November 2009

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Zuletzt hat es hier berechtigte Kritik an uns gegeben. Dazu will ich ganz klar Stellung beziehen: Ich verbitte mir das! Von jedem, ob im Inland oder im Ausland.

Super, das macht Spaß. Den Leuten so richtig schön über den Mund fahren, schön einen auskanzlern. Das muss man sich erlauben können, und natürlich habe ich jedes Recht dazu. Wir leben hier immer noch ganz gut vom Glanz vergangener Tage und könnten noch Jahre mit selbstreferentiellem Scheiß bestreiten und dabei stets in der allerersten Reihe der Blogs bleiben, also in ungezählten Lesezeichen-Symbolleisten die Premiumplätze belegen.

Was bisher nur die wenigsten unserer Leser wissen, weil sie reich sind, ist, dass das Leben kein Kinderschlecken ist. In einem künstlerischen Versuch, das Leben so abzubilden, wie es wirklich ist, habe ich dieses Foto geschossen.

Es zeigt die Zweiteilung des Lebens in Himmel und Mais, in blau und eine andere Farbe. Eine Farbe, die keinen Namen hat. Ich habe übrigens gehört, dass Herta Müllers neues Buch jetzt doch diesen Titel tragen soll: „Eine Farbe, die keinen Namen hat“ Vielleicht kann ich ihr mein Bild als Cover verkaufen, irgendwo muss die Miete ja herkommen.

Ehrlich, dieses Bedeutungsgescheische mit Sprache ist wirklich beängstigend bescheuert. Eben bei Anne Will wollte so ein Vollidiot der Welt erklären, dass Sozialstaat und Rechtsstaat in einem Spannungsverhältnis stünden und es da in der wunderbaren BRD natürlich ein Gleichgewicht gäbe, dass aber nicht zugunsten des Sozialstaats kippen dürfe. Also er hat das jetzt nicht irgendwie vertreten, und eigentlich hat er es auch gar nicht erklärt, er hat das halt einfach so dahingeschwurbelt und keinerlei Anstalten gemacht, seine These plausibel zu machen. Man täuscht sich da manchmal, wenn man Dinge nicht versteht. Meistens gibt es gar nichts zu verstehen.

Das gilt auch für so einige polittheoretisch angestrichene Texte von selbsternannten Radikallinken, die im Endeffekt ganz unpolitisch sind. Da sitzt man dann so davor und fragt sich „Und was wollen die Genossen jetzt, was sollte irgendwer tun, was wäre denn GUT?“ und merkt dann, dass das dem Autor doch scheißegal ist, oder man merkt es eben nicht. Jedenfalls will ich das irgendwann mal anprangern: Das Unpolitische in vermeintlich hochpolitischen Pamphleten.


Wat is da wenn man et braucht? “ Pommes!
Wat is niemals ausverkauft? Pommes!
Wat hat ganz viel working class? Pommes!
Wat macht inne Schnauze Spaß? Pommes!

Die beste deutsche Band ist Eisenpimmel. Gibts auch intelluell erklärt und zum Reinhören hier. Ich muss da immer ganz viel lachen bei.

Bei Twitter sammeln wir derzeit die schönsten Fußballphrasen. Das wird sicher noch ein bis zwei Jahre dauern, bis wir alle relevanten Phrasen zusammengetragen haben.

Das wars für heute. Übrigens, es gibt jetzt immer ab Montags um 0 Uhr alle Spielzusammenfassungen aus der Bundesliga auf sky.de. Das ist ziemlich cool.

striet