicht wirklich informativ.
Mal schauen welcher Werder-Spieler als nächstes die Freude hat. -
“Mal schauen welcher Werder-Spieler als nächstes die Freude hat.”
Vielleicht Mertesacker und Hunt…
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no nation no border.

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