Der Hamburger SV ist auf der Suche nach einem neuen Trainer in Berlin fündig geworden. Nachfolger von Interimscoach Moniz wird der gebürtige Österreicher Adolf Hitler. Das gab Vorstandschef Bernd Hoffmann am Nachmittag bekannt. “Hitler ist genau der richtige Mann für uns. Er ist ein Besessener, ein echter Überzeugungstäter. Und die nötige Erfahrung bringt er auch mit.” In Hamburg wurde die Entscheidung zunächst überrascht aufgenommen. Hitler, der lange Jahre ohne Job war, hatte keiner auf dem Zettel gehabt. Dennoch war das Echo zunächst positiv. Ein Insider sagte unserer Zeitung: “Ich denke, dass das schon sehr gut passt. Der HSV und Adolf Hitler haben die gleichen Ziele und die gleiche Mentalität.”
Adolf Hitler, 1889 in Braunau geboren, erlangte besondere Berühmtheit als Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Bei der großen Völkerweltmeisterschaft von 1939 bis 1945 konnte er zunächst große Erfolge verbuchen, bevor eine ganze Reihe von schmerzlichen Niederlagen den Ambitionen des kleinen Schnauzbartträgers ein Ende setzte. Hoffmann: “Natürlich ist uns das bewusst. Aber man muss auch einmal die Erfolge dieses Mannes sehen. Der hat halb, ach was, ganz Europa besiegt. Das wollen wir auch!”
Beobachter halten Hoffmanns europäische Großmachtpläne, die seit Jahren immer wieder scheitern, denn auch für den Hauptgrund der Verpflichtung. Dazu komme die große Fresse, die Hitler mit allen Hamburgern gemein habe. Wer heute anmerkt, dass da meistens nichts dahinter stecke, macht sich naturgemäß keine Freunde in der “Führerstadt Hamburg.”
Andere vermuten eine Marketingstrategie hinter dem Trainer-Coup. Viele der Braunhemden in Hamburg sind noch keine HSV-Fans, das soll sich ändern. Aber macht man nicht den Bock zum Gärtner, wenn ein Verein, der Jahr für Jahr gut startet und am Ende total versagt, dann auch noch ausgerechnet Adolf Hitler als Trainer verpflichtet? Hoffmann sagt nein: “Sehen Sie, der Führer ist da ein ganz anderer Typ als früher, und wir haben uns schließlich auch weiterentwickelt.” Auch Spekulationen, dass man eigentlich Felix Magath verpflichten wollte und, als das nicht geklappt hat, dann eben mit Hitler einen ganz ähnlichen Mann unter Vertrag genommen habe, wiesen die Verantwortlichen brüsk von sich.
Und was sagt der neue Mann selbst zu seinem neuen Arbeitgeber? Hitler selbst konnte sich noch nicht äußern, da er aktuell noch eine Beraterstelle bei einer großen deutschen Werbeagentur hat und sich als solcher nicht öffentlich äußern darf. Er ließ sich vom Hamburger Pressesprecher aber wie folgt zitieren:
“Äch bän särr glöcklich, im nächsten Jahrr mit dem SC Gerrrmania Hamburrrg wiederrr eine starrke Rolle in Deutschland und der Welt spielen zu können! Sieg Heil!”
Ähnlich äußerten sich auch die Fans des Vereins. “Wenn erst der Adi hier ist, dann trauen sich die Heuschrecken aus Bremen aber nicht mehr hierher”, sagte ein Sprecher der Chosen Few Hamburg. Andere Prioritäten setzt man beim Supporters Club: “Uns beim SC war ja immer wichtig, dass hier der Mob noch richtig was zu sagen hat! Und da geht jetzt natürlich ein Traum in Erfüllung, dass wir jetzt den Adolf geholt haben. Wir glauben hier schon alle, dass der da auf unserer Seite sein wird, auch was die Kommerzialisierung und alles angeht.”
Aus der Mannschaft hörte man ebenfalls nur Gutes über die Nachricht des Tages. Marcell Jansen, das blonde Kraftpaket, das wohl sicher bald Führers Liebling sein wird, sagte zwei Stunden vor dem entscheidenden Spiel in Fulham: “Ja gut, mit den Engländern hat der Herr Hitler ja auch noch eine Rechnung hoffen. Ich denke schon, dass man sagen kann, dass wir heute hier auch für den Führer spielen.” Dumm nur, dass Jansen selbst nicht mitspielen kann: Der lange Kerl hatte sich in der Vergangenheit schwer verletzt.
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Und mit der „Stadt der Kolonien“?
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Oha, am 12.05. fliegen die Briten wieder nach Hamburg, vielleicht ja gleich aus zwei Städten. Bring mal bitte jemand ‘nen coolen Spruch von wegen Hamburgisierung und so!
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ab zeile 3 lautes lachen. genial.
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Hitler ist zweiffellos ein Fachmann – besonders, was die Offensive angeht. Nur in Stalingrad, da hat er die Jungs nicht mehr erreicht.
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Eilmeldung:
Soeben teilte der neue Stadion- und Pressesprecher des HSV, Joseph Goebbels, der versammelten Presse mit, daß Co-Trainer Hess nach der bitteren Niederlage im ,,Land der Händler und Diebe” nicht mit der Mannschaft und Trainer Hitler nach Hamburg zurückkehren konnte, da er offenbar von den britischen Behörden festgehalten wird. Dazu Goebbels: ,,Man muss doch auch einmal vergessen können!”Folgende Transfers zeichnen sich für die neue Saison ab:
Abgänge: Demel, Ze Roberto, Trochowski, Elia, Benjamin, Pitroipa, Aogo, Boateng, Torun, Guerrero (alle Polen)Zugänge: Badstuber, Lell, Mertesacker, Fritz, Frantz, Franz, Larssen, Larsson, Mellberg, Ramelow, Jancker, Brehme, de Boer, Schweinsteiger, Großkreutz ( ,,Haken”, Anm. Hitler), L. & S. Bender, u.v.m.
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Bonde, ich liebe dich.
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Gut, dass der HSV den holt. Hatte schon befürchtet, die ganzen Internetexperten ekeln Schaaf raus und dann kommt Hitler als Nachfolger.
Schließlich hat der Typ auch nie gegen einen der Großen gewinnen können.
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Und was ist mit Lothar Matthäus?
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Pingback from Verbrochenes · Mein HSV on 17. Februar 2011 at 22:20




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