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Woanders ist auch schön.

„Die Leugnung der brutalen Freiheitsverweigerung in der DDR – des DDR-Unrechtssystems an sich – sollte ebenso unter Strafe gestellt werden wie beispielsweise die Holocaust-Lüge“, fordert der stellvertretende RCDS-Bundesvorsitzende Steffen Liebendörfer.

Wie man “brutale Freiheitsverweigerung” effektiv leugnet, bleibt wohl Liebendörfers Geheimnis. Der ist, glaubt man Google, Jurist und weiss es deshalb und trotzdem nicht besser. Zunächst einmal wäre da ja die “Freiheitsverweigerung” zu definieren, damit man ihre historische Existenz in der DDR anschliessend leugnen oder auch behaupten kann.
Wenn man als Feind der Freiheit dieselbe nicht etwa einschränkt oder verhindert, sondern sie verweigert, dann bedeutet das weiter, dass Freiheit auch nicht etwa die Abwesenheit von etwas, nämlich von Zwang, ist, sondern gegeben werden muss. Dieser Gedanke wiederum lässt mich ratlos zurück. Was genau ist Freiheit für die Junge Union? Wahlrecht? Sozialhilfe? Eine Fußball-WM? Ich hätte jedenfalls gerne ein Probepaket von dieser Freiheit.

Bleibt der hässliche Vergleich von DDR-Unrecht mit dem organisierten Massenmord der Deutschen an den europäischen Juden. Im Hinterkopf hat Steffi es geahnt, dass das nicht geht und dass das Quatsch ist. Deshalb steht da das Wörtchen “beispielsweise”. Dass er als Beispiel für etwas, was unter Strafe steht, auch Schwarzfahren oder Viehdiebstahl hätte nennen können, das aber nicht getan hat, zeigt seine eigentliche Absicht. Die war natürlich nicht ein Beispiel zu nennen, sondern einen handfesten Vergleich zu ziehen und den politischen Gegner, die Linke nämlich, direkt auf den Wachturm in Auschwitz zu stellen. Dass dort eher seine eigenen (geistigen) Grossväter standen, und dass man die DDR anders und besser kritisieren kann, das kann er nicht wissen, weil er zu Recht bei der Dummen Union ist. Dieser Kalauer sei mir verziehen, er passt jedes Mal, wenn ich etwas von denen höre.

“Holocaust-Lüge” scheint mir auch eher sinnvoll als Begriff, mit dem die allgemeine historische Erkenntnislage zum Thema Holocaust als Lüge bezeichnet wird. Was der komische Mensch meint, ist Holocaustleugnung.
Ich bin gespannt, wann wir den ersten in diesem Blog erwähnten JU-Poliddiger in einem echten Amt mit echter Verantwortung sehen. Es wird passieren.

Kings of Leon - Knocked up

Dieses mächtige Bild kommt von Jan. Nachdem viel zu lange seine einzigen öffentlich sichtbaren Werke die Headerbilder dieses Blogs waren, hält er sich jetzt endlich auch selbst für gut genug, seine anderen, wesentlich anspruchsvolleren Werke der weltweiten Öffentlichkeit vorzustellen. Das tut er auf der fabelhaften Plattform ipernity unter dem Namen jst, hier sind die Bilder, hier seine Startseite.

Er liest hier regelmäßig, wenn ihr also keinen Account bei ipernity habt, dürft ihr ihn auch hier in den Weltuntergangshimmel loben.

Vorbild

Ich wäre gerne so ein bisschen wie Christian Kracht. So mega-arrogant, halbschwul, reich und totales Arschloch. Vielleicht schreib ich morgen mal was über sein Buch “Faserland”. Das ist ganz großartig.

Wenn ihr in Bremen wohnt, wolltet ihr bestimmt schon immer wissen, wie der Mensch wohl aussieht, der diese Leute mit den ausdrucksstarken Gesichtern auf meist bräunliches Papier malt und dann überall in der Stadt aufhängt. Und was er sich dabei denkt. Einen kleinen Einblick gibt das folgende Video:

Der zweite Teil ist hier zu finden.

Danke für den Tipp an Matthias.

Linktipp (4)

Was sagt ihr eigentlich zum Himmel oben im Header? Da ich weiß, dass er reinmontiert ist, frage ich mich immer, ob der nicht irgendwie verdreht ist, so um 40° gegen den Uhrzeigersinn. Das ist dann jedenfalls Jans Schuld, genau wie alle anderen Sachen im Bild, auch die tollen.

Man kann aber auch wirklich ganz große Fehler machen bei der Bildbearbeitung. Beine verschwinden lassen, sie unglaublich anwachsen lassen, Arme hinzufügen, sie ekelig zusammenschrumpeln lassen. Oder eindrucksvoll illustrieren, was der übermäßige Konsum von irgendwelchen Rinderhormonen so anrichten kann. Drüber lachen kann man bei PhotoshopDisasters.

Ach so, auch an diesem Linktipp ist natürlich Jan Schuld. Danke.

Von den Spielern des SV Werder hört man derlei Ausrufe wohl nur, wenn Tino Polster gerade ganz in ihrer Nähe ist. Auf der Homepage des Vereins ist er quasi zu Hause. Und deshalb klingt es dort noch etwas euphorischer: “Jede Menge PS! Viele windschnittige Typen! Und richtig gute Laune!” Und alle glauben es dir. Vorausgesetzt, die Nasenscheidewände halten.

Demnächst kommen Bratze ja wie angekündigt nach Bremen, und damit nicht irgendwer nachher rumnölt, dass er ein oder zwei Lieder noch gar nicht kannte, sagen wir euch, wo ihr noch ein paar Tonansammlungen herkriegt, die potenziell gespielt werden könnten. Tatsächlich von Bratze ist D.U.T.T. Royal von der Single Waffe, die gestern rausgekommen ist - brühwarm präsentiert von Endi. Nicht eigentlich von Bratze, aber von den gleichen beiden tollen Menschen ist die Filzlaus. Irgendwann gab es da auch mal einen mp3-Download, aber ich finde ihn nicht mehr. Ich werde alles dafür tun, dass dieses Lied in Bremen gespielt wird.

Manchmal findet man einfach großartige Sachen bei Wikipedia.

Bei der Großen Tulpenmanie (auch Tulipomanie, Tulpenwahn, Tulpenfieber oder Tulpenhysterie) in Holland im 17. Jahrhundert wurden Tulpenzwiebeln zum Spekulationsobjekt.

Es konnten jetzt auch Optionsscheine auf Tulpenzwiebelanteile gekauft werden. Die Preise explodierten und stiegen von 1634 bis 1637 auf das über fünfzigfache an. In Amsterdam wurde ein komplettes Haus für drei Tulpenzwiebeln verkauft.

Die vielen ungeklärten Streitfälle belasteten jedoch die Gesellschaft schwer, da viele Freunde und Kollegen untereinander Geschäfte gemacht hatten und nun zerstritten waren.

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