<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Verlierer</title>
	<atom:link href="http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/</link>
	<description>Gegen die Menschlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 15:08:55 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Shining City &#187; Blog Archive &#187; LINKE: Auschwitz hat nichts mit Antisemitismus zu tun</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4750</link>
		<dc:creator>Shining City &#187; Blog Archive &#187; LINKE: Auschwitz hat nichts mit Antisemitismus zu tun</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 16:57:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4750</guid>
		<description>[...] Ruch&#8221; geht, Berührungsängste, die Naivlinge vom BAK Schalom sind nicht erfreut und der letzte Gute hat genug von der Linkspartei bzw. vom Linksparteianhang. Und von den anderen Parteien kommt nahezu nichts. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ruch&#8221; geht, Berührungsängste, die Naivlinge vom BAK Schalom sind nicht erfreut und der letzte Gute hat genug von der Linkspartei bzw. vom Linksparteianhang. Und von den anderen Parteien kommt nahezu nichts. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4673</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:36:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4673</guid>
		<description>Sieht man schlecht aus der dritten Reihe? 



&lt;blockquote&gt;Alle Linkspartei-Mitglieder zu Antizionisten, oder gar Antisemiten zu pauschalisieren spricht ganz offensichtlich aus einer kollektivierenden, antiemanzipatorischen Denkart. Und wenn nicht, dann ist es plumpes Gepöbel.&lt;/blockquote&gt;



Niemand hat &quot;alle Mitglieder&quot; pauschalisiert, ich schrieb von &quot;überwältigender Mehrheit&quot; und &quot;großem Rest&quot;, dazu von der Parteispitze, die ich für nicht ganz unwichtig halte, aber nie über &quot;alle Mitglieder&quot;. 

&lt;blockquote&gt;Unübersehbar bildet die Linkspartei lediglich die Verhältnisze der doitschen Linken (im sehr weiten Sinne) im Ganzen ab.
Insofern ist der BAK Shalom nicht mehr oder minder erfolgreich als die israelsolidarische Linke.&lt;/blockquote&gt;



Der BAK Shalom ist immerhin ein Teil der israelsolidarischen Linken, der sich bestimmte realpolitische Ziele gesetzt hat und sich so an deren Erreichen messen lassen muss. Wer sich nur das Ziel setzt, den Antisemitismus verschiedener Gruppen zu entlarven und zu kritisieren, dessen Erfolg kann man auch nicht mit dem des BAK vergleichen. Es ist also unsinnig, Leuten vorzuwerfen, sie seien ebenso erfolglos wie der BAK Shalom, obwohl sie sich gar nicht dessen Ziele gesetzt haben und gar nicht dessen Arbeit machen. 


&lt;blockquote&gt;
Den Kräften die gegen Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiver Kapitalismuskritik agieren die Stärke ihrer Feinde vorzuwerfen entlarvt sich selbst als geistloses Rumgepöbel.&lt;/blockquote&gt;



Ich werfe &quot;den Kräften&quot; des BAK Shalom nicht die Stärke ihrer Feinde vor, ich werfe ihnen vor, dass sie ihre Feinde nicht Feinde nennen, sondern Parteifreunde.  Mir &quot;geistloses Rumgepöbel&quot; vorzuwerfen ist geistloses Rumgepöbel. 



&lt;blockquote&gt;Fakt ist: Das BAK Shalom ist der effizienteste und aktivste Akteur zur Bekämpfung antiimperialistischer Umtriebe in der größten linken Partei dieses Nationalstaats und entfaltet darüberhinaus eine beachtliche Wirksamkeit und zieht mehr öffentliche Aufmerksamkeit außerhalb der antideutschen Szene auf sich als alle anderen israelsolidarischen Gruppen der Republik gemeinsam.&lt;/blockquote&gt;



Fakt ist, dass Deine gesammelten Superlative eine jämmerliche Realität beschreiben. Sicher ist der BAK Shalom der Einäugige unter den Blinden (aber nicht König), ergo der &quot;hellsichtigste und scharfsinnigste&quot; in der größten Selbsthilfegruppe dieses Nationalstaats.

Wie klein die &quot;beachtliche Wirksamkeit&quot; ist, haben wir gesehen und genau daraus habe ich meine Schlussfolgerungen gezogen. Dass es &quot;öffentliche Aufmerksamkeit&quot; gibt, habe ich auch beschrieben, aber die allein ist eben noch nichts wert, und es hat etwas Peinliches, wenn man sich über jeden Zeitungsartikel über sich selbst freut und ihn zur Selbstbestätigung her zeigt, sich aber angesichts des antisemitischen Festes, dass die Toten auf der Gaza-Flotte im Karl-Liebknecht-Haus ausgelöst haben, nicht dazu genötigt sieht, den eigenen totalen Misserfolg einzugestehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sieht man schlecht aus der dritten Reihe? </p>
<blockquote><p>Alle Linkspartei-Mitglieder zu Antizionisten, oder gar Antisemiten zu pauschalisieren spricht ganz offensichtlich aus einer kollektivierenden, antiemanzipatorischen Denkart. Und wenn nicht, dann ist es plumpes Gepöbel.</p></blockquote>
<p>Niemand hat &#8220;alle Mitglieder&#8221; pauschalisiert, ich schrieb von &#8220;überwältigender Mehrheit&#8221; und &#8220;großem Rest&#8221;, dazu von der Parteispitze, die ich für nicht ganz unwichtig halte, aber nie über &#8220;alle Mitglieder&#8221;. </p>
<blockquote><p>Unübersehbar bildet die Linkspartei lediglich die Verhältnisze der doitschen Linken (im sehr weiten Sinne) im Ganzen ab.<br />
Insofern ist der BAK Shalom nicht mehr oder minder erfolgreich als die israelsolidarische Linke.</p></blockquote>
<p>Der BAK Shalom ist immerhin ein Teil der israelsolidarischen Linken, der sich bestimmte realpolitische Ziele gesetzt hat und sich so an deren Erreichen messen lassen muss. Wer sich nur das Ziel setzt, den Antisemitismus verschiedener Gruppen zu entlarven und zu kritisieren, dessen Erfolg kann man auch nicht mit dem des BAK vergleichen. Es ist also unsinnig, Leuten vorzuwerfen, sie seien ebenso erfolglos wie der BAK Shalom, obwohl sie sich gar nicht dessen Ziele gesetzt haben und gar nicht dessen Arbeit machen. </p>
<blockquote><p>
Den Kräften die gegen Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiver Kapitalismuskritik agieren die Stärke ihrer Feinde vorzuwerfen entlarvt sich selbst als geistloses Rumgepöbel.</p></blockquote>
<p>Ich werfe &#8220;den Kräften&#8221; des BAK Shalom nicht die Stärke ihrer Feinde vor, ich werfe ihnen vor, dass sie ihre Feinde nicht Feinde nennen, sondern Parteifreunde.  Mir &#8220;geistloses Rumgepöbel&#8221; vorzuwerfen ist geistloses Rumgepöbel. </p>
<blockquote><p>Fakt ist: Das BAK Shalom ist der effizienteste und aktivste Akteur zur Bekämpfung antiimperialistischer Umtriebe in der größten linken Partei dieses Nationalstaats und entfaltet darüberhinaus eine beachtliche Wirksamkeit und zieht mehr öffentliche Aufmerksamkeit außerhalb der antideutschen Szene auf sich als alle anderen israelsolidarischen Gruppen der Republik gemeinsam.</p></blockquote>
<p>Fakt ist, dass Deine gesammelten Superlative eine jämmerliche Realität beschreiben. Sicher ist der BAK Shalom der Einäugige unter den Blinden (aber nicht König), ergo der &#8220;hellsichtigste und scharfsinnigste&#8221; in der größten Selbsthilfegruppe dieses Nationalstaats.</p>
<p>Wie klein die &#8220;beachtliche Wirksamkeit&#8221; ist, haben wir gesehen und genau daraus habe ich meine Schlussfolgerungen gezogen. Dass es &#8220;öffentliche Aufmerksamkeit&#8221; gibt, habe ich auch beschrieben, aber die allein ist eben noch nichts wert, und es hat etwas Peinliches, wenn man sich über jeden Zeitungsartikel über sich selbst freut und ihn zur Selbstbestätigung her zeigt, sich aber angesichts des antisemitischen Festes, dass die Toten auf der Gaza-Flotte im Karl-Liebknecht-Haus ausgelöst haben, nicht dazu genötigt sieht, den eigenen totalen Misserfolg einzugestehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der typ aus der dritten reihe</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4671</link>
		<dc:creator>der typ aus der dritten reihe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 11:54:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4671</guid>
		<description>Alle Linkspartei-Mitglieder zu Antizionisten, oder gar Antisemiten zu pauschalisieren spricht ganz offensichtlich aus einer kollektivierenden, antiemanzipatorischen Denkart. Und wenn nicht, dann ist es plumpes Gepöbel.

Die Linkspartei zählt knapp 80.000 Mitglieder und erstreckt sich über eine politische Bandbreite wie keine andere linke Organisation oder Gruppe in Krautland.

Unübersehbar bildet die Linkspartei lediglich die Verhältnisze der doitschen Linken (im sehr weiten Sinne) im Ganzen ab.
Insofern ist der BAK Shalom nicht mehr oder minder erfolgreich als die israelsolidarische Linke.
Den Kräften die gegen Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiver Kapitalismuskritik agieren die Stärke ihrer Feinde vorzuwerfen entlarvt sich selbst als geistloses Rumgepöbel.

Fakt ist: Das BAK Shalom ist der effizienteste und aktivste Akteur zur Bekämpfung antiimperialistischer Umtriebe in der größten linken Partei dieses Nationalstaats und entfaltet darüberhinaus eine beachtliche Wirksamkeit und zieht mehr öffentliche Aufmerksamkeit außerhalb der antideutschen Szene auf sich als alle anderen israelsolidarischen Gruppen der Republik gemeinsam.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Linkspartei-Mitglieder zu Antizionisten, oder gar Antisemiten zu pauschalisieren spricht ganz offensichtlich aus einer kollektivierenden, antiemanzipatorischen Denkart. Und wenn nicht, dann ist es plumpes Gepöbel.</p>
<p>Die Linkspartei zählt knapp 80.000 Mitglieder und erstreckt sich über eine politische Bandbreite wie keine andere linke Organisation oder Gruppe in Krautland.</p>
<p>Unübersehbar bildet die Linkspartei lediglich die Verhältnisze der doitschen Linken (im sehr weiten Sinne) im Ganzen ab.<br />
Insofern ist der BAK Shalom nicht mehr oder minder erfolgreich als die israelsolidarische Linke.<br />
Den Kräften die gegen Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiver Kapitalismuskritik agieren die Stärke ihrer Feinde vorzuwerfen entlarvt sich selbst als geistloses Rumgepöbel.</p>
<p>Fakt ist: Das BAK Shalom ist der effizienteste und aktivste Akteur zur Bekämpfung antiimperialistischer Umtriebe in der größten linken Partei dieses Nationalstaats und entfaltet darüberhinaus eine beachtliche Wirksamkeit und zieht mehr öffentliche Aufmerksamkeit außerhalb der antideutschen Szene auf sich als alle anderen israelsolidarischen Gruppen der Republik gemeinsam.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4618</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 17:51:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4618</guid>
		<description>Lieber Antifaschist, ich teile nicht jede Auffassung der Bahamas, die von Dir erwähnte auch nicht. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass nach Deiner Argumentation man durchaus mit Leuten, mit denen man politisch nichts zu tun haben will (z.B. Nazis), einer Meinung sein kann, ohne dass das irgendeine Relevanz hätte. Wenn Du nun dieselben Positionen wie die NPD vertrittst, wäre es nur unaufrichtig, zu behaupten, du fändest diese Positionen nicht vernünftig. Soll ich nun andere darauf hinweisen, dass Du die NPD vernünftig findest, oder wäre das vielleicht eine bösartige Konstruktion?

Die Bahamas findet, wenn sie zumindest im von Dir verlinkten Text unverfälscht zitiert wurde, was ich bezweifle, auch nicht zwangsläufig Le Pen vernünftig, sondern dessen &quot;Einwände gegen die ungebremste Islamisierung“. 

Die Rede von &quot;ungebremster Islamisierung&quot; halte ich für Blödsinn, btw.  

ozmataz, ich meine es so: Diese Überzeugung ist nicht abwegig. Natürlich ist &quot;nicht abwegig&quot; eine kolossale Untertreibung, die in diesem Fall ein Stilmittel ist oder zumindest sein sollte. Ich finde es eigentlich ganz gut verständlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Antifaschist, ich teile nicht jede Auffassung der Bahamas, die von Dir erwähnte auch nicht. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass nach Deiner Argumentation man durchaus mit Leuten, mit denen man politisch nichts zu tun haben will (z.B. Nazis), einer Meinung sein kann, ohne dass das irgendeine Relevanz hätte. Wenn Du nun dieselben Positionen wie die NPD vertrittst, wäre es nur unaufrichtig, zu behaupten, du fändest diese Positionen nicht vernünftig. Soll ich nun andere darauf hinweisen, dass Du die NPD vernünftig findest, oder wäre das vielleicht eine bösartige Konstruktion?</p>
<p>Die Bahamas findet, wenn sie zumindest im von Dir verlinkten Text unverfälscht zitiert wurde, was ich bezweifle, auch nicht zwangsläufig Le Pen vernünftig, sondern dessen &#8220;Einwände gegen die ungebremste Islamisierung“. </p>
<p>Die Rede von &#8220;ungebremster Islamisierung&#8221; halte ich für Blödsinn, btw.  </p>
<p>ozmataz, ich meine es so: Diese Überzeugung ist nicht abwegig. Natürlich ist &#8220;nicht abwegig&#8221; eine kolossale Untertreibung, die in diesem Fall ein Stilmittel ist oder zumindest sein sollte. Ich finde es eigentlich ganz gut verständlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ozmataz</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4617</link>
		<dc:creator>ozmataz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 17:33:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4617</guid>
		<description>Du schreibst/Sie schreiben: &quot;Die Überzeugung, dass eine Gesellschaft sich besser organisieren kann als unsere, ohne dass vorher die Juden dran glauben müssen, ist ja nicht gerade abwegig.&quot;
Folgt man der Argumentation, dann wäre eine besser organisierte Gesellschaft vor allem dann möglich, wenn vorher die Juden dran glauben müssen. Möglicherweise aber auch, ohne dass sie dran glauben müssen.
Das war doch hoffentlich so nicht gemeint, oder?
Ich weiß, klug geschissen, aber in der Annahme, dass hier Menschen verschiedener Denkrichtungen hinsurfen, bestehe ich vorsichtshalber nochmal drauf: 
Eine besser als jetzt organisierte Gesellschaft ist &lt;i&gt;nur dann&lt;/i&gt; möglich, wenn die Juden nicht dran glauben müssen. Diejenigen, die bewusst oder unbewusst die Juden dafür verantwortlich machen, dass eine bessere Gesellschaft nicht möglich ist, sind nicht bloß Antisemiten und auf der Suche nach Sündenböcken fürs Nichtbegriffene. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass eine besser organisierte Gesellschaft derzeit nirgends auf dem Schirm ist. Stichworte: Spekulantensteuer, Manager-Gier, Markt-Exzesse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du schreibst/Sie schreiben: &#8220;Die Überzeugung, dass eine Gesellschaft sich besser organisieren kann als unsere, ohne dass vorher die Juden dran glauben müssen, ist ja nicht gerade abwegig.&#8221;<br />
Folgt man der Argumentation, dann wäre eine besser organisierte Gesellschaft vor allem dann möglich, wenn vorher die Juden dran glauben müssen. Möglicherweise aber auch, ohne dass sie dran glauben müssen.<br />
Das war doch hoffentlich so nicht gemeint, oder?<br />
Ich weiß, klug geschissen, aber in der Annahme, dass hier Menschen verschiedener Denkrichtungen hinsurfen, bestehe ich vorsichtshalber nochmal drauf:<br />
Eine besser als jetzt organisierte Gesellschaft ist <i>nur dann</i> möglich, wenn die Juden nicht dran glauben müssen. Diejenigen, die bewusst oder unbewusst die Juden dafür verantwortlich machen, dass eine bessere Gesellschaft nicht möglich ist, sind nicht bloß Antisemiten und auf der Suche nach Sündenböcken fürs Nichtbegriffene. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass eine besser organisierte Gesellschaft derzeit nirgends auf dem Schirm ist. Stichworte: Spekulantensteuer, Manager-Gier, Markt-Exzesse.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Antifaschist</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4615</link>
		<dc:creator>Antifaschist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:58:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4615</guid>
		<description>@ dissi
&quot;erkläre mal bitte die unterschiede der außenpolitischen haltung zwischen linkspartei und npd&quot;

Erklär du mir mal, welche Relevanz so etwas hat. Wenn die NPD gegen HArtz IV agitiert, gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr etc. dann muss man als Linker für Hartz IV sein, um sich von den Nazis abzuheben, oder wie soll ich deine Frage verstehen?

@ Peter Harris
&quot;Ihre Faschismus-Stigmatisierung ist unzutreffend. Eine faschismustheoretische Schulung halte ich für sehr angebracht. Bequemer wäre es allerdings, wenn Sie einfach auf das pseudonym “antifaschist” verzichten würden… Sehen Sie selbst: Wie soll eine israelsolidarische Position denn mit der Haltung der NPD vereinbar sein?&quot;

Ja, eine faschismustheoretische Schulung wäre für Sie sehr angebracht. Ihnen ist wohl nicht klar, dass Faschismus sich an politischen Inhalten fest macht. Die NPD hat keine israelsolidarische Position, es wäre aber dumm, Faschismus darauf zu reduzieren, wie jemand zu Israel steht. Warum BAK Shalom trotz Israelsolidarität bei der NPD gut aufgehoben wäre, liegt einfach daran, dass BAK Shalom bedingungslos zu einer Regierung steht, die in vielem der Geisteshaltung der NPD nahe steht, in manchen Punkten sogar extremer als diese ist. Wer rechtsextreme Regime und regierende Rassisten unterstützt, der ist nun mal gut bei der NPD aufgehoben. Das sollte sich doch von selbst verstehen.
Und da Sie ProKöln in ihrer Frage nicht erwähnt haben, kann ich davon ausgehen, dass sie damit eingestehen, dass man durchaus rechtsextreme Auffassungen und gleichzeitig israelsolidarisch sein kann? Das wäre ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung der Erkenntnis.

@ Bonde
&quot;Gleichzeitig muss man auch sagen, dass so wie der BAK Shalom in der Linkspartei gescheitert ist,&quot;

Leider nicht. Siehe diesen Artikel, der sich eingehend mit dem BAK-Shalom Netzwerk in der Linkspartei beschäftigt:
http://www.hintergrund.de/20100317759/politik/inland/die-linke-von-innen-umzingelt.html

BAK Shalom-Leute sitzen in der Parteispitze, wie kann man da von scheitern sprechen? Alleine dass diese Necons-Faschos noch immer in der Partei geduldet werden, zeigt, dass sie ziemlich erfolgreich sind.

&quot;Ich teile den Pessimismus der Bahamas&quot;

Teilen Sie auch die Auffassung der Bahamas, dass der französische Rechtsextremist Le Pen &quot;vernünftig&quot; ist und als Bündnispartner betrachtet werden kann? Schon mal was von Querfront gehört?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ dissi<br />
&#8220;erkläre mal bitte die unterschiede der außenpolitischen haltung zwischen linkspartei und npd&#8221;</p>
<p>Erklär du mir mal, welche Relevanz so etwas hat. Wenn die NPD gegen HArtz IV agitiert, gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr etc. dann muss man als Linker für Hartz IV sein, um sich von den Nazis abzuheben, oder wie soll ich deine Frage verstehen?</p>
<p>@ Peter Harris<br />
&#8220;Ihre Faschismus-Stigmatisierung ist unzutreffend. Eine faschismustheoretische Schulung halte ich für sehr angebracht. Bequemer wäre es allerdings, wenn Sie einfach auf das pseudonym “antifaschist” verzichten würden… Sehen Sie selbst: Wie soll eine israelsolidarische Position denn mit der Haltung der NPD vereinbar sein?&#8221;</p>
<p>Ja, eine faschismustheoretische Schulung wäre für Sie sehr angebracht. Ihnen ist wohl nicht klar, dass Faschismus sich an politischen Inhalten fest macht. Die NPD hat keine israelsolidarische Position, es wäre aber dumm, Faschismus darauf zu reduzieren, wie jemand zu Israel steht. Warum BAK Shalom trotz Israelsolidarität bei der NPD gut aufgehoben wäre, liegt einfach daran, dass BAK Shalom bedingungslos zu einer Regierung steht, die in vielem der Geisteshaltung der NPD nahe steht, in manchen Punkten sogar extremer als diese ist. Wer rechtsextreme Regime und regierende Rassisten unterstützt, der ist nun mal gut bei der NPD aufgehoben. Das sollte sich doch von selbst verstehen.<br />
Und da Sie ProKöln in ihrer Frage nicht erwähnt haben, kann ich davon ausgehen, dass sie damit eingestehen, dass man durchaus rechtsextreme Auffassungen und gleichzeitig israelsolidarisch sein kann? Das wäre ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung der Erkenntnis.</p>
<p>@ Bonde<br />
&#8220;Gleichzeitig muss man auch sagen, dass so wie der BAK Shalom in der Linkspartei gescheitert ist,&#8221;</p>
<p>Leider nicht. Siehe diesen Artikel, der sich eingehend mit dem BAK-Shalom Netzwerk in der Linkspartei beschäftigt:<br />
<a href="http://www.hintergrund.de/20100317759/politik/inland/die-linke-von-innen-umzingelt.html" rel="nofollow">http://www.hintergrund.de/20100317759/politik/inland/die-linke-von-innen-umzingelt.html</a></p>
<p>BAK Shalom-Leute sitzen in der Parteispitze, wie kann man da von scheitern sprechen? Alleine dass diese Necons-Faschos noch immer in der Partei geduldet werden, zeigt, dass sie ziemlich erfolgreich sind.</p>
<p>&#8220;Ich teile den Pessimismus der Bahamas&#8221;</p>
<p>Teilen Sie auch die Auffassung der Bahamas, dass der französische Rechtsextremist Le Pen &#8220;vernünftig&#8221; ist und als Bündnispartner betrachtet werden kann? Schon mal was von Querfront gehört?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cyrano</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4601</link>
		<dc:creator>Cyrano</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 09:00:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4601</guid>
		<description>Wäre der BAK ein Unterwanderungsversuch, man könnte ihn ja noch als, sollte er auf Kurswechsel zielen, idealistisches, sollte es nur um die Aufmerksamkeit gehen, zumindest teilweise erfolgreiches Projekt ansehen. Aber die Anbiederungen, mit denen jegliche solidarische Kritik des BAKs auch stets gespickt sind, sprechen eine andere Sprache. Auch jetzt kritisiert man Peach&amp;Co &quot;bei allem Respekt...&quot; und &quot;trotz der widrigen Umstände, die sie durchmachen mussten&quot;, und weist sich, wie eben schon vorher oft genug, als integraler Bestandteil der Partei aus. Dadurch wird für eine Partei mit gemeinsamen Zielen und einem definierten Programm nutzbar, was sonst nur sogenannte &quot;Bewegungen&quot; für sich in Anspruch nehmen konnten, die Heterogenitätsentschludigung. Also jenes taktisch-rethorische Manöver, dass es erlaubt jede noch so irrelevante gelungene Aktion als gemeinsamen Sieg abzufeiern, um, wenn mal was fragwürdiges passiert, zurückzurudern: &quot;Was soll das heißen, die Antifa... die No-Globals ... die Antideutschen ... die Anarchisten haben x getan? Es gibt gar nicht DIE ... (zutreffendes bitte einsetzen)&quot;. Im Rahmen der Partei fungiert der BAK dann eben auch immer wieder als Beleg, dass es um die LINKE so schlimm doch gar nicht stünde, dass der Laden pluralistisch aufgebaut sei, etc. Ob die BAK Leute sich dessen bewusst sind, keine Ahnung, aber die mögliche erhöhte Aufmerksamkeit (die vielleicht auch nur Parteiintern wirkt, wo sie aber kaum Positionen verschiebe dürfte), wird immer dadurch erkauft, dass die Partei als Ganzes aus der Schusslinie gerät.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre der BAK ein Unterwanderungsversuch, man könnte ihn ja noch als, sollte er auf Kurswechsel zielen, idealistisches, sollte es nur um die Aufmerksamkeit gehen, zumindest teilweise erfolgreiches Projekt ansehen. Aber die Anbiederungen, mit denen jegliche solidarische Kritik des BAKs auch stets gespickt sind, sprechen eine andere Sprache. Auch jetzt kritisiert man Peach&amp;Co &#8220;bei allem Respekt&#8230;&#8221; und &#8220;trotz der widrigen Umstände, die sie durchmachen mussten&#8221;, und weist sich, wie eben schon vorher oft genug, als integraler Bestandteil der Partei aus. Dadurch wird für eine Partei mit gemeinsamen Zielen und einem definierten Programm nutzbar, was sonst nur sogenannte &#8220;Bewegungen&#8221; für sich in Anspruch nehmen konnten, die Heterogenitätsentschludigung. Also jenes taktisch-rethorische Manöver, dass es erlaubt jede noch so irrelevante gelungene Aktion als gemeinsamen Sieg abzufeiern, um, wenn mal was fragwürdiges passiert, zurückzurudern: &#8220;Was soll das heißen, die Antifa&#8230; die No-Globals &#8230; die Antideutschen &#8230; die Anarchisten haben x getan? Es gibt gar nicht DIE &#8230; (zutreffendes bitte einsetzen)&#8221;. Im Rahmen der Partei fungiert der BAK dann eben auch immer wieder als Beleg, dass es um die LINKE so schlimm doch gar nicht stünde, dass der Laden pluralistisch aufgebaut sei, etc. Ob die BAK Leute sich dessen bewusst sind, keine Ahnung, aber die mögliche erhöhte Aufmerksamkeit (die vielleicht auch nur Parteiintern wirkt, wo sie aber kaum Positionen verschiebe dürfte), wird immer dadurch erkauft, dass die Partei als Ganzes aus der Schusslinie gerät.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rosa Antifa</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4599</link>
		<dc:creator>Rosa Antifa</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:51:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4599</guid>
		<description>Ich finde Du hast die verschiedenen Aspekte sehr gut heraus gearbeitet, auch die wichtige Arbeit die BAK Shalom als Teil des Jugendverbandes macht und ich hoffe sie werden diese Arbeit auch weiter führen. Aber in ihrer Beziehung zur Partei ist BAK Shalom jetzt eben am Scheideweg angelangt, weil definitiv fest steht: &quot;All das, wogegen sie sich richten, sind konstituierende Elemente dieser Partei.&quot; ps. &quot;Warum der BAK Shalom nicht antideutsch sein kann&quot; http://lsdebatte.files.wordpress.com/2010/02/debatte-ausgabe-nr-3.pdf pps. Unterdessen liefert die Partei &quot;Argumente für die Free-Gaza-Bewegung&quot; http://christinebuchholz.de/2010/06/07/1113/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde Du hast die verschiedenen Aspekte sehr gut heraus gearbeitet, auch die wichtige Arbeit die BAK Shalom als Teil des Jugendverbandes macht und ich hoffe sie werden diese Arbeit auch weiter führen. Aber in ihrer Beziehung zur Partei ist BAK Shalom jetzt eben am Scheideweg angelangt, weil definitiv fest steht: &#8220;All das, wogegen sie sich richten, sind konstituierende Elemente dieser Partei.&#8221; ps. &#8220;Warum der BAK Shalom nicht antideutsch sein kann&#8221; <a href="http://lsdebatte.files.wordpress.com/2010/02/debatte-ausgabe-nr-3.pdf" rel="nofollow">http://lsdebatte.files.wordpress.com/2010/02/debatte-ausgabe-nr-3.pdf</a> pps. Unterdessen liefert die Partei &#8220;Argumente für die Free-Gaza-Bewegung&#8221; <a href="http://christinebuchholz.de/2010/06/07/1113/" rel="nofollow">http://christinebuchholz.de/2010/06/07/1113/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4594</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 22:05:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4594</guid>
		<description>

&lt;blockquote&gt;Aber am Antisemitismus/Antizionismus der Linken im Speziellen den Antisemitismus/Antizionismus im Allgemeinen zu denunzieren und zu attackieren halte ich nach wie vor für eine legitime und sinnvolle Strategie.&lt;/blockquote&gt;



Dafür muss man sich aber nicht per Mitgliedschaft genau den Antisemiten zurechnen, die man kritisiert. Aber darum gings mir eigentlich auch gar nicht, nicht um die Kritik und auch wenig um die Mitgliedschaft, sondern um den reformatorischen Anspruch, der meiner Meinung nach vorhanden war (oder ist) und gescheitert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber am Antisemitismus/Antizionismus der Linken im Speziellen den Antisemitismus/Antizionismus im Allgemeinen zu denunzieren und zu attackieren halte ich nach wie vor für eine legitime und sinnvolle Strategie.</p></blockquote>
<p>Dafür muss man sich aber nicht per Mitgliedschaft genau den Antisemiten zurechnen, die man kritisiert. Aber darum gings mir eigentlich auch gar nicht, nicht um die Kritik und auch wenig um die Mitgliedschaft, sondern um den reformatorischen Anspruch, der meiner Meinung nach vorhanden war (oder ist) und gescheitert ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bonde</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2010/06/08/verlierer/#comment-4593</link>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 22:00:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.verbrochenes.net/?p=1691#comment-4593</guid>
		<description>Dass der BAK Shalom viel Aufmerksamkeit bekommen hat, habe ich ja schon angemerkt, ich würde das aber nicht per se als Erfolg werten. Aufmerksamkeit kann Mittel zum politischen Zweck sein, aber der politische Zweck wurde nicht erreicht. 

Aus dem Voigt-Text: 


&lt;blockquote&gt;
Werner Pirker spricht in der Jungen Welt von linken Rassisten. Die Stalinisten der KPF halluzinieren eine antideutsche Unterwanderung herbei. Die Linksruck-Anhänger (jetzt »Marx 21«) toben und sehen einen Verstoß gegen antimilitaristische Grundsätze. In E-Mails ist von Mossad-Agenten die Rede, und es werden offen Drohungen ausgesprochen. Die Aggressivität der Antiim­perialisten zeugt davon, dass die Diskussion nun in einem Bereich geführt wird, den sie lange für sich reklamierten. Es ist gelungen, in der Linkspartei eine Debatte zu initiieren, die viele dort nie haben wollten.&lt;/blockquote&gt;



Diese gegenseitigen Beschimpfungen als Diskussion und Debatte zu verkaufen ist schon gewagt. In Wahrheit kann die Diskussion bei diesen Leuten doch gar nicht ankommen, weil man mit Antisemiten nicht über Antisemitismus diskutieren kann. Und so wie ich Voigt verstehe, hatte der BAK Shalom eben doch den Anspruch, die Linkspartei an sich zu verändern: 



&lt;blockquote&gt;Dies verkennt die Heterogenität der Linkspartei, die von emanzipatorischen Linken bis zu orthodoxen Kommunisten reicht. Die Differenzen sind fundamental, und &lt;strong&gt;die weitere Entwicklung ist keineswegs ausgemacht. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Intervention.&lt;/strong&gt;
&lt;/blockquote&gt;


Der Text ist genau zwei Jahre alt, und heute kann man hinterherschlau sagen, dass &quot;die weitere Entwicklung&quot; der Partei einen anderen Verlauf genommen hat, als der BAK Shalom das mit seiner Arbeit herbeizuführen gehofft hatte. Damit ist über einzelne Linksjugendmitglieder nichts gesagt, und ich freu mich auch über jede und jeden auf der guten Seite der Macht, aber der Anspruch des BAK war doch auch, am großen Rad mitzudrehen. 

Gleichzeitig muss man auch sagen, dass so wie der BAK Shalom in der Linkspartei gescheitert ist, auch alle anderen Organisationen und Publikationen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Haltung der Menschen hier zu Israel zum Guten zu verändern, offensichtlich nicht sonderlich erfolgreich waren. Ich teile den Pessimismus der Bahamas und die Einschätzung &lt;a href=&quot;http://eppinger.wordpress.com/2010/06/05/diese-lastigen-juden/&quot;&gt;von Krauthammer hier&lt;/a&gt;, dass es immer enger wird für Israel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der BAK Shalom viel Aufmerksamkeit bekommen hat, habe ich ja schon angemerkt, ich würde das aber nicht per se als Erfolg werten. Aufmerksamkeit kann Mittel zum politischen Zweck sein, aber der politische Zweck wurde nicht erreicht. </p>
<p>Aus dem Voigt-Text: </p>
<blockquote><p>
Werner Pirker spricht in der Jungen Welt von linken Rassisten. Die Stalinisten der KPF halluzinieren eine antideutsche Unterwanderung herbei. Die Linksruck-Anhänger (jetzt »Marx 21«) toben und sehen einen Verstoß gegen antimilitaristische Grundsätze. In E-Mails ist von Mossad-Agenten die Rede, und es werden offen Drohungen ausgesprochen. Die Aggressivität der Antiim­perialisten zeugt davon, dass die Diskussion nun in einem Bereich geführt wird, den sie lange für sich reklamierten. Es ist gelungen, in der Linkspartei eine Debatte zu initiieren, die viele dort nie haben wollten.</p></blockquote>
<p>Diese gegenseitigen Beschimpfungen als Diskussion und Debatte zu verkaufen ist schon gewagt. In Wahrheit kann die Diskussion bei diesen Leuten doch gar nicht ankommen, weil man mit Antisemiten nicht über Antisemitismus diskutieren kann. Und so wie ich Voigt verstehe, hatte der BAK Shalom eben doch den Anspruch, die Linkspartei an sich zu verändern: </p>
<blockquote><p>Dies verkennt die Heterogenität der Linkspartei, die von emanzipatorischen Linken bis zu orthodoxen Kommunisten reicht. Die Differenzen sind fundamental, und <strong>die weitere Entwicklung ist keineswegs ausgemacht. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Intervention.</strong>
</p></blockquote>
<p>Der Text ist genau zwei Jahre alt, und heute kann man hinterherschlau sagen, dass &#8220;die weitere Entwicklung&#8221; der Partei einen anderen Verlauf genommen hat, als der BAK Shalom das mit seiner Arbeit herbeizuführen gehofft hatte. Damit ist über einzelne Linksjugendmitglieder nichts gesagt, und ich freu mich auch über jede und jeden auf der guten Seite der Macht, aber der Anspruch des BAK war doch auch, am großen Rad mitzudrehen. </p>
<p>Gleichzeitig muss man auch sagen, dass so wie der BAK Shalom in der Linkspartei gescheitert ist, auch alle anderen Organisationen und Publikationen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Haltung der Menschen hier zu Israel zum Guten zu verändern, offensichtlich nicht sonderlich erfolgreich waren. Ich teile den Pessimismus der Bahamas und die Einschätzung <a href="http://eppinger.wordpress.com/2010/06/05/diese-lastigen-juden/">von Krauthammer hier</a>, dass es immer enger wird für Israel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

