August 2011

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Werder Bremen hat eine Stellungnahme zu einigen Vorfällen im Hoffenheimer Gästeblock veröffentlicht. Darin heißt es:

„Im Verlauf der Unruhen im Block kam es auf Seiten der Fans zum Einsatz von Stockfahnen als Schlaginstrumente (!).“

Äußerst bedauerlich ist, dass die Stellungnahme uns nicht verrät, welche Schlaginstrumente genau hier emuliert wurden. Waren es Chinabecken? Oder ein Glockenspiel? Vielleicht eine Trommel? Wobei man zum Trommeln ja eigentlich gar keine Stockfahnen – und schon gar keine Fahnenstöcke! – braucht, wenn man eine Trommel hat. Vielleicht erklang in Hoffenheim auch ein Agogô – aber, pardon, spielt das nicht als Linksverteidiger in Hamburg?

Während die musikalische Rollenverteilung im Fanblock also noch unklar ist, weiß man beim Bremer Vorstand immer ganz genau, was man zu hören kriegt. Klaus-Dieter Fischer ist nämlich nicht nur Geschäftsführer und Vorsitzender des Vereins, auch er spielt ein Schlaginstrument: die Arschgeige. Auf der hat er es zu einiger Berühmtheit gebracht, und so darf man davon ausgehen, dass er keine Strafanzeige gegen das inzwischen bundesweit bekannte Hoffenheimer Stadionpersonal im Sinne hat, wenn er sagt: „Werder Bremen verurteilt die Benutzung von Pyrotechnik und die Anwendung von Gewalt. Wir sind zuversichtlich, die Schläger durch die entsprechenden Bilder identifizieren und belangen zu können“.

TeeShee

Bald kommt der Sommer, und dann habt Ihr nichts anzuziehen. Muss das sein? Nein! Es ist Zeit, sich modisch mit den coolsten Girls und Boys des Planeten gemein zu machen und gleichzeitig vom Rest der Welt abzusetzen. Die Leserinnen und Leser von verbrochenes.net haben jetzt die einmalige Möglichkeit, mit einem folgendermaßen bedruckten Gesinnungs-Shirt auf sich aufmerksam zu machen.

Kleinere Geister als die abgebildeten werden einwenden, dass Ailton doch keine Zeile Marx gelesen und Sharon kein einziges Bundesligator erzielt habe, und irgendwo stimmt das ja auch. Aber, Freunde, stellt Euch bitte folgende Fragen: Ist das wichtig? Ist es nicht viel wichtiger, dass wir, die pro-zionistischen Kommunisten aus Bremen, Gelsenkirchen, Istanbul, Hamburg, Belgrad, Zürich, Duisburg, Donezk, Altach, Campinense, Chongqing, Krefeld und Oberneuland, eine unzertrennliche und doch weit verstreute Shirtgemeinschaft bilden können?

Gedruckt wird schwarz auf ein weißes Shirt von anständiger Qualität – koste es, was es baumwolle. Pardon: Die Kosten sind abhängig von der Anzahl der Menschen, die eine eMail mit „Ja, ich will!“ und der gewünschten Größe an teeshee@verbrochenes.net schicken. Alles weitere wird auf konspirativen Treffen geklärt, und wenn sie fertig sind, können die Hemden in Berlin und Bremen überreicht werden oder überall hin verschickt werden. Profit findet selbstverständlich nicht statt, und weiblich sozialisierte Menschen dürfen die von ihnen gesellschaftlich erwartete Variante wählen: Das „Girlie-Shirt“. Ja, gibts. Heißt so, kann ich auch nichts für. „Girlie“. Hm-mh.

Es ist zwar offensichtlich, aber ich spreche es gerne noch einmal aus: Wenn jemand professionelles Grafik-Design benötigt – ich kenne da jemanden!