verbrochenes.net – wir zerstören Existenzen

Diese Mail erreichte meinen Provider und schließlich mich.

Hallo,

ich hätte eine Bitte an Sie. Seit einiger Zeit wid, wenn man meinen Namen bei google eingibt, ein Suchergebnis bei www.verbrochenes.net bzgl. Antisemitismus angezeigt, bei dem mein Name erwähnt wird. Da diese verächtliche Einstellung nicht meiner eigenen entspricht, würde ich Sie bitten diese Site zu löschen oder zumindest meinen Namen. Es wäre mir wirklich enorm wichtig, da mir dadurch in jüngster Vergangenheit erhebliche berufliche Nachteile entstanden sind.

Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.

mit freundlichen Grüßen

Klaus Klitsche*

*Name von der Redaktion geändert. Einen zweiten Googletreffer hat er vorerst nicht verdient.

Nun wollte ich dem Kameraden gerade anbieten, gegen eine kleine Spende an eine passende wohltätige Einrichtung das Problem aus der Welt zu schaffen, da er offenbar schon ganz gut gestraft ist, aber da fiel mir sein übler Kommentar ganz am Ende der Diskussion wieder ins Auge. Was meint Ihr, Freundinnen und Freunde?

  1. „Da diese verächtliche Einstellung nicht meiner eigenen entspricht, würde ich Sie bitten diese Site zu löschen“ – hm, mal rechnen: Volksverhetzung plus uneidliche Falschaussage plus Aufruf zu einer Straftat minus erhebliche berufliche Nachteile… Für eine Bewährungsstrafe bei Verbrochenes reicht das m.E. immer noch nicht. Mein Plädoyer daher: Lass alles so, wie es ist.

  2. kein frieden. niemals.

  3. Und wieder einmal fühl ich mich darin bestätigt, dass man nicht all zu freizügig mit seinen persönlichen Daten im Netz um sich schmeißen sollte. Wenn man dazu noch seltsame, politische Einstellungen vertritt, kann einem daraus ganz schnell ein Strick gedreht werden.
    Big-verbrochenes.net-Brother is watching you!

    Tipp für Pascal: Vllt. beim zukünftigen Arbeitgeber melden mit “Mal ehrlich, Sie mögen den Friedmann doch auch nicht?!” Da wird es bestimmt den einen oder anderen geben, der mit dir auf einer Wellenlänge schwimmt…

  4. Ist doch alles sehr fair abgelaufen, er hatte eine Chance und hat sie versemmelt.

  5. kein vergeben. kein vergessen.

  6. Arthur Harris hätte solche faulen Ausreden auch nicht gelten lassen!
    SELBER SCHULD! ÄTSCH, BÄTSCH!

  7. das Maul aufreißen und es dann ganz anders gemeint haben wollen… stehen lassen.

  8. Ein langer, ernsthafter, selbst verfasster Bericht, über Antisemitismus, seine Ansicht dazu bzw seinen Gedankenwandeln wären ein Anfang. Nicht einfach aber wenn es ihm wirklich wichtig ist und er wenn wirklich nichts mehr mit den Gedankengut am Hut hat, sollte er dieses ja hinbekommen. Weil wie Lizas Welt schon bemerkte für eine Bewährungsstrafe bei Verbrochenes sollte mehr kommen als eine kurze Email.

    Still ♥’ing verbrochenes

  9. Was hat Pascal P. eigentlich so “Schreckliches” hier bei verbrochenes.net geschrieben?

    Zitat:
    “Ich fühle mich in keinster Weise für den Holocaust verantwortlich, auch wenn ich ihn verurteile.”

    Für mich eine klare Aussage. Vielleicht ist der Rest etwas unglücklich formuliert, aber letztendlich leugnet, noch relativiert er irgendetwas. Ich finde, die Betreiber hier sollten anständig sein und die “belastenden Textstellen” entfernen, wenn der Mann dadurch Probleme bekommt.

    Es ist natürlich immer dumm – ganz gleich welcher politischen Seite man angehört – im Internet unter Realnamen zu schreiben.

  10. Klarname, bitte.

    Und, was er Übles geschrieben hat? Er dreht alles um. Wie der Teilnehmer Bonde es schon auf den Punkt brachte: Er geht z.B. davon aus, dass die Juden aus der Geschichte ihrer Verfolgung “gelernt” haben müssten und bsw. den Deutschen die Hand reichen usw. usf.
    Leugnen tut er wahrscheinlich nix.

  11. Stehen lassen 8)

  12. Hoffentlich machen alle, die hier “stehen lassen” u.ä. schreiben, auch mal ‘nen Fehler und treffen dann auf jemanden, der sie eiskalt im Regen stehen lässt. Den Betreibern hier und manchen Lesern gefällt wahrscheinlich das Gefühl, jemandem mal “so richtig eines auswischen” zu können (sieht man ja schon an der zynischen Überschrift). Mein Beileid hat Pascal P. trotz seiner kontroversen Kommentare.

  13. @ Jacko

    Ich zitiere noch einmal einen Ausschnitt aus dem StudiVZ-Eintrag von Pascal P., dessentwegen er bei Verbrochenes gelandet ist:

    »Es gibt Völker, die lernen einfach auch nach Tausenden von Jahren Verfolgung nichts dazu…*lol*«

    Wer Auschwitz für eine Besserungsanstalt hält, dem gönne ich nicht nur berufliche, sondern noch ganz andere Nachteile – und zwar von ganzem Herzen.

  14. Auge um Auge, Zahn um Zahn… ist das Deine Einstellung?

    Ich finde den zitierten Satz zwar auch saublöd, aber so, wie Du es interpretierst, war es wahrscheinlich nicht gemeint. Es ging ja hier um Friedman und der ist bzw. war aufgrund seiner Persönlichkeit tatsächlich ein denkbar schlechter Repräsentant des ZdJ.

  15. If in doubt, ask the Europeans. Then do the opposite.

    So verfahren wir natürlich auch hier. Auch wenn man bei dem dummen Gequatsche von Jacko nochmal ins Zweifeln kommt, so bleibt verbrochenes.net doch eine Kerze, nein, eine Fackel der Nächstenliebe. Herr P. hat in weiteren Mails glaubhaft seine Läuterung versichert und so entschied die Redaktion, ihn das mit einer Spende verdeutlichen zu lassen und seinen Namen zu löschen. So freut sich heute neben Herrn P. auch ein jüdisches Altenheim in Berlin.

  16. Dumm ist nur Dein Gequatsche, auch wenn das offenbar lustig sein soll.
    Und wahre “Nächstenliebe” sieht anders aus.

  17. Selber, selber. Der wahre “Jacko” sieht auch anders aus.

  18. Schön, dass die Redaktion der gedanklichen Wurschtigkeit einiger Leserbeiträge Humor entgegensetzen kann- wer so lässig, cool und attraktiv ist und darüber hinaus auch noch inhaltlich Recht hat, ist auf jeden Fall auf der Siegerseite- weiter so!