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	<title>Verbrochenes &#187; Sportliches</title>
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	<description>Gegen die Menschlichkeit</description>
	<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 17:56:44 +0000</pubDate>
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		<title>Gasgeruch</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 14:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[
Da ich gerade damit beschäftigt bin, in altem Kram zu kramen und mich über solche Fundstücke zum wiederholten Male zu bespaßen, bin ich nicht damit beschäftigt, zu bloggen. Das wird auch noch eine Weile so bleiben. Sorry.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.verbrochenes.net/wp-content//gasgeruch.jpg" alt="" title="gasgeruch" width="500" height="667" class="alignnone size-full wp-image-893" /></p>
<p>Da ich gerade damit beschäftigt bin, in altem Kram zu kramen und mich über solche Fundstücke zum wiederholten Male zu bespaßen, bin ich nicht damit beschäftigt, zu bloggen. Das wird auch noch eine Weile so bleiben. Sorry.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Er kann&#8217;s nicht lassen.</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hepe</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Rafael van der Vaart ist in seinem ersten Spiel für Real Madrid vor heimischer Kulisse in der 39. Minute vom Platz geflogen. Wie die Marca berichtet, war er ziemlich hässlich und mit den Stollen voran in Juan Mata vom FC Valencia hineingegrätscht. Wir sprechen hier nicht von einem wichtigen Match in der Champions League, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rafael van der Vaart ist in seinem ersten Spiel für Real Madrid vor heimischer Kulisse in der 39. Minute vom Platz geflogen. <a href="http://www.marca.com/edicion/marca/futbol/1a_division/real_madrid/es/desarrollo/1157762.html">Wie die Marca berichtet</a>, war er ziemlich hässlich und mit den Stollen voran in Juan Mata vom FC Valencia hineingegrätscht. Wir sprechen hier nicht von einem wichtigen Match in der Champions League, sondern vom spanischen Supercupfinale, in der Wichtigkeitsskala eine glatte null. Verbrochenes.net gratuliert Rafael van der Vaart zu seinem gelungenen Debüt und wünscht ihm auch für die Zukunft Mut zum beherzten Einsteigen. Die Herzen der Madrilenen sind ihm sicher jetzt schon sicher.</p>
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		<title>Deutscher Meister in spe, grün wie Gras und weiß wie Schnee</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 20:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bremisches]]></category>

		<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte diesen Beitrag eigentlich am letzten Freitag schreiben, dann wäre er nächstes Jahr auch viel visionärer herüber gekommen. Ich prophezeie nämlich, dass der ruhmreiche SV Werder dieses Jahr Deutscher Meister wird. Das wird ziemlich cool, auch wenn ich persönlich eine Umbenennung des Titels in &#8220;Fußballmeister in Deutschland&#8221; gerne sehen würde. Aber wir nehmen das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte diesen Beitrag eigentlich am letzten Freitag schreiben, dann wäre er nächstes Jahr auch viel visionärer herüber gekommen. Ich prophezeie nämlich, dass der ruhmreiche SV Werder dieses Jahr Deutscher Meister wird. Das wird ziemlich cool, auch wenn ich persönlich eine Umbenennung des Titels in &#8220;Fußballmeister in Deutschland&#8221; gerne sehen würde. Aber wir nehmen das Ding auch so. </p>
<p>Fakt ist, dass unser Kader mit Pizarro deutlich stärker geworden ist. Klasnic war ohnehin die meiste Zeit krank oder in Talkshows, Borowski auch immer verletzt. Dafür haben sich die anderen einspielen können, Talente wie Özil sind älter und damit aller Wahrscheinlichkeit nach auch besser geworden. Mit der Verletzung von Hunt wird sich wohl auch meine Hoffnung auf Özils Einsatz gegen Schalke am Samstag erfüllen. Der macht drei Buden. </p>
<p>Jim Wiese hat angeblich acht (?) Kilogramm abgenommen, das kann nur gut sein. Nun ist er nicht mehr so ein muskelüberfrachtetes Modul, sondern ein reiner Katzenmann. Besser als Rensing oder wie der Typ heißt ist er ohnehin. Wenn ich mir die Bayern so angucke, bin ich überglücklich, dass wir den Stürmer zurück geholt haben, der mehr als nur <strong>ein</strong> gutes Jahr hatte, und nicht den seit anderthalb Jahren bemitleidenswert bemüht-glücklosen Miro Klose. Was hat den bloß so ruiniert? Egal, den hat jetzt Klinsi am Hals. </p>
<p>Pizarro wird mit genau vierunddreißig Toren Torschützenkönig und gleichzeitig erfolgreichster Ausländer in der Bundesliga, mit einem Tor mehr als Giovane Elber. Danach kauft Werder ihn mit dem Geld, das wir in der Champions League im mit einer Verspätung von fünf Jahren eingetroffenen Triumphzug verdient haben.</p>
<p><img alt="" src="http://www.verbrochenes.net/wp-content/11_h_val.jpg" class="alignnone" width="450" height="183" /></p>
<p>Bayern wird sich schon nach dem nicht gewonnen Spiel in Dortmund in einer ernsten Krise befinden. </p>
<p>Achtung: Wer diesen Eintrag am Sonntag liest und denkt &#8220;<em>Werder nach dem 3:4 gegen Schalke aber auch</em>&#8220;, könnte recht haben, tut es aber nicht. Denn in Bremen ist erst Krise, wenn wir am dreiunddreißigsten Spieltag Letzter sind, bis dahin wird einfach ruhig weiter gearbeitet. </p>
<p>Derlei ist natürlich nicht möglich, wenn man Klinsmann zum FC Hollywood geholt hat. Stattdessen gibt es dort große Diskussionen um Schweini und Poldi, den Fehleinkauf Borowski, den altersschwachen Toni und Klößchen, den Versager. Am Ende wird Uli zum Jürgen sagen: <em>Modern ist, wenn man gewinnt!</em> und ihn umgehend durch Otto Rehhagel oder Felix Magath ersetzen. Das ist dann ungefähr der Zeitpunkt, zu dem wir zehn Punkte Vorsprung haben. Und in den Läden langsam die Weihnachtsdeko ausgepackt wird.</p>
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		<title>maerD naciremA</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 12:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hepe</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Tage vor dem Saisonstart hat Zweitligist TuS Koblenz den US-Amerikaner Matthew Taylor verpflichtet. Der 26 Jahre alte Stürmer, der einen Vertrag bis 2009 unterzeichnete, spielte zuletzt bei HOLLYWOOD UNITED.

Die arme Sau.
Quelle: ZDF-Text.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Drei Tage vor dem Saisonstart hat Zweitligist TuS Koblenz den US-Amerikaner Matthew Taylor verpflichtet. Der 26 Jahre alte Stürmer, der einen Vertrag bis 2009 unterzeichnete, spielte zuletzt bei HOLLYWOOD UNITED.
</p></blockquote>
<p>Die arme Sau.</p>
<p>Quelle: ZDF-Text.</p>
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		<title>Laber Laber Frittenbude</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/31/laber-laber-frittenbude/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 22:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eigenes]]></category>

		<category><![CDATA[Erbrochenes]]></category>

		<category><![CDATA[Links]]></category>

		<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Schön am Bloggen ist, dass man schreiben kann, was man will,  irgendwer wirds schon lesen. Oder zumindest anfangen, es zu lesen. Vorhin hatte ich noch eine schöne Idee, über welches Sommerlochthema man noch schreiben könnte, jetzt habe ich es vergessen, aber das macht nichts. 
Kürzlich bin ich mit der Mitfahrzentrale gefahren. Hinten im Auto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schön am Bloggen ist, dass man schreiben kann, was man will,  irgendwer wirds schon lesen. Oder zumindest anfangen, es zu lesen. Vorhin hatte ich noch eine schöne Idee, über welches Sommerlochthema man noch schreiben könnte, jetzt habe ich es vergessen, aber das macht nichts. </p>
<p>Kürzlich bin ich mit der Mitfahrzentrale gefahren. Hinten im Auto saßen ein junger baldiger Zivildienstleistender und ein etwas älterer Student. Sie unterhielten sich über nicht weniger als die ganze Welt. Schön war das nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich. Ich fühle mich etwas schlecht und vor allem alt (oder ist das ein und dasselbe Gefühl?) dabei, das zu schreiben, aber diese Jugendsprache war sehr aufregend. Sao Paulo zum Beispiel ist nicht etwa eine sehr große Stadt, nein, &#8220;<em>Sao Paulo ist echt megaheftig die riesige Stadt!</em>&#8221; Ich finde &#8220;<em>echt megaheftig die</em>&#8221; als Synonym von &#8220;<em>sehr</em>&#8221; ziemlich gewagt. Gleichberechtigt neben &#8220;<em>heftig</em>&#8221; wurde &#8220;<em>krass</em>&#8221; benutzt, und auch das lässt sich durch den Zusatz &#8220;<em>mega</em>&#8221; immer noch steigern. </p>
<p>Der Zivi in spe, der kürzlich noch &#8220;<em>mega die langen Haare</em>&#8221; hatte, war wie sein Gesprächspartner schon mal in Kuba, und beide sind begeistert. Besonders die Taxifahrer hatten es ersterem angetan. &#8220;<em>Die leben den Tag. Die fahren so den Tag lang Taxi und leben dann von dem, was sie verdient haben.</em>&#8221; Als ich gerade so bei mir denke, dass man das nicht megageil, sondern &#8220;<em>Armut</em>&#8221; nennt, sagt sein Kollege auch gerade &#8220;<em>Naja, müssen sie auch</em>&#8221; und meint dasselbe. </p>
<p>Darüber, dass ein kubanischer Freund so &#8220;<em>krass stolz</em>&#8221; auf Kuba ist, mit Fahnen und so weiter, kommt einer von beiden zu seinem deutschen Coming-out heraus. &#8220;<em>Ich bin jetzt auch viel, naja nicht nationalistischer, ne, patriotischer geworden, weisste? Wenn man so woanders ist merkt man, was man hier eigentlich dran hat und so.</em>&#8221; Und als ob er ein Lehrstück aufführen möchte, folgt sofort darauf, dass z.B. &#8220;<em>die Franzosen so pingelig</em>&#8221; seien, was mit der Sache nichts zu tun hatte, sondern nur als Vorwurf her musste. Bei denen habe er sich auch immer ausgegrenzt gefühlt. </p>
<p>Nun gut, es gab noch so einige andere Beispiele für eine sehr romantische linke Weltsicht, aber die beiden waren sehr schnucklig und eindeutig auf der Seite der Guten. </p>
<p>Auf der Seite der Guten zu sein ist auch mir ein Bedürfnis. Deshalb unterstütze ich Senator Obama in seinem Präsidentschaftswahlkampf. Dass er der Gute ist, <a href="http://www.fontblog.de/endlich-mal-ein-gutes-plakat-in-deutschland">ist offensichtlich</a>. Nur <a href="http://www.lizaswelt.net/2008/07/deutschlands-lieblingsamerikaner.html">zynische konservative Hardliner</a> können das anders sehen. </p>
<p>Was ich hier gerade mache, kann man übrigens als &#8220;assoziatives Schreiben&#8221; überhöhen. </p>
<p>Wo ich an Obama, den charismatischen Führer mit den faschistoiden Plakaten denke, fällt mir <a href="http://www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web55-2.htm">wieder ein Artikel aus der Bahamas ein</a>, der das bekannte Kinderbuch &#8220;Momo&#8221; schön auseinander nimmt. Ich will es jetzt nochmal lesen, denn ich fand das alles sehr einleuchtend. Wem das zuviel Text ist (EUCH ALLEN ALSO), der kann sich einfach merken: Momo ist strukturell antisemitischer Schund, literarisch minderwertig, schlecht für Kinder und politisch reaktionärer als Habsburg. Das kann jetzt übrigens völliger Quatsch sein, dass mir beim Gedanken an die Reaktion das Wort &#8220;Habsburg&#8221; einfällt, es kann aber auch bestens passen. Glücksspiel. </p>
<p>Glück hatte der SV Werder heute nicht. Ein tunesischer FIFA-Richter hat, Überraschung, genau so entschieden, wie Präsident Blatter das gewünscht hat, Diego bleibt in Peking. Ich finde es aber sehr lobenswert, dass man sich zumindest noch eine Mickey-Maus-Justiz hält, die den Anschein erweckt, es gehe alles nach irgendwelchen Regeln. </p>
<p>Ein <em>tunesischer Einzelrichter</em>! </p>
<p>Ich musste diese Bemerkung machen, um zurück zu der Bahamas zu kommen. Zu der wollte ich noch schreiben, dass die unverhohlene Fremdenfeindlichkeit ihres Gurus Justus Wertmüller so langsam wirklich unangenehm wird. Konnte ich aber da oben nicht nachtragen, weil dann meine Überleitung mit dem Glück kaputt wäre. So. Wenn Justus von diesem Tunesier wüsste, der wäre auch sauer. Hat sicher was mit der Scharia zu tun, dass der Diego jetzt in Peking bleibt. Da muss ein norddeutscher Verein sich der Scharia beugen! So weit ist es gekommen. </p>
<p>In Israel tritt jetzt bald der Olmert ab. Der ist da Chef vom Ganzen. Er hat heute noch <a href="http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/07/30/abu-mazens-letzter-brief/">einen letzten Brief</a> von seinem Konterpart in Ramallah bekommen:</p>
<blockquote><p>Hast du wirklich nur diese Kleckerbeträge angenommen? Wir haben uns kaputtgelacht, als wir das erste Mal davon hörten. Für solcherart Kleingeld stehen sie bei uns in der PA nicht mal mittags auf.</p></blockquote>
<p>Haha, es ist wirklich lustig. </p>
<p>In Amerika, also zurück zum Wahlkampf da, da hat der Kollege vom <a href="http://youtube.com/watch?v=o-zoPgv_nYg">McCain</a> jetzt die Deutschen beschimpft. &#8220;<em>He prioritises throngs of fawning Germans over meeting with wounded combat troops in Germany.</em>&#8221; Was genau &#8220;fawning&#8221; nun heisst, <a href="http://dict.leo.org/forum/viewWrongentry.php?idThread=551113&#038;idForum=&#038;lp=ende&#038;lang=de">wird heiss diskutiert.</a> Auf jeden Fall hat der Mann recht, und man kann nur hoffen, dass ein echter Kriegsheld Präsident wird und nicht dieser substanzlose Medien- und Jugendmanipulator Omabar. </p>
<p>Zum Schluss ein Witz: Was ist haarig und liegt in der Pfanne? </p>
<p>Bartkartoffeln! </p>
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		</item>
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		<title>Bedingungslose Solidarität mit Diego</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/24/solidaritaet/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 10:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist an der Zeit, dass wir uns in die Sommerloch-Debatte um Diegos Olympiateilnahme einmischen. verbrochenes.net unterstützt Diegos unentschuldigte Abreise zu einhundertundzehn Prozent. Während der Rest des Kaders in Schruns trainiert, fliegt Diego nach Peking, um dort Weltruhm und eine Menge Spaß zu erspielen. Wie ihm jemand allen Ernstes vorwerfen kann, die falsche Entscheidung gefällt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist an der Zeit, dass wir uns in die Sommerloch-Debatte um Diegos Olympiateilnahme einmischen. verbrochenes.net unterstützt Diegos unentschuldigte Abreise zu einhundertundzehn Prozent. Während der Rest des Kaders in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schruns">Schruns</a> trainiert, fliegt Diego nach Peking, um dort Weltruhm und eine Menge Spaß zu erspielen. Wie ihm jemand allen Ernstes vorwerfen kann, die falsche Entscheidung gefällt zu haben, ist uns schleierhaft. Hinweise auf die Beweggründe nennt Werders Fanbeauftragter Dieter Zeiffer. </p>
<blockquote><p>&#8220;Die Fans sind enttäuscht, sie können auch nicht einfach auf der Arbeit blau machen Sich so zu verhalten, darf nicht sein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was sich hier als entscheidender Impetus der Diego-Kritiker herausstellt, nennt man <strong>Mißgunst</strong>. Weil Hans Mustermann bei diesem schönen Wetter bei Daimler am Band steht, soll Diego gefälligst auch in Schruns schwitzen, anstatt etwas zu machen, was Spaß macht. Schlimm genug, dass der Mann vom Fußball so gut leben kann. Dass Mustermann so oder so am Band stehen muss, ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass es anderen besser geht. Das darf nicht sein, es soll allen schlecht gehen. </p>
<p>Nicht nur lehnen wir die Argumentation der Diegokritiker ab, wir sind auch der Meinung, dass jemand, der so unfassbar gut aussieht wie dieser kleine Kicker, im wesentlichen ALLES tun darf, wozu er Lust hat. </p>
<p>Nun würde man von uns als Werder Fans natürlich erwarten, dass wir den besten Spieler unbedingt dabei haben wollen, wenn es gegen Nordhorn oder Schalke geht. Das ist aber gar nicht so, es ist ganz anders. Wir fordern einen Stammplatz für Mesut Özil, der in Schalke die Frechheit besessen hat, mehr Geld zu fordern, und deshalb dort von den Fans gehasst wird. Es ist deshalb dringend nötig, dass er am zweiten Spieltag einen Hattrick gegen den Reichsrekordmeister hinlegt. Diego brauchen wir erst im Frühling wieder, wenn es darum geht, mal wieder die Vizemeisterschaft zu sichern, über die sich dann alle freuen, die nur zum Fußball gehen, um sich zu freuen. </p>
<p>Mal ehrlich, ob wir nun wieder Zweiter oder Siebter werden, das ist doch echt scheißegal. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tolle Story</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/07/16/tolle-story/</link>
		<comments>http://www.verbrochenes.net/2008/07/16/tolle-story/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 20:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Schaaf begeistert mich im Interview:

SPOX: Man konnte lesen, Sie seien [in Australien] immer um vier Uhr nachts aufgestanden, um die EM-Spiele verfolgen zu können.
Schaaf: Eine tolle Story, die lassen wir so stehen.
Auch schön:

SPOX: Nach 36 Jahren im Verein - gilt da für Sie lebenslang grün-weiß oder könnten Sie sich auch vorstellen, in ferner Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Schaaf begeistert mich<a href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/0807/Artikel/interview-schaaf-teil1.html"> im Interview:</a></p>
<blockquote><p>
SPOX: Man konnte lesen, Sie seien [in Australien] immer um vier Uhr nachts aufgestanden, um die EM-Spiele verfolgen zu können.</p>
<p>Schaaf: Eine tolle Story, die lassen wir so stehen.</p></blockquote>
<p>Auch schön:</p>
<blockquote><p>
SPOX: Nach 36 Jahren im Verein - gilt da für Sie lebenslang grün-weiß oder könnten Sie sich auch vorstellen, in ferner Zukunft noch mal woanders zu arbeiten?</p>
<p>Schaaf: Diese Frage ist langweilig.</p></blockquote>
<p>Die Problematik ist vermutlich, dass 90% der Fragen, die man Sportlern und deren Betreuern stellt, furchtbar langweilig sind. Mein Problem, das sich daraus ableitet, ist, dass ich sie trotzdem lese. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Hemdquotient</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/06/16/hitlerhawaiihemd-van-der-vaartniederlande-trikot/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 10:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joinsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eigenes]]></category>

		<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind allesamt Werderfans. Was macht man nun, wenn man bei der EM völlig zurecht für die niederländische Mannschaft cheert, und dann das rechte oder linke Kreuzband von Rafael van der Vaart mit lautem Knall in Stücke reißt? Findige Moralschieber retten sich dann damit, dass er ja ein ganz anderes Trikot trägt, als wenn er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind allesamt Werderfans. Was macht man nun, wenn man bei der EM völlig zurecht für die niederländische Mannschaft cheert, und dann das rechte oder linke Kreuzband von Rafael van der Vaart mit lautem Knall in Stücke reißt? Findige Moralschieber retten sich dann damit, dass er ja ein ganz anderes Trikot trägt, als wenn er für den Verein aus Stellingen spielt, und dass sie sich demzufolge natürlich nicht freuen würden, wenn er sich verletzen würde. Man muss kein besonders großer Freund der Nazikeule sein, um unwillkürlich zu erwidern: Wenn du nun also Adolf Hitler im Hawaiihemd treffen würdest, würdest du auch einen Sex on the Beach mit ihm trinken?</p>
<p>Ist das eine Verharmlosung von Hitler, oder von Hawaiihemden? Nein. Um sich das zu veranschaulichen, genügt es, die zusammengehörigen Teile einmal ins Verhältnis zu setzen, also Quotienten zu bilden. Man kann dann mit Fug und Recht behaupten, dass Hitler geteilt durch Hawaiihemd ungefähr den gleichen Wert ergibt wie Van der Vaart geteilt durch Oranje-Dress. Es ergeben sich interessante Möglichkeiten, durch simples Umstellen der Gleichungen neue Erkenntnisse in fußball- und modemoralischen Fragen zu gewinnen. So lässt sich zum Beispiel sagen, das Van der Vaart identisch ist mit Hitler, wenn man diesen noch mit Hollandtrikot durch Blumenhemd (dem sogenannten <em>Hemdquotienten</em>) multipliziert. Dieser ist aufgrund der relativ verheerenden Wirkung  von Hawaiihemden auf die Augen sehr gering. Genaue Werte liegen bisher nicht vor, man schätzt aber, dass Hitler 3 bis 14 Zehnerpotenzen schlimmer ist als Van der Vaart, dies entspricht genau dem Verhältnis zwischen den beiden genannten Kleidungsstücken.</p>
<p>Sprich: Van der Vaart bleibt ein HSVer, wenn er ein anderes Trikot trägt, genau wie Hitler ein Nazi bleibt, wenn er ein Hawaiihemd anhat. Und das, obwohl zwischen beiden Welten liegen, Welten von der gleichen Mächtigkeit wie zwischen den Kleidungsstücken. Was passiert, wenn Hitler ausländische Trikots anzieht, wurde bisher nicht erforscht. Vielleicht könnte man ihn dann liebgewinnen. Dann wird es ganz schwierig für jeden HSVer, da mitzuhalten. Werdertrikots kriegen sie von uns jedenfalls nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwarz-rot-geil Reloaded</title>
		<link>http://www.verbrochenes.net/2008/06/04/schwarz-rot-gold-reloaded/</link>
		<comments>http://www.verbrochenes.net/2008/06/04/schwarz-rot-gold-reloaded/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 20:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonde</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anderes]]></category>

		<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun geht es wieder los. Die besten Deutschen haben ihre deutschen Fähnchen schon an ihrem deutschen Auto, weitere werden folgen. Oder gleich ihr ganzes Haus mit Nationalsymbolen behängen. Andere werden grölend durch die Straßen rennen und wie vor zwei Jahren die zu befürchtenden Siege der deutschen Nationalmannschaft auch mal mit einem lauten &#8220;Ausländer raus!&#8221; feiern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun geht es wieder los. Die besten Deutschen haben ihre deutschen Fähnchen schon an ihrem deutschen Auto, weitere werden folgen. Oder gleich ihr ganzes Haus mit Nationalsymbolen behängen. Andere werden grölend durch die Straßen rennen und wie vor zwei Jahren die zu befürchtenden Siege der deutschen Nationalmannschaft auch mal mit einem lauten &#8220;Ausländer raus!&#8221; feiern. Diese Siege werden anders heissen, &#8220;deutsche Siege&#8221; nämlich. Nach solchen dürstet das Volk und das Land, nachdem es in militärischen Vergleichen so oft so bitter verloren hat. Ein massiver Minderwertigkeitskomplex hat sich breit gemacht in der BRD und die Symptome brechen sich nun wieder deutlich vernehmbarer Bahn. Das hat viele Gründe, zum Beispiel die Wiedervereinigung und die schrittweise Wiederherstellung deutscher Souveränität, das Erstarken der BRD auf europäischer und globaler Ebene. </p>
<blockquote><p>
Kurt Tucholsky sagte einmal: „<em>Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.</em>“ Dann stehen sie erst auf und anschließend hinter ihren Kämpfern, bevor sie in ihren Volltrottelkostümen beim Sieg durchdrehen.</p></blockquote>
<p>Aber so richtig ins Massenbewusstsein und nach außen tritt der Wunsch, &#8220;wieder wer zu sein&#8221; vor allem beim Fußball. Mit der WM in Deutschland wurde die frühere Zurückhaltung aufgegeben. Das ganze Land gab sich dem Volksrausch hin und die Feuilletonisten lieferten das gute Gewissen dazu, indem sie diesen &#8220;unbeschwerten&#8221; und angeblich &#8220;neuen&#8221; Patriotismus als völlig gerechtfertigt und unproblematisch schön redeten. </p>
<blockquote><p>
Krampfhaft unverkrampft kam das alles daher, so, als würden sich die Fahnenträger, Bäckchenbemaler und Trikotbesitzer selbst nicht recht trauen. Doch je unbefangener, desto bedrohlicher wird die Lage für den, der nicht mitspielen kann oder will.
</p></blockquote>
<p>&#8220;Warum denn nicht?&#8221; fragen die Nachfahren der Mörder, und sie meinen diese Frage ernst. Warum deutscher Nationalismus problematisch ist, warum er anders ist als äußerlich ähnlich daherkommende Begeisterung in anderen Ländern, das verstehen sie nicht. Sie seien doch keine Nazis, lassen die stolzen Deutschen jeden wissen, der sie nicht mag. </p>
<blockquote><p>Als guter Deutscher ist man heute einfach kein Nazi mehr – weniger aus Einsicht, sondern weil es kontraproduktiv für die Pläne des Vaterlands ist.
</p></blockquote>
<p>Was deutschen Nationalismus ausmacht, wie deutsche Vergangenheitsbeseitigung funktioniert und warum Deutschland das Vorrundenaus zu wünschen ist, das hat Alex Feuerherdt <a href="http://www.verbrochenes.net/Schwarz-rot-geil-reloaded.pdf">in seinem Vortrag &#8220;&#8216;Schwarz-rot-geil&#8217; Reloaded?&#8221; (pdf)</a> dargelegt, aus dem auch die Zitate in diesem Eintrag sind.<br />
Der Vortrag ist einerseits einfach lesenswert, praktischerweise liefert er andererseits auch einige Argumente für die verbale Auseinandersetzung mit uneinsichtigen Kartoffeln, die sich für viele von uns in den nächsten vier Wochen sicher nicht immer wird vermeiden lassen.</p>
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		<title>Zwei Jahre später</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 19:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joinsen</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es ist definitiv schlimmer dieses Jahr. Ich mein, man verdrängt ja auch gerne, und für so manche Perversität, die man 2006 hinnehmen musste, ist die Zeit noch gar nicht reif. Aber man kann jetzt schon sagen: Es gab im Mai mehr von diesen Autofähnchen als im Vorvorjahreszeitraum, die Werbekampagnen sind wesentlich offener nationalistisch; viele Clips [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist definitiv schlimmer dieses Jahr. Ich mein, man verdrängt ja auch gerne, und für so manche Perversität, die man 2006 hinnehmen musste, ist die Zeit noch gar nicht reif. Aber man kann jetzt schon sagen: Es gab im Mai mehr von diesen Autofähnchen als im Vorvorjahreszeitraum, die Werbekampagnen sind wesentlich offener nationalistisch; viele Clips warben einst für Fernseher zum Fußballgucken, jetzt werben sie für den extraflachen nationalen Taumel.</p>
<p>Letztlich ist der Unterschied zu 2006 wohl, dass sich die Wirtschaft diesmal lange vorher drauf einstellen konnte. Jedes erdenkliche Produkt wurde spätestens seit März auch in Schwarzrotgold hergestellt, und jetzt liegt alles in den Regalen. Die Bäcker, die früher vom Stolz auf das Vaterland gepackt selbst schwarzen Zuckerguss anmischen mussten, um Berliner und Amerikaner entsprechend zu dekorieren, können nun, sofern ihnen das der Berufsethos nicht verbietet, auf Fertigmischungen zurückgreifen. Niemand muss mehr Angst haben, keine Fahne mehr zu bekommen, selbst beim Zweierpack Toblerone gibt es einen solchen Lappen dazu.</p>
<p>Der vermeintliche Vorteil, dass nämlich ein paar tausend Fans das Land verlassen, um ihren Helden zuzujubeln, ist im Endeffekt leider ein Nachteil. Es verlassen das Land Leute, die ein Spiel gern live sehen wollen, im Land bleiben solche, für die die EM weniger ein Sportereignis ist als eine Gelegenheit, ihren dummen Patriotismus auszuleben. Und die sind es, die mich so aufregen. Obwohl, die anderen regen mich eigentlich auch auf.</p>
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