Juni 2012

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Jan Fleischhauer konstatiert bei Spiegel Online: „Die Linke hat mal wieder Angst, das Ausland könnte die Deutschen nicht sympathisch genug finden.“

Das wirft zunächst einmal die Frage auf, wer oder was denn „die Linke“ in diesem Fall ist, und man findet die Antwort im kurzen Bio-Text über den Autoren: „Redakteur beim SPIEGEL und Autor des Bestsellers ‚Unter Linken – Von einem, der aus Versehen konservativ wurde‘ (im SPIEGEL-Shop…), in dem er den Aufstieg der Linken von einer Protestbewegung zur kulturell dominierenden Herrschaftsformation beschreibt.“

Zum Genießen noch einmal: Die Linke ist heute die kulturell dominierende Herrschaftsformation. Das Vokabular klingt ein bisschen wie aus einem herrschaftskritischen Gender-Seminar, wird hier aber von einem der derzeit erfolgreichsten antilinken Klickzahlengenerierer benutzt. Weniger noble Vertreter seiner Zunft sprechen lieber vom „Kulturbolschewismus“. Entscheidend für die Denkfigur ist jedenfalls, dass die Menschen beherrscht werden von linker Kultur. Was es für eine Herrschaftsformation bedeutet, die doch ohnehin schon, nunja, Herrschaft ausübt, wenn sie obendrein auch noch „dominierend“ ist, lassen wir hier mal offen.

Bei Fleischhauer geht es weiter:

„Dabei sind die Deutschen im Ausland viel beliebter, als die meisten glauben.“

Was denn die meisten glauben, wie beliebt die Deutschen sind, und woher Fleischhauer das weiß, erfahren wir nicht. Dass die Deutschen überall recht beliebt sind, dürfte aber fast jeder erfahren haben, der mal mit seinem grünen Ausweis das Land verlassen hat. Macht aber nichts. Dass der SpOn-Kolumnist sich einen Mainstream erfindet, den es so nicht gibt, um dann dagegen anzuschreiben, ist sein Geschäftsmodell.

Noch hat niemand das deutsche Team aufgefordert, aus Rücksicht auf die allgemeine Meinung in Europa auf weitere Tore zu verzichten, aber der Gedanke liegt nahe: Was werden die anderen wohl von uns halten, wenn wir auch noch im Fußball unsere Dominanz unter Beweis stellen?

Hier dürfen wir auf engstem Raum erfahren, wie der Fußball-Nationalismus dem Individuum zum Glück verhilft: Erst ist es noch das „deutsche Team“, dann sind es auf einmal „wir“. Und was machen wir? Wir stellen unsere Dominanz unter Beweis. Wirtschaftlich haben wir das offenkundig schon getan, jetzt „auch noch im Fußball.“ Wir.

Der nationale Wahn lässt Leute wie Fleischhauer und seine Leser tatsächlich glauben, sie persönlich würden Europa dominieren, obwohl sie doch nur, wie unzählige andere Leute in verschiedenen Staaten auch, jeden Tag irgendeine Arbeit machen. Man muss sie fast bewundern, diese Fähigkeit, sich angesichts eines undurchsichtigen Geschehens auf Märkten und in Staatshaushalten mit bestimmten Zahlen, in diesem Falle einigen Kennziffern für Wirtschaft in Deutschland, zu identifizieren und zu sagen: Das habe ich gemacht! Dass ich im globalen Kapitalismus so wenig für die deutschen oder griechischen Haushalte kann wie Jan Fleischhauer oder ein griechischer Altenpfleger, das wäre eine für Nationalisten durch und durch ernüchternde Erkenntnis.

Es ist eine besondere Eigenschaft der Deutschen, sich laufend den Kopf zu zerbrechen, was die anderen über sie denken. Das gilt insbesondere für die Viertel, in denen man sich traditionell für besonders weltgewandt hält und schon eine Kaffeetasse mit Bundesadler allgemeine Bestürzung auslösen kann.

Die erste Behauptung ist eben das, eine Behauptung. Die zweite ist eine Halluzination. Ganze Viertel werden so für gute deutsche Kaffeetrinker zur No-Go-Area, Deutschland am Abgrund. Schön wärs.

Vor allem bei Auslandsbesuchen ist das kosmopolitische Deutschland peinlich darauf bedacht, nirgendwo anzuecken.

Wer sich bei der Formulierung von der „kulturell dominierenden“ Linken schon gefragt hat, wann denn wohl gegen die „Kosmopoliten“ polemisiert werden würde, darf hier das Häkchen machen; Fleischhauer hat den Code raus.

Besser als (im Ausland) nett zu sein, ist es, „das Deutschtum auszuleben“:

Wenn der deutsche Tourist in der Fremde sein Deutschtum auslebt, dann beschränkt sich das in der Regel auf extra abgesperrte Areale („Ballermann“), über die in der Presse dann entsprechend naserümpfend berichtet wird.

Nicht so vom Volksfreund aus Hamburg! Das Ausleben des Deutschtums ist auf abgesperrte Areale beschränkt, welch Schmach! Damit sollte man Schluss machen: Fanmeilen ohne Grenzen, oder zumindest von der Maas bis an die Memel.

Tatsächlich gibt es nicht wenige in Europa, die von den Deutschen jetzt erwarten, dass sie endlich die Führung übernehmen, so wie es ihrer Größe und wirtschaftlichen Macht entspricht.

Nota bene: Es ist nicht die Größe Deutschlands, womit die Einwohnerzahl oder das BIP oder auch die Fläche gemeint sein könnte, nein, es ist die Größe der Deutschen, die von ihnen verlangt, zu führen. Auch nichts Neues. Und sagen das nicht heute sogar die Polen?

„Ich bin wahrscheinlich der erste polnische Außenminister in der Geschichte, der das sagt“, erklärte Sikorski in Berlin: „Aber ich habe weniger Angst vor deutscher Macht, als ich anfange, mich vor deutscher Untätigkeit zu fürchten.“

Es braucht eine gewisse Chuzpe, um Sikorski in diesem Zusammenhang als Kronzeugen zu benennen. Schließlich schreibt Fleischhauer in seiner Kolumne gerne, Franzosen, Italiener, Spanier und Griechen seien prinzipiell selber schuld an der Misere und wollten nun illegitimerweise ans Geld der SpOn-Leser.
Sikorski hingegen will nicht, dass die Deutschen „endlich die Führung übernehmen“, wie Fleischhauer das behauptet; er will, dass sie die Lösung der Schuldenkrise nicht länger blockieren und einen Teil des Geldes, das sie dank des Euros verdient haben, jetzt hergeben, um die Währung zu retten:

„Sikorski sprach sich für eine wesentlich größere Rolle der Europäischen Zentralbank bei der Rettung angeschlagener Euro-Staaten, aber auch klar für die von Deutschland geforderten EU-Vertragsänderungen aus. Deutschland sei der größte Profiteuer des Euro und kein unschuldiges Opfer der derzeitigen Schuldenkrise, mahnte Sikorski.“

„Sikorski sprach gestern Abend bei einer Rede in Berlin laut Manuskript von einer drohenden ‚Krise apokalyptischen Ausmaßes‘. Er drängte die Bundesregierung, sich stärker für die Rettung hoch verschuldeter Euro-Staaten zu engagieren. “

So weit, so anstrengend. Dass unser Autor aber vollkommen dem Wahn erlegen, also wirklich kaum noch zurechnungsfähig ist, offenbart er gegen Ende seines Textes. Voila:

Die eigentliche Pointe der Deutschen-Angst auf der Linken ist, dass die enthusiastischsten Fahnenschwenker ausgerechnet unter den Ausländern anzutreffen sind, die man ins Land geholt hat, um den Deutschen das Deutschsein auszutreiben.

Hervorhebung von mir.

Ja: Man (!) hat Ausländer ins Land geholt, um den Deutschen das Deutschsein auszutreiben. Hat man auch Crack in die SpOn-Redaktion gebracht, um den Autoren das Gehirn zu auszutreiben?

Zum Abschluss darf Bushido sagen, worum es eigentlich geht. Die Deutschen sind nämlich in ihrer historischen Rolle angekommen. Die Deutschen sind, egal was Herr Sikorski sagt, schon wieder Opfer:

„Ich war immer stolz auf meine Deutsche Mark. Wir müssen aufpassen, dass wir uns für andere Länder nicht zu sehr aufopfern.“

„Wachsam nach hinten, vorne die Chancen nutzen“ “ Fussball ist eine einfache Geschichte, wenn man haushoher Favorit ist, das weiss auch der Kapitaen der deutschen Fussball-Nationalmannschaft. Fussballinteressierte erkennen die tatsaechliche Botschaft von derartigen Aussagen sowieso, es ist das uebliche Gerede des Favoriten: Man fragt sich fast, ob Lahm, dem man neben ausserordentlichen fussballerischen Faehigkeiten auch ein gewisses Talent in Public Relations zugestehen muss, bei der Aussprache dieser einstudierten Saetze ein bisschen schmunzeln musste. Genau genommen ist es naemlich nicht einmal realistisch, dass die Deutschen in der Defensive allzu viele Anlaesse bekommen werden, ihre Wachsamkeit unter Beweis zu stellen: Alles andere als ein deutlicher Sieg von Jogis Spiessbuergertruppe ist kaum zu erwarten.

 

Womit wir beim Problem waeren: Die deutsche Nationalmannschaft ist gut, sie ist sogar “ fuer eine Fussball-Nationalmannschaft “ sehr gut. Besser als so ziemlich jede Mannschaft, die bei der diesjaehrigen Europameisterschaft sonst noch antritt. Fuer jemanden, der ueber Siege der Nati eher nicht so erfreut ist, ein sehr unschoener Umstand. Neun Punkte aus drei Spielen in einer Gruppe, die im Vorfeld einhellig als die schwerste ausgemacht wurde, unverdient davon war keiner. Und was sich sonst noch so im Turnier befindet, laesst das Schlimmste vermuten: Spanien wirkt nicht so dominant wie 2010, Frankreich konnte nicht ueberzeugen und England, machen wir es kurz, wird auch dieses Jahr garantiert keine Rolle spielen, es sei an die vergangene Weltmeisterschaft erinnert.

 

Es kommt aber noch schlimmer, denn die von besagtem Philipp aufs Feld gefuehrte Mannschaft gibt nicht nur geringen Anlass zur Hoffnung, sie wuerde sich allzu bald aus dem Turnier verabschieden, sondern bietet obendrauf auch wenig Angriffsflaeche fuer die Paradedisziplin der bundesdeutschen Postlinken, die moralisierende Polemik. Man muss schon einen ins Pathologische tendierenden Hass auf alles Deutsche hegen oder ueber eine sehr gestoerte Wahrnehmung verfuegen, um die Spieler der Nationalmannschaft ernsthaft unsympathischer zu finden als diejenigen, die in den Dressen anderer Nationen auflaufen. Waehrend Lahm schon darauf hinwies, dass Homophobie im Fussball ein vernachlaessigtes Thema ist, bevor sich manch politisch aktive Fan- oder Ultrasgruppe der Thematik annahm, aeusserte sich Antonio Cassano zu demselben Thema in eine anderslautende Richtung. Zum Vergleich: Die groesste Entgleisung der Deutschen nimmt sich dagegen ziemlich mau aus: Fuer einen Skandal taugte Flicks duemmliche Stahlhelm-Aussage wirklich nicht, hier einen Querverweis auf das optische Erscheinungsbild der Reichswehr oder ihrer Nachfolgeorganisation erkennen zu wollen, wirkt gelinde gesagt arg konstruiert. Dass Fussballtrainer und Manager eben hauptberuflich Fussballmannschaften koordinieren und weder gelernte Politiker und auch nicht immer Akademiker sind, darf nicht vergessen werden, und Jogi Löw macht allemal eine bessere Figur als Oleg Blochyn.

 

Nicht einmal die deutschen Problemfans sorgen bei dieser EM fuer nennenswertes Aufsehen: Mit Strassenschlachten und rassistisch konnotierten Rufen machten Fans anderer Nationen auf sich aufmerksam. Eine critical mass von den allerfiesesten deutschen Holzkoepfen scheint die Oder-Neiße-Grenze auf jeden Fall nicht passiert zu haben, oder, etwas pessimistischer formuliert, sie macht nicht auf sich aufmerksam. Auch das war schon einmal anders.

 

Und trotzdem: Diese Mannschaft darf nicht Europameister werden. Denn, auch wenn diese Einschaetzung mittlerweile zu einer Trivialitaet verkommen ist, beim Fussball geht es um mehr als das mit dem Auge zu erfassende Geschehen. Es ist, wie alle Zeitvertreibe, die emotionale Involvierung mit dem voelligen Fehlen von Moeglichkeiten zur direkten Einflussnahme verbinden, eine genauso echte wie eigentlich dumme Herzensangelegenheit. Weil das sportliche Ereignis “ ein Wettkampf zwischen 22 Menschen – ohne seine irgendwie geartete Interpretation durch andere nichts ist, ein blosses Spiel. Klar, es geht um viel Geld, aber es geht auch um die Geschichten, die man mit dem Fussball erzaehlen kann. Die diejenigen, die irgendwie doch ganz zufrieden mit dem modus vivendi hierzulande sind, mit dem Fussball erzaehlen. Und dafuer wuerde ein EM-Titel einen mehr als passablen Handlungsrahmen abgeben.

 

Da waere die Erzaehlung von der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in diesem Land. Waehrend im Feuilleton im Gefolge der Sarrazin-Debatte ueber die marktwirtschaftliche Verwertbarkeit von tuerkischen Gemueseverkaeufern gestritten wird, beweihraeuchert man sich ein paar Seiten vor- oder nachher ob der Tatsache, dass auf den Trikots der A-Mannschaft 20 Jahre nach der Wende auch Namen wie Özil, Khedira und Boateng stehen. Und in diese Erzaehlung vom weltoffenen Nabel Europas im 21. Jahrhundert wuerde ein EM-Titel aehnlich gut passen, wie das Wunder von Bern im gleichnamigen Kinofilm als Wegmarke fuer das Ende einer sehr kurzen Nachkriegszeit ausgemacht wird.

 

Um dieses Bild der deutschen Gesellschaft zu verifizieren, benoetigt man notwendigerweise auch immer der Blick auf die anderen, im deutschen Fall ist es “ wie koennte es anders sein – einer von oben. Das gilt in der Politik wie im Sport: Die blasierte Arroganz, mit der Mehmet Scholl und Olli Kahn als Experten im Gefolge der Kommentatoren die Spiele von Löws Mannschaft fuer das oeffentlich-rechtliche Fernsehen kommentieren, passt sich nahtlos den nahezu einhelligen Kommentaren zum politischen Tagesgeschehen in den TV-Nachrichten an: Waehrend die eiserne Kanzlerin hart in der Euro-Frage bleibt, erspielt sich Jogis Elf den Titel. Die humoristischen Anspielungen auf diese Gleichzeitigkeit von kulturellem und politischem Grossevent besorgt dann spaetestens Waldis EM-Club, wen schert es da schon, dass diePleitegriechen, die da morgen auf dem Feld stehen, dem hiesigen Fiskus im Zuge ihrer beruflichen Anstellung bei deutschen Vereinen vermutlich mehr Steuergelder abgedrueckt haben als manche kleine Gemeinde.

 

Es gibt auch, wenn man so will, die Erzaehlung von einer veraenderten politisch-aesthetischen Erfahrung. Sie beginnt wohl schon 2006, als der offensichtlich vorhandene Markt bzw seine Teilnehmer mit jeder Art von industriell gefertigtem Schrott “ schwarz-rot-goldene Gummibaerchen und Autofaehnchen “ bedient wurde. Seitdem muss, wer durch eine ganz normale deutsche Wohnsiedlung zur Turnierzeit geht, meist ziemlich lieblos in die staedtische Architektur integrierte Devotionalien ertragen, und derlei Ornamentik, muss man umformulieren, ist Verbrechen. Und der phonetischen Belastung durch Hupkonzerte im Anschluss an die aeusserst zahlreichen Siege der Nationalelf entkommt man ohnehin nicht, denn in Deutschland, dem Land, dessen Gott des Sports Michael Schumacher heisst, hat jeder ein Auto.

 

Man muss gar kein uebellauniger Linksautonomer sein, um das nervig zu finden, und im Uebrigen kann man diesen Halunken neuerdings eh den Neukoellner Passdeutschen und Kioskbesitzer entgegenhalten, der seine gepachtete Parzelle grosszuegig in den Farben des Vormaerz schmueckt. Der vom Boulevard zum Steinewerfer aufgewerteten Fahnendiebe These, dass ein Autofaehnchen Nationalismus produziere, wuerde Marx, auf den man sich in diesen Kreisen ueblicherweise irgendwie, irgendwann immer beziehen zu koennen hofft, wohl sowieso nicht mitgehen wollen. Weil aber das Abreissen von Fahnen genauso wenig eine schwere Straftat wie ein politischer Akt ist, ist das Problem auch mit zwei sauberen Kiezen pro Grossstadt nicht wirklich geklaert. Und so versackt von der eigentlich notwendigen linken Kritik vieles in einem blossen Habitus des Dagegenseins, einem rein symbolhaften Protest, der sich eher an Sid Vicious als an Karl Marx orientiert: Die Inszenierung der eigenen Haltung ist wichtiger als die mit dieser Haltung verbundene Ueberzeugung. Im Jahr 2012 kann man also die Nazi-Anspielungen ruhig wieder der englischen Yellow Press ueberlassen, die das eh besser kann als Egotronic.

 

Und wir warten. Auf Mario Balotelli.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut einer leider etwas knappen dpa-Meldung wird der DFB für das Verhalten der deutschen Fans in der Ukraine bestraft werden:

Grund sind das „ungebührliche Verhalten von Fans“ und das Zünden von Feuerwerkskörpern in der letzten Vorrundenpartie der DFB-Elf gegen Dänemark in Lviv, hieß es in einer Erklärung. Deutsche Fans hätten „unangemessene Fahnen und Symbole“ gezeigt und „unangemessene Lieder“ angestimmt.

Bei den „unangemessenen Fahnen und Symbolen“ dürfte es sich um diese Fahne handeln, die den Wahlspruch der deutschen Kaiser, „Gott mit uns“, zeigt. Gott im Gepäck hatten nach eigener Ansicht auch die deutschen Wehrmachtsoldaten, die den Spruch auf ihren Gürtelschnallen trugen.

Im Zweiten Weltkrieg war der Spielort Lviv, deutsch Lemberg, 1941 an die Deutschen gefallen, die dort anschließend, Gott mit ihnen, eine halbe Million Menschen umbrachten:

Insgesamt wurden in Lemberg und der Lemberger Umgebung während der Zeit des Nationalsozialismus ca. 540.000 Menschen in Konzentrations- und Gefangenenlagern umgebracht, davon 400.000 Juden, darunter fast alle jüdischen Stadtbewohner (ca. 130.000). Die restlichen 140.000 waren russische Gefangene.

Welche Lieder der deutschen Fans als „unangemessen“ erkannt wurden, lässt sich bisher leider nicht herausfinden. Vielleicht alle?

Go England!

„Lass sie von Andriy Shevchenko oder Blokhin lernen, und nicht von irgendeinem Zumba-Bumba, den sie vom Baum geholt haben, ihm zwei Bananen gegeben haben, und jetzt spielt er in der Ukrainischen Liga.

Ich erinnere mich daran, als ich gespielt habe: Wenn wir verloren haben, war es nicht leicht, auf die Straße zu gehen. Es waren eine Menge Freunde da draußen, die Dich dafür zusammengeschlagen hätten. Aber was für einen Sinn macht es, einen Ausländer zusammenzuschlagen? Okay, Du schlägst ihn zusammen – dann packt er einfach seine Sachen und geht.“

Oleg Blokhin

Nachtrag: Angesichts des Titels darf John Terry hier leider auch nicht fehlen.

Nach Informationen von verbrochenes.net ist Israel ein kleines Land am Mittelmeer. Gerüchte kursierten schon länger, jetzt konnten unsere Recherchen einen schrecklichen Verdacht bestätigen: In dem eigentlich ganz schnuckeligen Land leben überdurchschnittlich viele Juden. Kürzlich gemachte Aufnahmen legen gar den Verdacht nahe, dass auf der Landesflagge ein Davidstern abgebildet sein könnte. Auch soll das Land über eine eigene Armee verfügen und bei der Ausrüstung derselben mit anderen Staaten zusammenarbeiten. Mehrere Artikel der deutschsprachigen Wikipedia belegen, dass der „Judenstaat“ bereits seit 1948 besteht.

Doch nicht alles an dieser Nachricht ist schlecht: Immerhin lässt sich die deutsche Konjunktur ein wenig mit dem Verkauf eines beliebten Magazins für Judengrusel ankurbeln. In den kommenden Ausgaben sind weitere Scoops zu erwarten:

AUFGEDECKT: ISRAEL KONTROLLIERT SEIT JAHREN WEITE TEILE DER WESTBANK

KEIN STRAND IN RAMALLAH – WIE LANGE GEHT DAS NOCH GUT?

EMO-TERROR: WIE DIE JÜDISCHE SCHLAGERSZENE EINE GANZE NATION FOLTERT

VIELE ERBSEN, KEINER KICHERT – KULINARIKER AN DER LEVANTE MACHEN ERNST

HIER WACHSEN NUR OLIVEN: HASS-ACKER VON JENIN.