Vom 9.5. bis zum 11.5. findet in der schönsten Stadt der Welt, im Weser-Miami, ein interessanter Kongreß statt.
Kongress gegen die Versöhnung mit der deutschen Nation
Es soll darum gehen, den Zusammenhang von Nationalismus und deutscher ‚Vergangenheitsbewältigung’ als Kern der Kritik an kollektiven und individuellen Schuldabwehrstrategien zu reflektieren und dabei den Fokus auf die Bedeutung des deutschen Generationenverhältnisses - insbesondere dem der Enkel- und NS-TäterInnengeneration - zu richten. Die neue Unbefangenheit im Umgang mit der Geschichte, in der Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der eigenen Großeltern, der Wunsch, bei der Weltmeisterschaft auch einmal unbeschwert „schwarz-rot-geil” zu sein, macht die dritte TäterInnengeneration zum Protagonisten eines neuen postnazistischen Nationalgefühls, das in jener Kultur entstand und sich aus dieser entwickelte, die nach 1945 wesentliche Elemente des nationalsozialistischen Bewusstseins und des Antisemitismus in die demokratische Nachkriegsgesellschaft überführte.
Anmeldungen an info@kittkritik.net
Dabei einige vielversprechende Vorträge, zum Beispiel:
Mit Judo gegen Wodka Bruno, Miethai Zinse und Dr. Mubase. TKKG – ein postnazistischer Jugendkrimi
Fun auf Deutsch heißt Stahlbad – Thesen zu Kulturindustrie, Nationalsozialismus und Postfaschismus
Ein Traum von Postfaschismus – Die Deutschen und ihr Fußball
Zwei Wochen später gibt sich die Kulturindustrie selbst die Ehre und beschert uns Bratze und Mediengruppe Telekommander auf einmal, und zwar bei “Campus rockt!”, ein Minifestival, das wir trotz des verblödeten Namens besuchen werden. Ein paar andere Bands kommen auch, aber die interessieren mich nicht. Kostenpunkt 16€.
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