Articles by Hepe

erfahrener Kader und voll im Saft

Gruppe G

Bei der WM-Auslosung ist es zu einem kleinen Fehler gekommen. Gruppe G müsste eigentlich Gruppe F sein. Bei uns erscheinen die Gruppen in ihrer richtigen Reihenfolge; um Missverständnisse zu vermeiden bleiben wir aber bei der offiziellen Bezeichnung der Fifa. Hier also Gruppe G vom wunderbaren Hepe.
Bonde

Gruppe G

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Brasilien

1. Wenn es irgendetwas gibt, für das man Brasilien schätzt, dann ist es die Fußballbegabung seiner Einwohner. Weit abgeschlagen folgen weiße Strände, Tropenwälder und der Karneval in Rio, bekannt aus den jährlich wiederkehrenden Tagesschau-Clips, in denen hemmungslose Frauen dem geerdeten Germanen nackt ins Wohnzimmer tanzen und ihm von ausschweifenden Orgien und leicht zu habender Liebe erzählen. Ganz blanco sind die Frauen zwar nicht, und vielfach finden deutsche Männer, man hätte an der Copacabana einen zu dicken Boppes. Trotzdem, die Fantasie wird angeregt, und der ein oder andere wird allein wegen des Karnevals insgeheim ein kleiner Brasilienfan.

Den Rest des Jahres übt man sich aber in Skepsis – zu sehr wird bewusst, dass auch Brasilien nicht mit dem Grad unserer Zivilisiertheit mithalten kann. Was den Südamerikanern nämlich immer noch abgeht: pünktlich zum Trainingsauftakt auf dem Platz stehen! Im Winter ohne Handschuhe spielen! Mal diese ganze Jesus-Kacke nachlassen! Abstiegskampf! Man kennt Ailton, einer zum Lachen und Gernhaben, aber eben mit wenig Gehirn und ziemlich dämlich. Typisch auch, dass er wie alle brasilianischen Fußballer kein Gefühl für Geld hat und seine Milliönchen darauf verwendet, zuhause riesige Sippschaften zu versorgen. In deutschen Kleingartenkolonien wird darüber nur mit dem Kopf geschüttelt. Festzuhalten ist aber, und darum geht es ja, dass man mit aufrichtiger Bewunderung rechnen muss, wenn Brasilien tollen Fußball spielt. Die Deutschen haben die Jungs vom Zuckerhut auf dem Zettel, gönnen ihnen die ein oder andere Niederlage. Etwas in ihnen will, dass Brasilien sich dennoch für die Ausscheidungsphase qualifiziert. Das gehört einfach zu einer anständigen WM. Deshalb: Übermäßiges Bejubeln brasilianischer Tore bringt keine Topwerte auf der Schadenfreude-Skala.

2. Einzelkönner haben sich in Brasiliens WM-Kader rar gemacht. Keine Ronaldos, Ronaldinhos und Rivaldos: Der einzig echte Popstar ist Kaká. Der hat eine maue Saison bei Real hinter sich und gibt formschwach den Hoffnungsträger. Weltklasse ist in der Offensive noch Luis Fabiano (Sevilla). Der Rest, aus dem neben Fabiano vermutlich noch Citys Ex-Millionen-Onkel Robinho herausstechen wird, kann guten Fußball spielen (abgesehen von Julio Baptista und abgesehen auch von Robinho, dem alten Blender), Grafite und Jo-Sue aus der Autostadt werden trotzdem kaum zu WM-Helden aufsteigen. Insgesamt also relativ mäßiges Torpotenzial.

Und doch wird Brasilien Weltmeister! Man konnte sich das irgendwie schon denken, als Naldo nicht nominiert wurde. Hinten stehen Dani Alves, einer Hyäne nicht unähnlich, Maicon (2*4 Meter), Lucio, Cesar (die letzten drei von Inter Mailand) und noch einige mehr. Krasse Verteidung. Besonders Alves: Schießt wie Anderbrügge, kämpft wie Daun, rennt wie Overmars! Er spielt normalerweise rechts hinten (so wie auch Maicon), läuft und flankt und schießt aber quer durch alle Verbände. Maicon hat das nicht nötig, macht bloß “Buh”. Meine Prognose: Wenn das hinten läuft, kriegt die Albicel.. Selecao kein einziges Gegentor.

3. Fazit:
Brasilien als Weltmeister? Die Mehrheit der Deutschen kennt das schon und wäre nicht überrascht geschweige denn empört, wenn es wieder passieren würde. Keine gute Wahl!

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Elfenbeinküste

1. Afrika halt, und damit in Deutschland als Exot geführt. Nicht auszuschließen, dass weite Teile mit der Elfenbeinküste sympathisieren würden, wenn Erfolg in Aussicht steht. Das ist natürlich nur eine rein oberflächliche Zuneigung, reicht aber aus, um die Côte d’Ivoire als potentiellen anti-deutschen Liebling von der Liste zu streichen. Stars wie Drogba & Co. dürften dafür gesorgt haben, dass man die Elfenbeinküste hierzulande als zivilisiertere Gegend von Afrika wahrnimmt. Was das Land selbst betrifft, weiß ich von nichts. Man munkelt, es wird auch heute noch viel Elfenbein abgebaut. Ich persönlich finde das in Ordnung. Bemerkenswert, dass im Land die Benutzung einer anderen als der offiziellen Bezeichnung “Côte d’Ivoire” unter Strafe verboten ist. Auch damit gehe ich d’accord, ist schließlich ein schöner Name.

2. Die Elfenbeinküste gehört gefühlt seit 1876 zu den WM-Geheimfavoriten. Mit Geheimfavoriten verhält sich das so wie mit den ewigen Talenten: Für gewöhnlich scheitern sie kläglich beim Versuch, die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen. Die Elfenbeinküste wird da dieses Jahr keine Ausnahme machen. Zugegeben, unter den afrikanischen Teams haben sie die namhafteste Abwehrreihe, darin inbegriffen Kolo Touré (City) und Emannuel Eboué (Arsenal). Im Mittelfeld sind Yaya Touré (Barca) und Romaric (Sevilla) bekannt, im Sturm Gervinho (Lille), Drogba und Kalou (beide Chelsea). Zumindest Eboué, Yaya Touré und Kalou sind bei ihren Vereinen jedoch meistens – Obacht – Edelreservisten, also nicht allzu überragend. Drogba ist mangels Anspielen wesentlich ungefährlicher als bei Chelsea, sodass es für Nordkorea, nicht aber für Portugal und Brasilien reichen wird.

3. Fazit:
Überschätzt, fliegt in der Vorrunde raus. Daumen drücken bringt nix!

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Nordkorea

1. Nordkorea ist Kim Jong-il, und Kim Jong-il ist eine coole Socke. Er trägt die Sonnenbrille so, wie sie Ultras erst in Jahren tragen. Er sorgt für fette Choreos und ist Ehrenbürger der Provinz Los Lios in Ecuador, was von uns, so meine ich, noch keiner geschafft hat. Dass seine vierte Olle Kim Ok heißt, verstärkt den Eindruck, dass unser Kimmi ein echter Pfundskerl zu sein scheint.

Zugegeben, Nordkorea könnte mal ein bisschen Tino Polster gebrauchen. Ein neuer Anstrich würde gerade den verstaubten Atombomben gut zu Gesicht stehen und Nordkorea dabei behilflich sein, sich des Graue-Maus-Images zu entledigen. Auch hier muss man aber feststellen: Kim sieht das anders, und wenn er das anders sieht, geht der Trend mit ihm. Keine aufgesetzte Marketingkampagne, die Nordkorea mit Papagei III zu einer hippen Marke macht. Stattdessen setzt Kim Jong-il auf Taepodong-2, einem ehrlichen Produkt aus eigenem Hause. Ist ihm mit dieser grundsoliden Einstellung die Sympathie der deutschen Bevölkerung sicher? Ich meine: Ja, denn Nordkorea bietet als Weltaußenseiter ein aufregendes Gegenmodell zum herkömmlichen Westprinzip. Viele werden sich deshalb ins Fäustchen lachen, wenn es in der Vorrunde gelingt, einen oder mehrere fest eingeplante Punkte der Favoriten zu stibitzen.

2. Tja. Ahnt man nicht! Fast alle spielen daheim, bei Spaßtruppen wie der “Sporttruppe 25. April” oder lustigen Terrorzellen wie der “Sportgruppe Amrokgang”. Wikipedia weiß außerdem, dass drei Spieler des aktuellen Kaders im Ausland spielen: einer in Russland, zwei in Japan (einer davon bei Kawasaki Frontale! Zeit, mal wieder eine Ultragruppe zu gründen, diese Namen lassen einem ja das Wasser im Mund zusammen laufen).

Trikots gibt es nicht zu kaufen, weswegen man auf den mitteleuropäischen Straßen auch kein Gefühl dafür bekommt, wer der Star der Mannschaft sein könnte. Mein Gefühl sagt mir: Hong Yong-jo (der Russe) ist ein gefährlicher Flügelspieler, kann aber leicht Abseits gestellt werden. Er neigt dazu, in der Halbzeit ein Nickerchen zu halten, ist deshalb in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit leicht zu verteidigen, danach allerdings ein steter Unruheherd. Pak Nam-chol ist die Schwachstelle der löchrigen Abwehr und leistet sich auf der linken Innenverteidigerposition immer wieder leichte Abspielfehler. Ihm zur Seite steht Pak Nam-chol, von dessen fußballerischen Qualitäten wenig bekannt ist, da eine Personensuche bei Google nur Berichte und Bilder von den riskanten Querpässen seines Partners in der Innenverteidigung liefert. Ebenso gespannt darf man auf Pak Chol-jin sein, der die linke Außenbahn beackert und es versteht, technische Defizite durch taktische Stellungsfehler auszumerzen. Pak Chol-jin heißt übersetzt “Hau die Flanke rein”. Seit nunmehr zwölf Jahren lässt Werder Bremen ihn beobachten, nachdem ihn Pierre Littbarski, ein Kenner der Szene, wärmstens empfohlen hatte. Nam Song-chol komplettiert die Viererkette auf der rechten Seite. Er ist ein harter Hund und liebt besonders das Spiel ohne Ball. Insgesamt ist Nordkoreas Abwehr, abgesehen von den schludrigen Eskapaden eines Pak Nam-chol, eine Bank. Schaffen es Mittelfeld und Sturm aus dem großen Unbekannten über die Mittellinie, liegt eine realistische Platzierung im Bereich des Möglichen.

3. Fazit:
Keine Chance, aufgrund des Außenseitermodus viel zu beliebt.

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Portugal

1. Geht pleite und wird entsprechend bald den Zorn der BILD auf sich ziehen, wenn nicht ohnehin schon geschehen. Die südeuropäische Einstellung zu Arbeit ist hier hinlänglich bekannt. Ich würde behaupten, der gemeine Deutsche wähnt den Portugiesen irgendwo zwischen Armut und Strand, sprich in einem eigens verschuldeten Dilemma. Ressentiments sind aufgrund der großen Entfernung ansonsten eher spärlich gesät, was eher an Unwissenheit und Ignoranz denn an Wohlwollen liegt. Stoßen kann man sich höchstens an Christiano Ronaldo, den mehr als 75% der hiesigen Bevölkerung getrost als “Lackaffen” bezeichnen würden. Das macht Portugal zu einem interessanten WM-Teilnehmer. Schließlich geht es um Dinge, die der deutsche Fußballfan so gar nicht abkann. Christiano Ronaldo gehört definitiv dazu.

2. Auch wenn ich das selbst ungern zugebe (siehe oben, 75%), ist _CR9_ Weltklasse. Er ist schnell, robust, hat eine perfekte Technik, einen bemerkenswerten Abschluss und enormen Drang zum gegnerischen Tor. Seine Neigung zum fußballerischen Egoismus teilt er normalerweise mit Nani (ManU), der verletzt ausfällt, und Liedson (Sporting Lissabon). Letzterer ist übrigens Hugos erster Konkurrent im Sturm. Apropros Hugo: Ich glaube nicht, dass er irgendwann einmal Spuren von Bedeutung hinterlassen wird. Vermutlich wird er bei dieser WM zwei Tore als Einwechselspieler schießen, für ihn ein kleiner Erfolg. Bei Portugal noch zu nennen sind Simao (Atletico), für den das Wort “filigran” überhaupt erst erfunden wurde, Deco, Carvalho (beide Chelsea) und Pepe (Real), den ich bei Gelegenheit gerne nochmal ein paar Sachen fragen würde. Sportliches Abschneiden auf den Punkt gebracht: Hält die Abwehr, Viertelfinale, höchstens Halbfinale!

3.Fazit:
Kommt drauf an, wie gerne ihr Ronaldo mögt. Kann man machen.

Ich vergaß, mit wem ich vor einigen Tagen über den Verbleib der alten Wackelhüfte Rivaldo spekuliert habe (mein heißer Tipp damals: AEK Athen), aber das sei an dieser Stelle egal. Die von mir umgehend eingeleitete Suche über das Rote Kreuz hat jedenfalls Folgendes ans Licht gebracht: Usbekistan! Rivaldo, der alte Schnibbler, ist dort bei Bunyodkor unter Vertrag und hat seine Millionen beim Roulette wohl auf blau gesetzt kann einem noch mehr leid tun als Toni Kugelblitz. Letzterer kickt derzeit zwar beim SCR Altach in Österreich, aber im Vergleich der beiden Brasildinos ist das zumindest gefühlsmäßig Champions League.

Woher ich das alles weiß? Zugegeben, das mit dem Roten Kreuz war gelogen. Macht aber nix, denn die Realität ist ähnlich lustig:

Fünf Millionen Euro kassiert der FC Barcelona für eine Trainingseinheit mit dem usbekischen Fußballverein Bunyodkor am Donnerstag (08.01.2009). Bei dem vom brasilianischen Ex-Weltmeister Zico trainierten Team spielt auch der ehemalige Mittelfeld-Star Rivaldo, der früher bei dem katalanischen Spitzenclub und aktuellem Spitzenreiter der Primera Division unter Vertrag stand. “Das usbekische Team absolviert eine Trainingseinheit mit den blau-roten Fußballern und bestreitet später ein Spiel, womit sich der Traum seines Präsidenten Isok Akbarov erfüllt”, schrieb die spanische Tageszeitung “Sport ” am Dienstag.

Kurz geschmunzelt

Gestern im DSF aufgeschnappt:

Liverpool hat ja in dieser Saison erst ein einziges Spiel verloren, gegen Tottenham Hotspur, und das gleich zwei Mal.

Wo ich schon aus dem Sportfernsehen zitiere: Fußball-Moderatoren sprechen in ihrem teuren Zwirn inzwischen so abgehoben und kitschig, dass es weh tut. Mein persönliches Highlight ist seit einigen Monaten:

Sie bieten in der Offensive wenig an.

Wenn man bedenkt, was auf dem Platz teilweise für ein Scheiß zusammengegurkt wird, sollte man als Reporter vielleicht auch das zugehörige Sprachniveau abrufen, um es mal im Moderatoren-Neudeutsch zu formulieren. Wie bemerkte ein Freund letzt noch so schön: Da wird jede Banalität durch den Thesaurus-Fleischwolf gedreht. Aufhören, aufhören!

Eigentlich…

… könnte man diesen ganzen Kram mal gehörig wegwerfen:

Ivan Klasnic, einst bekannt geworden durch guten Fußball und verfaulte Nieren, hat nach seinem lange zurückliegenden, aber weiterhin bemerkenswerten Auftritt in der Psychohölle von Reinhold B. endlich wieder ein mediales Lebenszeichen von sich gegeben: Bei spox.de schildert der Hamburger Internationale, wie er beim FC Nantes mit seinem Leben in ein neues globales Minimum hineingeschlittert ist. Nicht nur, dass der Fußballgott ihm dort alle Tore zugenagelt hat, nein, schlimmer noch, trotz großer Fortschritte (“Letztens habe ich im Internet auf französisch Flugtickets gebucht”) geht die Integration in die Gesellschaft nicht so leicht von der Hand, wie man es vielleicht meinen möchte:

Es ist schwierig für mich und meine Familie. Meine Frau spricht kein Französisch und hat hier keine Freunde.

Mit der Ausgangslage im Hinterkopf (Nach ausgiebiger Sichtung der Angebote entscheidet sich Familie Klasnic, Bremen zu verlassen und in Frankreich mit alten Bekannten einfach mal richtig Spaß zu haben von vorne anzufangen) neigt man schnell dazu, die Familie zu bemitleiden. Ivan Klasnic hat auch gleich ein paar Schuldige parat:

Sie dürfen nicht alles glauben, was in den französischen Medien steht. Die Journalisten hier schreiben einfach irgendwas, ohne mit mir zu reden. Man kann belegen, dass ich nach der Auswechslung geduscht, angezogen und daraufhin auf der Bank Platz genommen habe. Es ist schade, aber in Frankreich haben die Journalisten keine Ahnung vom Fußball und schreiben nur Scheiße.

Dass er den Boden nicht unter den Füßen verloren hat, demonstriert der bescheidene Sympathieträger nicht zuletzt bei der Frage

Und wie wäre es mit Ihrer alten Liebe Bremen? Werder könnte einen zweiten treffsicheren Torjäger neben Pizarro gebrauchen…

Da kann Ivan nur konstatieren:

Ich habe immer wieder gesagt, dass es schwer wird, mich zu ersetzen.

Alles Gute nach Frankreich!

Chipmunk vs. Lemur

Selbst alten Hasen fährt der Schreck jedes Mal aufs Neue in die Glieder, wenn sie dieses Video sehen.

Der Gänsehaut-Oscar geht allerdings wider Erwarten an einen Vertreter der Lemuren:

Mit Dank an eine Bremer Geburtstagsgesellschaft.

Rafael van der Vaart ist in seinem ersten Spiel für Real Madrid vor heimischer Kulisse in der 39. Minute vom Platz geflogen. Wie die Marca berichtet, war er ziemlich hässlich und mit den Stollen voran in Juan Mata vom FC Valencia hineingegrätscht. Wir sprechen hier nicht von einem wichtigen Match in der Champions League, sondern vom spanischen Supercupfinale, in der Wichtigkeitsskala eine glatte null. Verbrochenes.net gratuliert Rafael van der Vaart zu seinem gelungenen Debüt und wünscht ihm auch für die Zukunft Mut zum beherzten Einsteigen. Die Herzen der Madrilenen sind ihm sicher jetzt schon sicher.

maerD naciremA

Drei Tage vor dem Saisonstart hat Zweitligist TuS Koblenz den US-Amerikaner Matthew Taylor verpflichtet. Der 26 Jahre alte Stürmer, der einen Vertrag bis 2009 unterzeichnete, spielte zuletzt bei HOLLYWOOD UNITED.

Die arme Sau.

Quelle: ZDF-Text.

Hinrich Romeike, fünfundvierzig jähriger Zahnarzt aus Rendsburg, hat heute olympisches Gold in der Vielseitigkeit (!) gewonnen und durchquirlt für uns seine Gefühlswelten:

Das ist das I-Tüpfelchen auf dem I-Tüpfelchen auf dem I-Tüpfelchen auf der Sahnehaube.

Wohl bekomms!

Thomas Doll ist heute Vormittag ganz furchtbar böse gewesen. Wegen allem. Herausgekommen ist ein wunderbarer Monolog, der sich beim WDR vorzüglich und in voller Länge nachempfinden lässt.

Zwischen all den Emotionen bekommt man auch endlich den Beweis geliefert: Die Sprache des Thomas Doll kann mitunter etwas grob werden. Und dabei meine ich mit “grob” keineswegs gemeine Beleidigungen, sondern eher die Qualität seines Referats. Es ist erschreckend zu hören, wie lange er braucht, um seinen kleinen Wortschatz in zumindest halbwegs sinnvolle Sätze einzusortieren. Aber ich möchte hier nicht weiter spotten. Schließlich ist sowas genau “das, was ihn so ärgert”. Ein Jammer.

Nachtrag: Dasselbe bei Youtube.

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