Es ist Zeit, sich diesen Verein einmal genauer anzusehen. Der FC Bayern ist ein deutscher Sonderfall, so etwas gibt es nirgendwo sonst. Überall in Europa gibt es mindestens zwei etablierte große Vereine, nur in der DDR (Dynamo Berlin) und in der BRD gab und gibt es einen Vorzeigeklub. Heute spricht man oft vom “Branchenprimus” und meint das dann irgendwie bewundernd. Die Münchner sind hinter Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg der dritte Klub, der sich nicht nur sponsorn lässt, sondern bei dem ein Teil des ganzen Ladens gleich an die deutsche Industrie verkauft wurde, hier Adidas und Audi.
Das ist halt heute so, sagen die einen, das ist cleveres Management, sagen deren Freunde, und beide ignorieren, dass hier etwas gekippt ist: Von Vereinen, die für Geld Werbung machen, damit sie erfolgreich Fußball spielen können, zu Konzernen, die sich einen Verein kaufen, der dann für sie Werbung macht. Der Verein wird umgewidmet von einer Institution für Sport zu einer für Werbung und Marketing. Bayern ist dabei schon längst über die Grenze. Die ganz harten Fans, die seit Austria Salzburg kein Red Bull mehr trinken, können schonmal ihre Adidas-Jogger in den Spendencontainer für Haiti werfen.
Dabei ist beim Rekordmeister immer noch das alte Personal in den entscheidenden Positionen. Und was für ein Personal es ist! Hoeneß und Rummenigge repräsentieren reaktionäres Kleinbürgertum. Ab und zu bekennen sie sich diskret zur sozialdemokratischsten aller Nazi-Parteien, der CSU, denn das muss man machen, wenn man ein Großunternehmer in Bayern ist. Uli Hoeneß ist genau genommen zwei Großunternehmer, er verkauft nebenher noch Wurst, und das passt zu ihm.
Auch den Größten Fußballer Aller Zeiten verdanken wir den Bayern, Franz Beckenbauer beweist jeden Tag in den Medien, dass es nicht der Intellekt sein muss, der einen zum gefühlten zwölffachen Weltmeister als Spieler, Trainer und Busfahrer macht. Dieses völlig aus den Fugen geratene Selbstbewusstsein, dieser unerschütterliche Glaube, auf jede Frage eine Antwort zu wissen, die produziert der FC Bayern München bei allen seinen Angestellten.
Viele Bayern-Fans gefällt es heute, sich über Lothar Matthäus lustig zu machen, dabei übersehen sie in ihrem Wahn, dass der Mann ein Produkt des FCB-Establishments ist, deren Anhänger sie sind und merkwürdigerweise auch bleiben. Lothar Matthäus ist das, was die vielgerühmte “Mir san mir” Einstellung wirklich bedeutet.
Der erfolgreichste Trainer der letzten Jahre in München war Ottmar Hitzfeld, genannt “der General”. Nach ihm erfolgreich war der Disziplinfanatiker Felix Magath, der Bundesliga-Trainer, der wohl am meisten Wert auf die sogenannten deutschen Tugenden legt. Dazu ein Trainerstab mit Hermann Gerland, der geborenen Provinzialität und, das muss man sich erstmal klar machen: Chefscout ist Paul Breitner. Was für ein schrecklicher Mensch, mir fehlen die Worte.
Trainer Louis van Gaal lässt sich von seinen Töchtern siezen, und die Bayern-Fans beschmunzeln das, weil es für sie eine eigenartige Marotte ist, wenn es nicht ohnehin als vorbildlich empfunden wird. Liebhaber des Mittelalters fühlen sich wohl beim FC Bayern.
Irgendwie haben es die Müncher geschafft, in der Stadt selbst noch weniger beliebt zu sein als 1860 München, was über alle drei etwas aussagen könnte: den FCB, 1860 und München. Die Hauptstadt der Bewegung ist bald nur noch für die Schickeria zu bezahlen, aber nicht für die Münchner Ultras.
Die “Schickeria München” gibt sich gerne als linke Gegenbewegung, taugt aber vor allem als arrogante Prollbewegung. Mit Bremer Ultras engagierte man sich der Theorie nach zwar im Netzwerk “Alerta”, gleichzeitig ist es den Münchner Männern aber auch wichtig, den Genossen weiterhin auf die Fresse hauen zu können. Das überrascht, da es sich hier ja nicht nur um eine vermeintlich linke Gruppe handelt, sondern eines ihrer Mitglieder eben auch schon einmal eine Frau derart mit einer Flasche traf, dass sie heute auf einem Auge blind ist. Aber Ultras sind eben in erster Linie starke Männer oder Menschen, die sich dafür halten, erst recht in Bayern.
Überhaupt müssen sich aktive Fans in München fragen lassen, warum sie da überhaupt noch hingehen. In der Allianz Arena, einem abseits der Zivilisation gelegenen Event-Komplex aus der Zukunft, ist nichts erlaubt, was Fans gefällt. Die meisten haben das erkannt, weshalb konsequenterweise keine Fans mehr kommen, sondern Zuschauer, die schon jedes Musical gesehen haben und nun auch den Schweini mal live sehen wollen. Natürlich kann man auch das gut finden, man kann dann aber nicht mehr davon träumen, dass im Fußball und unter seinen Zuschauern irgendetwas zu erleben wäre, was es anderswo nicht gibt; und man muss sich auch vom Gedanken verabschieden, dass im Fußballumfeld vielleicht etwas gesellschaftlich Relevantes entstehen könnte.
Die schon erwähnte Allianz aus CSU und Vorstand kümmert sich rührend darum, allen Fremden den Besuch zu verleiden, dazu gehören brutale Polizeieinsätze ebenso wie simple Schikane. So durfte sich die Redaktion dort gemeinsam mit 60 anderen Businsaßen einmal zum Foto aufstellen, weil irgendwo in Stadionnähe eine Oma umgefallen war. Wer Bayern bejubelt, bejubelt Beckstein, und wer Staatsfeind, Liberaler oder Mensch ist, der fühlt sich in Bayern nicht wohl.
Wer den FC Bayern als liberalen Musterverein darstellt, bei dem erfrischend wenig Deutschtum zu sehen sei, der muss auch sagen, was denn stattdessen passiert. Wenn der FC Bayern internationale Stars verpflichtet und auf die Nationalität seiner Spieler wenig achtet, dann kann man das schön finden. Man kann darin aber auch die übliche Ausländerfreundlichkeit sehen, die heute Staatsideologie ist: Wenn er etwas für uns hat oder tun kann, dann ist er ein guter Ausländer. Und wenn er nur im Verdacht steht, das einst nicht mehr zu tun, dann ist er “ein Franzos” und “München is ihm wurscht”.
Wer sich die Spieler der Bayern genauer anguckt, wird nur wenig Bewundernswertes finden. Michael Rensing ist zur tragikomischen Gestalt geworden, im Traum war er schon Nationaltorhüter, nun muss er bald in die zweite Liga. Und wer kann ernsthaft einer Mannschaft zujubeln, in der Mark van Bommel Kapitän ist? Viele glauben, er sei ein harter Spieler, aber das ist nicht wahr. Van Bommel ist ein hinterhältiger Treter, der nicht aus Erfolgshunger, sondern aus Bösartigkeit seinen Gegenspielern weh tut. Dazu ein Ivica Olic, der letztes Jahr Per Mertesacker mutwillig aus dem Uefa-Cup trat, und Franck Ribery, die hässliche Diva. Philipp Lahm hat mit seinem Interview vor Wochen bewiesen, dass er den Bayern-Wahn, alles am besten zu wissen, schon tief verinnerlicht hat.
Es wird also nicht mehr lange dauern, bis er Kapitän werden kann, beim Branchenprimus.
Nachtrag:
Alles Quatsch und das Gegenteil ist richtig, sagt Lizas Welt.
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selbst als bayern-fan muss ich dem geschriebenen grundsätzlich zustimmen, an meiner lieber zum verein ändert dies aber nichts.
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Ich verstehe ja den Unmut darüber, dass Lizas Welt mit den Zahlungen an die Stammelf im Rückstand ist – aber muss denn gleich so was sein?
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Van Bommel ist ein hinterhältiger Treter, der nicht aus Erfolgshunger, sondern aus Bösartigkeit seinen Gegenspielern weh tut.
Die Vermutung hatte ich auch schon.
Warte gespannt auf Lizas Replik.
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Der Versuch einer nicht renitenten Kritik am Phänomen FC Bayern München…
…und trotzdem ist es der gleiche, “hübsch” verpackte, Antibayernbullshit.
Komm klar damit das der FCB euch sportlich immer überlegen sein wird & komm vor allem damit klar das die Schickeria mehr gebacken bekommt als euer 24-teiliges Puzzle das sich Fanszene Bremen nennt.
Gut das ich dich vom sehen kenne und weiß das es ganz bestimmt nicht an dir ist jemanden als “hässliche Diva” zu beschimpfen.
Gruß aus St. Pauli
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Bonde, hängst Du mit Punkern rum, Du Schmock?! Anders kann ich mir nicht erklären, dass Henning Scherf Dir schon einmal über den Weg gelaufen sein soll.
Ich hätte mich im Übrigen gefreut, wenn Du den FC Bayern auch aus der Perspektive des typischen “Judenvereins”, wie es heute noch desöfteren grobkehlig am Stammtisch zu hören ist, beleuchtet hättest, zumindest ansatzweise. Wünschen tue ich mir auch eine Fortführung der hier nur rudimentär vorhandenen Kritik an der deutschen “Ultra´-Linken”, wie ich sie jetzt mal taufe. Ich vertraue diesbezüglich auf die Zukunft. Und auf Dich.
Ansonsten ein guter Text. Und van Bommel stinkt. Peace.
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Die sprachliche Durchschlagskraft, die Bonde hier einmal mehr zeigt, ist großartig; vergleichbar dem Piloten einer Spitfire fliegt er mit Eleganz dem Ziel entgegen und räumt die Messerschmitts mit der Hispano 20 mm reihenweise vom Horizont. Als Mahner und Warner möchte ich aber auf den Inhalt bezogen relativierend anführen, dass der gemeine Bayernfan aus München oder bayrischen Umland nach meiner Erfahrung sehr umgänglich, ja, oft liebenswürdig ist, und mir somit allemal viel angenehmer erscheint als die Anhängerschaft fast aller anderen Bundesligaclubs. Man muss auch die liberale Tradition des FCB erwähnen, der anders als die Proletklubs im Dritten Reich sehr lange eine bürgerliche und damit auch in gewisser Weise humane Tradition bewahrte, während sich der Malocherverein Schalke nicht von ungefähr binnen kurzer Zeit zum Lieblingsteam des Führers mauserte. Außerdem ist allein Liza ein Grund, Bayern nicht in einem solch schlechten Licht darzustellen! Und noch ist der gute alte SVW nicht zum Volkseigenen Betrieb umgewidmet worden, dessen Führung rätedemokratisch organisiert wäre.
Ein bisschen Theaterdonner vor der morgigen Partie ist aber trotzdem prima- Form wie immer bestechend, Bonde, mögen sich die Grün-Weißen morgen ein Beispiel daran nehmen!
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zu “peter”: wenn ich mir heute ein spiel in der allianz-arena anschaue, dann sehe ich leider wenig “liebenswürdige, umgängliche umlandbayern”, sondern eher sich auftuende abgründe, machen es sich dort doch die immergleichen konsumenten bequem, austauschbar vom neuestem hollywood-blockbuster im kino, einem mario-barth-auftritt im oly oder eben einem event wie er in münchen praktiziert wird.
die situation in münchen ist mittlerweile in dimensionen abgehoben, die zumindest in deutschland neu und unvergleichlich sind.
bonde sagt schon ganz zurecht, dass eben dieser umstand wie auch einige andere faktoren den spielbesuch beim fcb zur hölle für jeden “aktiven fan” (güte, eigentlich hasse ich diesen begriff) machen. nicht nur deswegen sollten die münchner ultras mal ihre rolle überdenken oder ein gutes buch lesen o.ä… ach so linke spruchbänder (“In Tibet und hier, Freiheit statt Polizeistaat!” hihi) auf der einen und die sehnsucht nach der klopperei mit den politisch vermeintlich gleichgesinnten auf der anderen seite komplettieren übrigens das gesamtbild der “schickeria” & co -
Ich fühle mich pudelwohl in Bayern.
Und das nicht wegen des FC Bayern, Beckstein oder wem auch immer. Der Grund ist ganz banal: Hier kann man als Deutscher abends nach 22:00 Uhr noch auf die Straße gehen kann, ohne ein Messer am Hals und die Worte “Ey Alder, gib Handy… sofort!” im Ohr zu haben. Ja, wir Bayern hinken der Zeit einfach hinterher. In Berlin-Neukölln ist man schon weiter mit der kulturellen Bereicherung.
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(Nachtrag: So friedlich es hier sonst auch ist, so sollte man es als Rentner tunlichst vermeiden mit Münchener U-Bahnen zu reisen und dort “Südländer” aufs Rauchverbot hinzuweisen.)
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So, Bonde, nimm das:
http://www.lizaswelt.net/2010/01/stern-nicht-nur-des-sudens.html
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Da würde ich mal sagen: Bayern 1, Bremen 0
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@bluebaron
ich denke, du hast den grund für den einenden hass aller besucher eures bundeslandes ganz gut auf den punkt gebracht. -
oh, bluebaron hat ja noch was. geschrieben. “südländer aufs rauchverbot aufmerksam machen”. aha. okay. hastes nich so mit leuten, die von wo herkommen, wo du nicht her bist, was? sprechen auch ne andere sprache und so.
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@amIspecial
Ja, genau. Ich mag keine Leute, die von woanders herkommen und sich mit den Worten “Scheiss Deutscher, gib Handy!” bei mir vorstellen. Gegen z.B. Asiaten, die höflich fragen, ob man sie fotografieren könnte, habe ich hingegen nichts. -
@Braun Baron
Du magst mit deinem dreckigen Stumpfi-Rassismus bitte einmal neben mir in der Kneipe anfangen, da kassierst du (und ich rede nicht von der Rechnung)
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@LizasWelt: Ein guter Name für einen Cup sorgt also für eine Generalamnestie aller anderen Handlungen? Interessant, hätte ich von dir nicht erwartet. Hab die coolen Macker vonner Schickeria ein paar mal getroffen und deswegen lass dir gesagt sein, dass das was der liebe herr bonde hier sagte noch ziemlich harmlos ist.
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es ist doch eigentlich alles einfach nur widerlich, koennen wir uns nicht darauf einigen? sich pudelwohl in bayern zu fuehlen weils dort so schoen sicher und sauber ist.. oje. dass man in muenchen mehr polizeiautos als taxis auf den strassen patrollieren sieht, bis auf die unterhose ausgezogen wird wenn die fleissigen polizisten ein leeres gras-tuetchen im rucksack finden (ist mir bei meinem bisher einzigen besuch dort passiert) etc. etc., das ist schon eine spezielle atmosphaere dort.. naja, aber in berlin fuehle ich mich in gewissen stadtteilen, in denen man lieber nicht mit kippa aufm kopf rumlaufen sollte, auch nicht gerade wohl. im ach so toleranten und freudigen rheinland ist wieder karnevalsseason.. widerlichkeiten wo man nur hinschaut. but its good to know the worst, und bayern ist da schon ein guter kandidat, abgesehen von den echten national befreiten zonen. was den fussball betrifft:
ich halte immer fuer die vereine die den symphatischsten fussball spielen und die interessantesten kader haben, das waren dann immer vereine wie bremen und leverkusen, und seit letzter seasion natuerlich hoffenheim!
ich habe lange gebraucht um mich ueber leute wie hoeness oder effenberg amuesieren zu koennen. aber wenn man das mal geschafft hat.. habt ihr mal ins buch von effenberg reingeschaut? in der richtigen stimmung ein genuss
achja, den battle hat liza in meinen augen aber klar gewonnen.
ich hatte gestern untschieden getippt und haette (wenn wolfsburg heut noch gewinnt) damit 500euro gewonnen
aber bremen ist mit nur 3 gegentoren sehr gut weggekommen! robben ist neben eduardo der beste spieler der bundesliga, noone can disput that
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Man hört immer wieder so schlimme Sachen über mich. Und tatsächlich: Angenommen mein Verein hätte gerade 2:3 gegen die Bayern verloren hat, ich beträte ohnehin reichlich angepisst die Münchner U-Bahn und dort wollte mir irgendein adeliger Ordnungsfanatiker das Rauchen verbieten, dann…
…ja, dann überkäme mich eine große Traurigkeit.
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Entschuldigung für mein schlechtes Deutsch.
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@ lenwe: Nö, keine Generalamnestie. Aber man sollte das auch nicht vernachlässigen. Die Schickerias waren (egal, wie unsympathisch sie sonst sein mögen) lange die einzigen aus dem Fanbereich, die an Landauer – und damit an ein sehr wesentliches Kapitel in der Geschichte des Klubs – erinnert haben. Erst in jüngster Zeit kommt auch der Vorstand ganz langsam darauf, an den früheren Präsidenten zu erinnern.
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Ich hab ab der Stelle aufgehört zu lesen, bei der die CSU als Nazi-Partei bezeichnet wurde, da war mir klar: aus so ner Schreibe und Denke kann nix bei rum kommen.
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“Van Bommel ist ein hinterhältiger Treter, der nicht aus Erfolgshunger, sondern aus Bösartigkeit seinen Gegenspielern weh tut.
Was hast du dagegen? Wenn Wiese, seinem Benehmen nach übrigens reif für eine Münchner “Proll-Bewegung”, Olic ins Gesicht springt, jubelst du doch auch. Und: die Reaktion auf Beckenbauers Unsinn war eine geschlossene Aktion des Vorstandes, welcher Kritik an ihm übte. Sich übrigens am Aussehen diverser Diven hochzuziehen, machen doch eigentlich nur Münchner Prollos, aber keine Bremer Weltbürger.
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Van Bommel spielt aus purer Bösartigkeit gelegentlich auch hinterhältige Pässe, die zu Toren führen. Aber wem sag’ ich das?
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Wo kämen wir dahin, lieber Bonde- Du bezahltest mich dafür, dass ich Dir hin und wieder Respekt zolle? Nein, das stellte dann doch alles auf den Kopf, nicht nur der ungleichen materiellen Verhältnisse wegen (ich kann es mir leisten, seit jeher nur aus Vergnügen zu arbeiten). Du solltest der Tatsache ins Auge sehen, dass Du in mir einen Bewunderer gefunden hast! Selbst wenn wir uns bislang noch nie bewusst begegnet sind. Eine lustige Vorstellung übrigens, dass wir in dem einen oder anderen Lokal möglicherweise schon nebeneinander an der Theke standen, in amüsante Gesprächen mit unseren Begleitern vertieft, ohne voneinander zu wissen. Das ist beinahe romantisch, nicht wahr?
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oh süsz
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Die Leistung der Mannschaft wurde in Halbzeit zwei von den Rängen
auch ordentlich quittiert. Anfangs noch etwas verhalten, drehte der
Gästeblock so ab der 59. Minute richtig auf. Schöne Melodien, gute
Beteiligung und viel Bewegung. War wirklich klasse! Dazu gab es nochmal zwei Spruchbänder. Eines als Gruß an die Bremer Ultrasgruppe Infamous Youth: Sometimes Antisocial – Always Antifascist
und dann nochmal das Spruchband vom Beginn.(…)
quelle: skb-online
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Kann mir mal jemand den Abstand der Werderaner zu den Batzis vorrechnen, ich verlier’ da langsam den Überblick.
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Großartig. Nur van Bommels Bösartigkeit zweifle ich an und vermute im Gegenteil, dass er “irgendwie eine lustige Type” ist. Das aber nur auf bloßen Verdacht hin.
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Pingback from Stern (nicht nur) des Südens « on 14. Juli 2010 at 23:03

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