Wiktor Anatolijowytsch

Die Redaktion Verbrochenes fordert den Aufsichtsrat des SV Werder Bremen auf, umgehend zu erklären, dass der Verein nie wieder einen Trainer beschäftigen wird, der

… noch nie das 6:0 gegen den HSV geschossen hat.
… keinen osteuropäischen Akzent hat.
… weniger als 18 Jahre im Verein ist.
… eine andere Frisur als Willi Lemke hat.
… noch nie für Metalurg Saporischja gespielt hat.

Kurzum: Die Redaktion bekennt sich zu Viktor Skripnik, sie glaubt an ihn und an ihn allein. Und jetzt was für’s Herz:

Damals, 1983, war ich mit meiner ehemaligen Mannschaft zwischen Hamburg und Bremen im Trainingslager. Ich sah einen riesigen Bus in den Farben Grün und Weiß. Es war der Bus von Werder Bremen. Ich als kleiner Mann aus Osteuropa, verliebte mich sofort in diese Farben und in diesen Namen. Hinzu kam, dass in der Saison 1987/88 Spartak Moskau gegen Bremen im UEFA-Pokal spielte. Spartak gewann zu Hause mit 4:1, im Weserstadion verloren sie aber gegen Bremen 6:2. Mein Vater und ich schauten dieses Spiel an und ich war einfach nur begeistert, wie diese Mannschaft funktionierte. Bremen war mein Traumverein, doch leider war die Grenze immer noch zu. Erst nach dem Ende der Sowjetunion kamen internationale Trainer in meine Stadt. Einer dieser Männer war Bernd Stange, der ehemalige Trainer der DDR. Er empfahl mich an den damaligen Werder-Trainer »Dixie« Dörner und ich ging nach Bremen.

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