Spätrömische Dekadenz

Halb Rom ist arbeitslos. An den Straßenecken stehen die Holzverkäufer, die kein Holz mehr verkaufen, bei den Geflügelhändlern, die kein Geflügel mehr verkaufen, und reden über die Fischer, die vom Fischen nicht mehr leben können. Vor den Brotmagazinen stehen die Bäcker um Brot an, und den Barbieren erklären die Blusenschneider, daß sie sich nicht mehr barbieren lassen können, weil die unbeschäftigten Hafenarbeiter keine Blusen mehr kaufen. Und im Senat reden die Väter immer noch von der Arbeitsscheu der unteren Schichten.

Wahlkampfberater Balbus in Brechts Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar, erschienen 1957. Von mir gelesen heute.

  1. jaja… bald fällt uns das darbende rom in die hände wie ein überreifer apfel….

  2. aba hallo… guido is voll OK, der sagt wasser denkt…. der will den hannes mitda bierdose vom sofa hochkriegen das der ma wieder wos schaffen geht… ah jo. is doch guuut! das es keene arbeit fürn hannes mitda bierdose gibt is ja nicht guidos schuld oda? der hannes hätt ja polidiga werdsche können.

  3. Der Aufstieg von Westerwave ist ein Zeichen von Dekadenz. Also die Worthülsen jetzt und die Unterkomplexizität

  4. Hannes heisst Arno http://www.youtube.com/watch?v=sBCHsgi0968, ich feier den Mann extrem.
    Würde den gerne bei Bumfights gegen Westerschelle antreten sehen.

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